Suchen
Generic filters
Begriffe, Rechtsfragen, ...
Rechtsanwälte
Juristische News
Suchen
Generic filters
Begriffe, Rechtsfragen, ...
Rechtsanwälte
Juristische News
Suchen
Generic filters
Begriffe, Rechtsfragen, ...
Rechtsanwälte
Juristische News

Kategorie: Rechtsgeschichte

Commissarius loci

Als Commissarius loci wird ein von einer Zentralverwaltung Beauftragter (= Commissarius) bezeichnet der in einer entfernten Einheit vor Ort (= loci) die Verwaltung überwacht.

Court d´assises

MIt court d´assises wurden im alten französischen Recht die Schwurgerichte bezeichnet.

Code Civil

Mit Code Napoléon/Code Civil (CC) wird das 1804 in Kraft getretene französische Zivilgesetzbuch bezeichnet, welches eines der großen Gesetzgebungsvorhaben Napoleons war. Der CC war ein für seine Zeit modernes Gesetzbuch, dass von einer egalitären Gesellschaft mit bürgerlicher Rechtsgleichheit und individueller Freiheit ausging. Es galt in allen Gebieten die unter französischer Herrschaft standen und damit auch …

Code Civil Read More »

Contrasignatur

In der konstitutionellen Monarchie für die Wirkamkeit notwendige Unterschrift durch den zuständigen Minister bei Regierungshandlungen des Monarchen. Existiert heute noch in der Form der Gegenzeichnung” bei Anordnungen und Verfügungen des Bundespräsidenten. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/contrasignatur.php 29.09.2014

Battle of Hastings

Mit Battle of Hastings wird die Schlacht zwischen dem normannischen Wilhelm dem Erorberer und dem englischen König Harold am 14.10.1066 um den englischen Thron. Nach eintägigem Kampf siegten die Truppen Wilhelms. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/battleofhastings.php 29.09.2014

Absolutismus

Mit Absolutismus wird eine Regierungsform bezeichnet, bei der der Herrscher über unbeschränkte Macht verfügt und keinerlei Kontrolle unterworfen ist. Er steht auch über den von ihm erlassenen Gesetzen (lat. princeps legibus solutus). Der Absolutismus ist grundsätzlich mit der Monarchie verbunden, kann aber auch als Parlamentsabsolutismus auftreten, wenn die unbeschränkte Macht bei einem Parlament liegt. Wann …

Absolutismus Read More »

Calvinismus

Mit Calvinismus wird eine auf Calvin zurückgehende Ausprägung des Protestantismus bezeichnet, die sich in erster Linie durch strenge Anforderungen an ihre Anhänger und durch eine Prädestinationslehre auszeichnete, derzufolge Gott einen Teil der Menschheit unabhängig von Ihren Taten zum Heil auserwählt hat. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/calvinismus.php 26.09.2014

Bill of Rights

Bill of Rights ist ein in England 1689 ergangenes Gesetzeswerk, das die in der Declaration of Rights (ebenfalls von 1689) festgelegten Grundsätze des Verfassungsrechts sanktionierte. Diese Konstitution räumte den Bürgern bestimmte Freiheiten ein, die von der Krone nur mit Zustimmung des Parlaments angetastet werden durften; dem Parlament wurden unter anderem das Budgetrecht und die Steuerhoheit …

Bill of Rights Read More »

Beweisinterlokut

Beweisinterlokut ist im älteren Prozessrecht eine Zwischenentscheidung über Beweislast, Beweisthema und Beweisfrist. Literatur Köbler, G., Deutsche Rechtsgeschichte, 6. A. 2005

Beuterecht

Recht eines kriegsführenden Staates, sich Güter des gegnerischen Staates beziehungsweise seiner Bürger anzueignen.

