§ 156
§ 156 Verlassenschaftsabhandlung
Fassung: 1. August 2018 bis laufend
Kurzfassung / TL;DR
Worum geht es in § 156 AußStrG?
- Kernaussage§ 156 AußStrG behandelt "Verlassenschaftsabhandlung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
- Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
- Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Zur Durchführung der Abhandlung hat das Verlassenschaftsgericht über die Bestellung von Kuratoren in den Fällen des...
Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.
2. Abschnitt
Verlassenschaftsabhandlung
Vertretungsvorsorge
§ 156. (1) Zur Durchführung der Abhandlung hat das Verlassenschaftsgericht über die Bestellung von Kuratoren in den Fällen des § 5 Abs. 2 Z 1 lit. a und Z 2 lit. a sowie für die Verlassenschaft von Amts wegen oder auf Antrag zu entscheiden. Ist der Aufenthalt bekannter Erben oder Pflichtteilsberechtigter unbekannt, so hat das Verlassenschaftsgericht für sie einen Kurator im Sinne des § 5 Abs. 2 Z 2 lit. b zu bestellen.
(2) Ist die Bestellung eines Verlassenschaftskurators erforderlich und hat der Verstorbene in seinem letzten Willen eine Person zur Vertretung der Verlassenschaft bestimmt, so ist diese tunlichst zum Verlassenschaftskurator zu bestellen.
(3) Bedarf ein Minderjähriger oder eine sonst schutzberechtigte Person eines gesetzlichen Vertreters, so ist für dessen Bestellung durch das Pflegschaftsgericht zu sorgen.
Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 156 AußStrG in einfachen Worten?
§ 156 AußStrG behandelt "Verlassenschaftsabhandlung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
Geht es hier auch um Verfahren oder Rechtsmittel?
Bei Verfahrensbegriffen wie Frist, Zustellung, Entscheidung oder Widerspruch sollte besonders auf die formalen Voraussetzungen und die aktuelle Fassung geachtet werden.
Welche Fassung ist hier angezeigt?
Gilt in dieser Darstellung von 1. August 2018 bis laufend.
Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?
Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.
Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.
Änderungshistorie
Stand und Fassungen
- Zuletzt geändert am
- 20. August 2018
- Fassung seit
- 1. August 2018
- Fassung bis
- laufend
- Lokaler Stand
- 7. Oktober 2026 02:18
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RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.
Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:
- BGBl. I Nr. 40/2026 (NR: GP XXVIII RV 445 AB 458 S. 77. BR: 11811 AB 11815 S. 991.)
- BGBl. I Nr. 74/2025 (NR: GP XXVIII IA 379/A AB 213 S. 44. BR: AB 11704 S. 982.)
- BGBl. I Nr. 50/2025 (NR: GP XXVIII RV 129 AB 151 S. 35. BR: 11651 AB 11654 S. 980.)
- BGBl. I Nr. 25/2025 (NR: GP XXVIII RV 69 und Zu 69 AB 100 S. 30. BR: 11643 AB 11645 S. 979.)
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Verweise
Rückverweise
Judikatur-Auswertung
Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?
- Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 4
- Welche Verfahrensfragen, Fristen oder Rechtsmittel spielen eine Rolle? 1
- OGH4
- Bundesverwaltungsgericht2
Bei 6 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.
Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.
Entscheidungen
Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W177 2257566-2 · 10. Oktober 2024W177 2257566-2 · 10. Oktober 2024 · ECLI:AT:BVWG:2024:W177.2257566.2.00ABGB §531 · AußStrG §145 · AußStrG §145a Abs1 · AußStrG §156 · B-VG Art133 Abs4 · BWG §38 Abs2 Z3 · DSG 2000 §1 Abs3 Z1 · DSG 2000 §26 Abs1 · KontRegG §1 Abs1 · KontRegG §4 · KontRegG §4 Abs1 · KontRegG §4 Abs4 · VwGVG §24 Abs4 · VwGVG §28 Abs1 · VwGVG §28 Abs2Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W177 2287425-1 · 8. Juli 2024W177 2287425-1 · 8. Juli 2024 · ECLI:AT:BVWG:2024:W177.2287425.1.00ABGB §531 · AußStrG §145 · AußStrG §145a Abs1 · AußStrG §156 · B-VG Art133 Abs4 · BWG §38 Abs2 Z3 · DSG 2000 §1 Abs3 Z1 · DSG 2000 §26 Abs1 · KontRegG §1 Abs1 · KontRegG §4 · KontRegG §4 Abs1 · KontRegG §4 Abs4 · VwGVG §24 Abs4 · VwGVG §28 Abs1 · VwGVG §28 Abs2OGH · RechtssatzOGH · 2Ob153/11f; 2Ob19/15f · 23. April 20152Ob153/11f; 2Ob19/15f · 23. April 2015 · ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127587Beisatz: In diesem Fall wäre (nur) für das Verfahren über das Erbrecht (§§ 160 ff AußStrG) ein Kollisionskurator (und gemäß § 173 AußStrG erforderlichenfalls ein Verlassenschaftskurator) zu bestellen. (T1) Auch; nur: Die bloße Tatsache, dass Eltern und Kinder...
ABGB §271 · AußStrG 2005 §156 · AußStrG 2005 §157 · AußStrG 2005 §160 · AußStrG 2005 §173OGH · RechtssatzOGH · 1Ob222/10v · 26. Januar 20111Ob222/10v · 26. Januar 2011 · ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0126859ABGB §604 · ABGB §608 · AußStrG 2005 §5 Abs2 Z2 · AußStrG 2005 §156 Abs1 · AußStrG 2005 §2 Abs1 Z3 IC3 · AußStrG 2005 §2 Abs1 Z3 IE3OGH · RechtssatzOGH · 6Nc26/09i · 14. Januar 20106Nc26/09i · 14. Januar 2010 · ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0125522AußStrG 2005 §156OGH · RechtssatzOGH · 3Ob184/07s · 23. Oktober 20073Ob184/07s · 23. Oktober 2007 · ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122820AußStrG 2005 §156 · AußStrG 2005 §158