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Kategorie: Erbrecht

Uneheliche Kinder

Bei unehelichen Kindern handelt es sich um eine von zwei Varianten: Kinder, deren Mutter nie verheiratet war Kinder, die mehr als 302 Tage nach Auflösung der Ehe der Mutter geboren werden Der Vater eines unehelichen Kindes ist derjenige Mann, der der Mutter zwischen dem 302. und 180. Tag vor der Geburt beigewohnt hat. Eine Feststellung …

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Willenstheorie

Die Willenstheorie wird bei letztwilligen Verfügungen angewendet. Der Wille des Erblassers steht praktisch “über allem”, keine Vertrauenstheorie da die letztwillige Verfügung ja auch niemandem zugeht und somit niemand darauf vertrauen kann/darf. Daher führt die Willenstheorie zur umfangreichen Möglichkeit der Irrtumsanfechtung auch Motivirrtümer und zu den gesetzlich normierten Irrtümern. Beispiel Erblasser hat geglaubt er hat kein …

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Vorsorgevollmacht

Jeder hat die Möglichkeit für den Fall, dass er in Zukunft bestimmte Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln kann (aufgrund des hohen Alters, oft genug aber auch in jungen Jahren, als Folge von Unfällen oder psychischen Krankheiten), einer Person seines besonderen Vertrauens, vorsorglich eine Vollmacht zu erteilen. Diese so genannte Vorsorgevollmacht tritt erst beim späteren Verlust …

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Erbunwürdigkeit

Erbunwürdig ist, wer gegen den Erblasser eine gerichtlich strafbare Handlung gesetzt hat, die nur vorsätzlich begangen werden kann und mit mehr als einjähriger Freiheitsstrafe bedroht ist; ferner, wer seine aus dem Rechtsverhältnis zwischen Eltern und Kindern sich ergebenden Pflichten dem Erblasser gegenüber gröblich vernachlässigt hat (setzt Schuldfähigkeit des Täters voraus). Ebenso erbunwürdig ist, wer einen …

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Erbschaft

Es gibt das höchstpersönliche Rechte und Pflichten, die nicht vererbt werden können. Zum Beispiel: Eine Haftstrafe ist nicht vererbbar, aber ein offener Kredit sehr wohl, Geldstrafen nur bei rechtskräftigem Urteil, nicht jedoch bei laufenden Verfahren. Es gibt drei Möglichkeiten der Erbrechte: Erbvertrag Dieser Vertrag kann nur zwischen Ehegatten geschlossen werden – dieser Vertrag ist verbindlich. …

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Universalsukzession

Von einer Gesamtrechtsnachfolge spricht man, wenn eine Person nicht nur einzelne Rechte von einer anderen Person, sondern unmittelbar das gesamte Vermögen mit allen Rechten und Verpflichtungen übernimmt. Außerhalb des Erbrechts findet man die Gesamtrechtsnachfolge noch bei der Fusion von Kapitalgesellschaften. Von der Gesamtrechtsnachfolge ausgenommen sind, dies sog. höchstpersönlichen Rechtsbeziehungen, wie z.B. die Ehegattenstellung. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/gesamtrechtsnachfolge.html …

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Erbzins

Mit Erbzins wurde eine auf einem Grundstück liegende ewige Abgabe bezeichnet. Meistens in Gegenleistung für ein entsprechendes Nutzungsrecht.

Erben

Erben sind die Personen, auf die beim Tod eines Erblassers dessen Vermögen als Ganzes übergeht.

Erbteil

Der Teil einer Erbschaft der dem einzelnen Miterben zusteht.

Erbenhaftung

Mit Erbenhaftung wird die Haftung des/der Erben für die Nachlassverbindlichkeiten bezeichnet.

Enterbung

Die Enterbung ist die gänzliche oder teilweise Entziehung des Pflichtteils durch letztwillige Verfügung. Der Pflichtteil kann entzogen werden, wenn der Berechtigte gegen den Verstorbenen eine gerichtlich strafbare Handlung begangen hat, die nur vorsätzlich begangen werden kann und mit mehr als einjähriger Freiheitsstrafe bedroht ist, gegen den Ehegatten, eingetragenen Partner, Lebensgefährten oder Verwandten in gerader Linie, die Geschwister des Verstorbenen und deren …

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Erbschein

Mit Erbschein wird das amtliche Zeugnis bezeichnet, in das Erblasser, Erben und Erbteil aufgenommen werden. Der Erbschein wird nur auf Antrag ausgestellt. Der Erbschein dient in Prozessen über den Nachlass der Beweiserleichterung. Weiterhin können Dritte Erbschaftsgegenstände gutgläubig erwerben wenn sie sich auf den Erbschein verlassen. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/erbschein.php 30.09.2014

Erbfallprinzip

Mit Erbfallprinzip wird der Grundsatz bezeichnet, demgemäß die Rechtsnachfolge der Erben im Todeszeitpunkt eintritt. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/erbfallprinzip.php 30.09.2014

Erbteilungsklage

Mit Erbteilungsklage wird die eine Klage bezeichnet, mit der ein Miterbe die Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft gerichtlich erzwingen kann. Die Klage geht auf Zustimmung zu einem bestimmten Teilungsplan. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/erbteilungsklage.php 30.09.2014

Erbfall

Mit Erbfall wird der Tod einer Person bezeichnet.

Andeutungstheorie

Die Andeutungstheorie findet Anwendung bei der Auslegung formbedürftiger Willenserklärungen (beispielsweise letztwillige Verfügungen). Es geht darum, dass zur Ermittlung des wahren Willens des Erblassers neben dem Wortlaut einer solchen Erklärung auch weitere schriftliche und mündliche Äußerungen des Erblassers maßgebend sind. Die Grenze liegt darin, dass für den zu ermittelnden Willen ein ausreichender Anhaltspunkt in der Urkunde …

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Beerdigungskosten

Der Erbe ist gesetzlich verpflichtet, die Kosten der standesgemässen Beerdigung des Erblassers zu bezahlen. Hat dieser nur Schulden hinterlassen, muss also der in Betracht kommende Erbe die Erbschaft ausschlagen, um von der Verpflichtung der Übernahme der Beerdigungskosten befreit zu sein. Quellen http://www.rechtslexikon.net/d/beerdigungskosten/beerdigungskosten.htm 15.09.2014

Ausgleichspflicht

Erbrecht Pflicht der gesetzlich erbenden oder pflichtteilsberechtigten Abkömmlinge (Pflichtteilsberechtigter), bestimmte Zuwendungen oder Leistungen, die einzelne noch zu Lebzeiten des Erblassers erhalten oder an diesen erbracht haben, nach dem Erbfall untereinander auszugleichen. Quellen http://www.rechtslexikon.net/d/ausgleichspflicht/ausgleichspflicht.htm

Ausschlagung

Die nach dem Erbfall mögliche Erklärung eines zum Erben Berufenen, die Erbschaft nicht anzunehmen. Ist die form- und fristgebundene Willenserklärung des Erben gegenüber dem Nachlaßgericht, daß er die Erbschaft nicht antreten will. Der Erbe hat somit die Möglichkeit, den Anfall einer Erbschaft rückwirkend zu beseitigen. Er wird nach der Ausschlagung behandelt, als ob er zur …

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