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Kategorie: Gesellschaftsrecht

Actio pro socio

Actio pro socio (lat.: Klage für die Gesellschaft) ist ein Begriff aus dem Gesellschaftsrecht und bezeichnet die gerichtliche Geltendmachung der Gesellschaft zustehender Sozialansprüche durch einen einzelnen Gesellschafter. Der einzelne Gesellschafter macht hierbei das Recht der Gesellschaft im eigenen Namen als Prozessstandschafter für die Gesellschaft geltend. Es handelt sich dabei um ein Instrument des Minderheitenschutzes oder des Schutzes der von der Geschäftsführung ausgeschlossenen Gesellschafter. Der Gesellschafter soll …

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Gesellschaft nach bürgerlichem Recht

An einer Gesellschaft nach bürgerlichem Recht (GesnbR) beteiligen sich zwei oder mehrere natürliche Personen oder Gesellschaften, sie ist eine Personengesellschaft. Sie bringen ihre Arbeitskraft oder Vermögensgegenstände zum gemeinsamen Nutzen ein. Praktischer Anwendungsbereich sind Arbeitsgemeinschaften (ARGE) z. B. zur Abwicklung größerer Bauprojekte. Im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) ist kein Stammkapital erforderlich. Es muss also von den Gesellschaftern anlässlich der Gründung kein Bargeld aufgebracht werden. So genügt …

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Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung

Das Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung auch: GmbH-Gesetz regelt im Wesentlichen die besondere Form der GmbH, ihre Errichtung, ihre Organe und ihre Stellung im Rechtsverkehr. Das GmbH-Gesetz ist in Bezug auf die GmbH lex specialis zu den Vorschriften des Unternehmensgesetzbuches vor 1. Januar 2007 Handelsgesetzbuch und des ABGB. Mit seinen Strafvorschriften gehört das GmbH-Gesetz …

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (abgekürzt meist GmbH, früher auch oft GesmbH bzw. Ges.m.b.H.) ist eine juristische Person des Privatrechts und zählt zur Gruppe der Kapitalgesellschaften. Rechtsgrundlagen Zentrale Rechtsquelle ist das Gesetz vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz – kurz GmbHG), zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 13/2014. Daneben finden sich in einigen weiteren Gesetzen wichtige Regelungen, so z. B. zur Spaltung (SpaltG), zur Umwandlung (UmwG) …

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Umwandlungsrecht

Umwandlung beschreibt die Gesellschaftsrecht gesellschaftsrechtliche Reorganisation von Unternehmen. Umwandlungen sind häufig Folge von Unternehmenszusammenschlüssen oder -veräußerungen, Umstrukturierungen in Konzernen und Unternehmensgruppen ohne Konzernstruktur oder steuerlichen Optimierungsüberlegungen im Rahmen von Nachfolgegestaltungen im Mittelstand. Gesetzliche Grundlagen Die Umwandlung richtet sich nach dem das Umgründungssteuergesetz UmgrStG, in dem steuerliche Aspekte der Umwandlung im Abschnitt II §§ 7–11 geregelt …

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Offene Gesellschaft

Die offene Gesellschaft (OG) ist eine Rechtsform, die seit 1. Januar 2007 nicht mehr auf den Betrieb eines Handelsgewerbes beschränkt ist. Die OG gehört zu den Personengesellschaften. Rechtsgrundlage §§ 105 bis 160 Unternehmensgesetzbuch (UGB). Merkmale Die offene Gesellschaft iSd § 105 UGB ist eine unter eigener Firma geführte Gesellschaft, bei der die Gesellschafter gesamthandschaftlich verbunden sind und bei keinem der Gesellschafter die Haftung gegenüber den …

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Komplementär

Ein Komplementär ist der persönlich haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft KG. RechtEasy.at – Eselsbrücke: “Da macht er dir ein Kompliment und haftet immer unbeschränkt.” Allgemeines Komplementäre haften den Gläubigern gegenüber persönlich und Gesamtschuld gesamtschuldnerisch mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten der KG. Der Gläubiger kann die Leistung nach seinem Belieben ganz oder zum Teil von …

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Kommanditist

Kommanditist Teilhafter ist die Bezeichnung für einen Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft KG oder einer Kommandit-Erwerbsgesellschaft KEG.1 In der Schweiz heißt er Kommanditär. Haftung im Außenverhältnis Vor Eintragung der Personengesellschaft Der Kommanditist haftet im Außenverhältnis mit seinem persönlichen Vermögen gegenüber einem Gesellschaftsgläubiger, unabhängig von der bedungenen Kommanditeinlage, unmittelbar nur auf den Betrag einer bestimmten Haftsumme missverständlich auch …

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Fakultativer Geschäftsführer

Der Gewerbeinhaber kann (freiwillig) für die Ausübung seines Gewerbes einen Geschäftsführer bestellen (fakultativer Geschäftsführer). Abgrenzung Man unterscheidet zum obligatorischen Geschäftsführer.