Bachofen

Johann Jakob, * 1815,11887, Schweizer Rechts- und Altertumsforscher, befasste sich neben vielen anderen Gebieten insbes. mit der Rechtsgeschichte und der vergleichenden Rechtswissenschaft. Er gilt als Entdecker des Mutterrechts (Werk: “Das Mutterrecht”, 1861). Quellen http://www.rechtslexikon.net/d/bachofen/bachofen.htm

Beneficium

(lat.), Rechtswohltat. Im Mittelalter Bezeichnung für das dem Lehensmann gegebene Lehen. Ist im mittelalterlichen deutschen Recht das vom (adligen) Lehnsherrn (z.B. König) an den (adligen) Lehnsmann (z.B. Herzog) gegebene Lehen (von Leihe, meist Land, später auch jedes Recht), im römischen und gemeinen Recht eine Rechtswohltat (z.B. Haftungsbeschränkung für den Erben durch Inventarerrichtung). Siehe auch Kirchliches …

Beneficium Read More »

Bürgerkrieg

Bürgerkrieg mit Waffengewalt geführter Kampf zwischen Aufständischen und der Regierung oder zwischen organisierten Gruppen um die Herrschaft in einem Staat. Der Bürgerkrieg wird völkerrechtlich als innere Angelegenheit eines Staates angesehen, hat jedoch nicht selten die Intervention einer auswärtigen Macht zur Folge. Da “Kriegsrecht” im Bürgerkrieg nicht gilt, wird er in der Regel besonders grausam geführt. …

Bürgerkrieg Read More »

Bauer

Ist im älteren Recht der unterste, breiteste, Landwirtschaft treibende, seit dem Hochmittelalter erkennbare Berufsstand der Bevölkerung. Literatur Köbler, G., Deutsche Rechtsgeschichte, 6. A. 2005

Bauernbefreiung

Historisch im 18./19. Jahrhundert die Aufhebung der Leibeigenschaft und der Grundherrschaft. ist in der Rechtsgeschichte die Befreiung der Bauern aus der grundherrlichen Abhängigkeit nach der französischen Revolution von 1789 (zB Stein-Hardenbergsche Reformen in Preußen). Literatur Köbler, G., Ziel Wörterbuch europäischer Rechtsgeschichte, 3. A. 2005

Augsburger Religionsfriede

Von 1555, vorläufige Anerkennung des Besitzstandes der katholischen und der lutherischen Konfession.

Ökumenischer Rat

Die Bestrebungen der christlichen Kirchen, zu praktischer Zusammenarbeit und Annäherung in Glaubensfragen zu gelangen, führten über die sog. Ökumenische Bewegung schließlich im Jahre 1948 durch die Annahme einer Verfassung des Ö. R. der Kirchen zu einer festen Organisation. Zur Mitgliedschaft sind alle christl. Kirchen zugelassen. Der Ö. R. behandelt bestimmte gemeinsame Fragen auf Weltkirchenkonferenzen. Als …

Ökumenischer Rat Read More »

Äquitas canonica

Kanonische Billigkeit. Die richterliche Entscheidung im Kanonischen Recht soll der Äquitas canonica entsprechen, also im Einzelfall gemäß einer billig und gerecht vorgenommenen Auslegung der Rechtssätze erfolgen. Quellen http://www.rechtslexikon.net/d/%C3%A4quitas-canonica/%C3%A4quitas-canonica.htm

Authenticae

(lat. F. PI.) sind Auszüge aus einer um 1100 in Bologna auftauchenden Sammlung von Novellen Kaiser Justinians im Codex (Justinians) bzw. zwei Konstitutionen Friedrichs I. und elf Konstitutionen Friedrichs II. im Codex. Literatur Köbler, G., Deutsche Rechtsgeschichte, 6. A. 2005

Aufklärung

Aufklärung ist die Klarheit vermehrende Tätigkeit oder Entwicklung. In der Geistesgeschichte ist Aufklärung die im Europa des 18. Jahrhunderts herrschend werdende Geistesbewegung, die davon ausging, dass die Vernunft das eigentliche Wesen des Menschen ausmache und daher den allgemeingültigen Wertmaßstab für alle menschlichen Verhältnisse in sich enthalte. Sie wirkte sich in starkem Maße auch auf das …

Aufklärung Read More »