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Kategorie: Diverses & Unsortiertes

Uno-actu-Prinzip

In der Betriebswirtschaftslehre beschreibt das Uno-actu-Prinzip (von lat. Uno: eins, eine, einer (einig) actus, actūs m.: Handlung, unō actū: in einer [einzigen] Unternehmung; auch fälschlich bezeichnet als Uno-acto-Prinzip) ein wesentliches Merkmal, mit dem sich eine Dienstleistung von einer Sachleistung abgrenzen lässt: Produktion und Konsum fallen zeitlich zusammen. Die Dienstleistung ist daher in der Regel nicht konservierbar.

Betreutes Wohnen

Ein System für Wohnen und begrenzte Pflege, das für Senioren konzipiert ist, die Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten benötigen, aber keine Pflege in einem Pflegeheim benötigen. Das betreute Wohnen kann Privatunterkünfte, Mahlzeiten, persönliche Hilfe, Haushaltshilfe, Überwachung von Medikamenten und Besuche von Krankenschwestern umfassen.

Mindermeinung

Der Begriff der Mindermeinung (auch Minderheits- oder – je nach akademischer Disziplin – analog Außenseitermeinung bzw. -position) bezeichnet die in einem Diskurs oder zu einer konkreten Streitfrage vertretenen Meinungen, die nicht der vorwiegend eingenommenen Position entsprechen. Rechtswissenschaft Der Begriff der Mindermeinung wird in der Rechtswissenschaft bedeutsam, wenn sich bei einer konkreten Fragestellung logisch mehrere gangbare Lösungsansätze zeigen. Er bezeichnet Auffassungen, die lediglich vereinzelt oder von einer geringeren Zahl der mit diesem …

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Minoritäteneinfluss

Minoritäteneinfluss (lat. minor „der Kleinere“) beschreibt den sozialen Einfluss einer Minderheit auf die Mehrheit. In der Politik, der Kunst und der Wissenschaft kann Minderheiteneinfluss Fortschritte und Erneuerungen bewirken.

Venditio rei speratae

Venditio rei speratae bedeutet „Verkauf einer erhofften Sache“. Damit ist der Kaufvertrag über eine zukünftig entstehende Sache gemeint, für die der Kaufpreis nur zu entrichten ist, wenn die erhoffte Sache auch entsteht.

Usus facti

“Usus facti” ist ein römischer Rechtsbegriff und bedeutet Gebrauchsrecht.

Uno contextu

“Uno contextu” ist ein römischer Rechtsbegriff und bedeutet “Ohne Unterbrechung”.

Tutela

„Vorsorge, Schutz“: Vormundschaft. Parteien: tutor ‚Vormund‘, pupillus ‚Mündel‘.

Trium facit collegium

„Drei machen ein Kollegium“: ein römisches collegium musste aus mindestens drei Personen bestehen, um Patt-Situationen in Abstimmungen zu vermeiden. Wird von einigen in der modernen Rechtswissenschaft als Argument herangezogen, um den sachlichen Schutzbereich der Versammlungsfreiheit des Art. 8 Abs. 1 GG zu definieren.

Via executoria

„Exekutorischer Weg“: Zwangsvollstreckung zufolge einem Vollstreckungstitel.

Versari in re illicita

„Wer sich auf verbotenes Gebiet begibt, dem werden alle Folgen zugerechnet, die sich aus seinem unerlaubten Tun ergeben“. Dabei handelt es sich um einen Strafbarkeitsgrundsatz, der dem modernen Strafrecht fremd ist.

Venditio spei

„Venditio spei“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Hoffnungsverkauf“. Damit ist ein Kaufvertrag über eine zukünftig entstehende Sache mit der damit verbundenen Chance auf Gewinn gemeint. Der Käufer muss den Kaufpreis auch dann entrichten, wenn sich die Hoffnung auf den Gewinn nicht erfüllt, es sei denn es ist anderes vertraglich vereinbart.

Ex definitione

Bei dem Begriff ex definitione handelt es sich um ein lateinische Wort, das in direkter Übersetzung wie es die Definition beinhaltet bedeutet. Der Begriff wird gerne in der Rechtspraxis verwendet, um den eigenen Standpunkt besser zu argumentieren.

Rechtsdatenbank

Rechtsdatenbank, österreichische digitale Sammlung juristischer Publikationen der Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung. Weblinks http://www.rdb.at

Prozessfinanzierung

Die Prozessfinanzierung auch: ”Prozesskostenfinanzierung” ist eine juristische Finanzdienstleistung. Der Prozessfinanzierer übernimmt die notwendigen Kosten einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Verfolgung privater oder gewerblicher Ansprüche. Sollte der Ausgang eines Zivilprozesses ungewiss sein oder der Streitwert sehr hoch, benötigen manche Leite das Prozessrisiko. Im Falle eines positiven Prozessausganges lassen sich die Prozessfinanzierer einen Anteil der Streitsumme versprechen. Siehe …

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Quota Litis

Man spricht von Quota Litis, wenn ein Anwalt mit dem Mandanten als Honorar Anteile einer Streitforderung vereinbart. Wenn sich ein Rechtsanwalt einen bestimmten Teil des Betrages versprechen läßt, der der Partei zuerkannt wird so liegt gem § 879 Abs 2 Z 2 ABGB ein Vertrag vor, der gegen die guten Sitten verstößt und somit nichtig …

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Rechtsanwaltstarif

Der Rechtsanwaltstarif ist jener Betrag, der für diverse Prozesshandlungen wie etwa das Verfassen eines Schriftsatzes zusteht. Grundsätzlich verinbaren Anwälte trotzdem andere Honorare, relevant ist der Tarif jedoch bei einem Kostenersatz im Falle des Gewinnens eines Zivilprozesses der anderen Partei. Siehe auch Verbot der Quota Litis

Rechtswissenschaft

Die Rechtswissenschaft oder Jurisprudenz von ”iuris prudentia” befasst sich mit der Auslegung, der systematischen und begrifflichen Durchdringung gegenwärtiger und geschichtlicher juristischer Texte und sonstiger rechtlicher Quellen. Eine sachgerechte Deutung juristischer Texte schließt eine wissenschaftliche Beschäftigung mit der Entstehung und der Anwendung von Rechtsquellen und Normen ein. Grundlegend für diese Arbeit ist ein Verständnis der Rechtsgeschichte, …

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