Genossenschaft

Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von natürlichen bzw. juristischen Personen, die sich gemeinsam wirtschaftlich fördern. Genossenschaftswesen in Europa Europäische Union Am 23. Februar 2004 hat die Kommission der Europäischen Gemeinschaften eine Mitteilung an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen „Über die Förderung der Genossenschaften in Europa“ veröffentlicht, in dem festgestellt wird, dass …

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Einmanngesellschaft

Von einer Einmanngesellschaft spricht man bei der an sich widersprüchlichen Konstruktion einer Gesellschaft mit nur einem Gesellschafter. Möglich ist dies nur bei Kapitalgesellschaften. Bei der AG kann ein Gesellschafter alle Aktien übernehmen, bei der GmBH ist schon die Gründung mit nur einem Gesellschafter möglich. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/einmanngesellschaft.php 29.09.2014

Dachgesellschaft

Von einer Dachgesellschaft spricht man, bei einer Gesellschaft (idR Kapitalgesellschaft) die zu dem Zweck gegründet wurde, Anteile an verschiedenen von ihr abhängigen Unternehmen zu halten. Sie dient als gemeinsame Leitungszentrale für diese Unternehmen, bei ihr fliessen alle Gewinne bzw. Verluste zusammen. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/dachgesellschaft.php 29.09.2014

Vinkulation

Die Vinkulation lat. vinculum: Band, Fessel ist ein Begriff aus dem Gesellschaftsrecht, mit dem das satzungsmäßige Zustimmungserfordernis einer Kapitalgesellschaft für die rechtsgeschäftliche Übertragung eines Anteils, z. B. in Form einer Aktie, umschrieben wird. Der Begriff umfasst daneben jedoch auch die Verpfändung von Waren oder die Verpfändung/Abtretung von Versicherungsansprüchen. Rechtslage Die Vinkulation engl. ”registered share with restricted …

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Stammkapital

Als Stammkapital bezeichnet man die bei einer GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH zu erbringende Kapitaleinlage. Es entspricht dem Grundkapital einer Aktiengesellschaft. GmbH Das Stammkapital einer GmbH muss mindestens 35.000 € betragen. Es verkörpert die Summe der Einzahlungsverpflichtungen der Gesellschafter. Wie der Name sagt, handelt es sich beim Stammkapital um das “Kernvermögen” der Gesellschaft. Das …

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Gesellschaftsrecht

Das Gesellschaftsrecht regelt das Innen- und Außenverhältnis von Gesellschaften. Verfolgen mehrere Personen einen gemeinsamen Zweck können sie zu Verfolgung desselben eine Gesellschaft gründen. Dabei kann aus verschiedenen strukturell unterschiedlichen Gesellschaftstypen, die jeweils vom Gesetz vorgegeben sind, gewählt werden. Zwischen den Gesellschaftstypen bestehen teilweise gravierende Unterschiede. Insbesondere in den Gründungsmodalitäten, der Organ und Haftung Recht Haftung …

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Kommanditgesellschaft

Eine Kommanditgesellschaft KG ist eine Personengesellschaft, in der sich zwei oder mehr natürliche Personen oder juristische Personen zu einem beliebigen erlaubten Zweck einschließlich Freiberuf freiberuflicher sowie Landwirtschaftland- und Forstwirtschaft forstwirtschaftlicher Tätigkeit unter einer gemeinsamen Firma zusammengeschlossen haben, wobei mindestens ein Gesellschafter ein Kommanditist und ein weiterer Komplementär Gesellschaftsrecht Komplementär ist. Sie ist in §§ 161 …

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Aufsichtsrat

Aufsichtsrat bei der GmbH Gemäß § 19 GmbHG ist der Aufsichtsrat in bestimmten Fällen vorgesehen: Wenn die GmbH über ein Stammkapital von über 70.000€ verfügt und mehr als 50 Gesellschafter hat Wenn die GmbH im Jahresschnitt mehr als 300 Arbeitnehmer beschäftigt Wenn die GmbH Gesellschaften (AG, aufsichtsratspflichtige GmbH, etc) einheitlich leitet oder aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung …

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