Bundesgesetze

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch für die gesammten deutschen Erbländer der Oesterreichischen Monarchie

ABGBBundesgesetzFassung seit 1. Juli 2018RIS-Stand 20. August 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001622 · JGS Nr. 946/1811 · 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) · Original im RIS öffnen

§ 267

§ 267 Registrierung

Fassung: 1. Juli 2018 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 267 ABGB?

  • Kernaussage§ 267 ABGB behandelt "Registrierung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Registrierung

§ 267. (1) Die Vereinbarung über die gewählte Erwachsenenvertretung ist von einem Notar, einem Rechtsanwalt oder einem Erwachsenenschutzverein (§ 1 ErwSchVG) im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis einzutragen.

(2) Hegt der Notar, der Rechtsanwalt oder der Mitarbeiter des Erwachsenenschutzvereins am Vorliegen der Voraussetzungen der gewählten Erwachsenenvertretung oder an der Eignung der Person, die als Erwachsenenvertreter eingetragen werden soll, begründete Zweifel, so hat er die Eintragung abzulehnen und bei begründeten Anhaltspunkten für eine Gefährdung des Wohles der volljährigen Person unverzüglich das Pflegschaftsgericht zu verständigen.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine eigene Gliederungsangabe im lokalen Text erkannt.
Gehört thematisch zuAufnahme, Übergangs- und Schlussbestimmungen
Vorheriger Paragraph§ 266
Nächster Paragraph§ 268

Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 267 ABGB in einfachen Worten?

§ 267 ABGB behandelt "Registrierung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Juli 2018 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
2. Mai 2017
Fassung seit
1. Juli 2018
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
5. Oktober 2026 04:57
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 40/2026 (NR: GP XXVIII RV 445 AB 458 S. 77. BR: 11811 AB 11815 S. 991.)
  • BGBl. I Nr. 111/2025 (NR: GP XXVIII RV 187 AB 350 S. 57. BR: AB 11754 S. 985.)
  • BGBl. I Nr. 110/2025 (NR: GP XXVIII RV 279 AB 314 S. 57. BR: AB 11746 S. 984.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Rückverweise

Entscheidungen 20Gesetze 0Treffer 20

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 20
  • Welche Verfahrensfragen, Fristen oder Rechtsmittel spielen eine Rolle? 1
Häufige Gerichte
  • OGH16
  • LG Krems/Donau2
  • LG Feldkirch1
  • Verwaltungsgerichtshof (VwGH)1
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 20 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

OGH · RechtssatzOGH · 3Ob513/92; 4Ob503/92; 6Ob507/92; 8Ob534/92; 6Ob572/92; 7Ob69/04d; 6Ob160/05f; 1Ob189/06k; 6Ob160/16x · 27. September 20163Ob513/92; 4Ob503/92; 6Ob507/92; 8Ob534/92; 6Ob572/92; 7Ob69/04d; 6Ob160/05f; 1Ob189/06k; 6Ob160/16x · 27. September 2016 · ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048964

Veröff: RZ 1994/93 S 279 Beisatz: Besondere Fälle, in denen ein Kollisionskurator zu bestellen sein kann, sind etwa wenn die Voraussetzungen für eine Belohnung nicht klar beantwortet werden können, besonders hohe Ansprüche zu beurteilen sind oder Verzicht oder...

ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §271 · ABGB §282
OGH · RechtssatzOGH · 6Ob258/06v; 1Ob82/12h · 24. Mai 20126Ob258/06v; 1Ob82/12h · 24. Mai 2012 · ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121612

Beisatz: Ein Anspruch auf Ersatz der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung besteht nicht, wenn im Verfahren die Voraussetzungen für die Bewilligung der Verfahrenshilfe gegeben gewesen wären - auch wenn ein solcher Antrag tatsächlich nicht gestellt wird (so schon 6 Ob...

ABGB §267 Abs1 · ABGB §282 A
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob513/92; 6Ob507/92; 6Ob160/05f; 1Ob189/06k · 17. Oktober 20063Ob513/92; 6Ob507/92; 6Ob160/05f; 1Ob189/06k · 17. Oktober 2006 · ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048957

Veröff: RZ 1994/93 S 279 Auch; Beisatz: Die Einschaltung eines Kollisionskurators ist auch zur Wahrnehmung von Versäumnissen in der Vergangenheit erforderlich, andernfalls ein Rechtschutzdefizit für die betroffene Person entstünde, die allfällige Anfechtungs-, Bereicherungs-, Schadenersatz- oder Amtshaftungsansprüche nicht geltend...

ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §271 · ABGB §282 B
LG Feldkirch · RechtssatzLG Feldkirch · 3R258/05x · 4. Oktober 20053R258/05x · 4. Oktober 2005 · ECLI:AT:LG00929:2005:RFE0000143ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §282 · AußStrG 2005 §137 Abs2OGH · RechtssatzOGH · 1Ob298/00f; 5Ob212/04v · 29. Oktober 20041Ob298/00f; 5Ob212/04v · 29. Oktober 2004 · ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115753

Vgl auch; Beisatz: Hier: Verlassenschaftskurator. (T1); Beisatz: Der Außerstreitrichter hat auch über das Begehren des Kurators auf Bevorschussung von (beträchtlichen) Pauschalgebühren zu entscheiden. (T2); Veröff: SZ 2004/154

ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §282 B · RATG allg
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob513/92; 6Ob507/92; 8Ob534/92; 6Ob572/92; 1Ob298/00f; 7Ob69/04d; 5Ob212/04v · 29. Oktober 20043Ob513/92; 6Ob507/92; 8Ob534/92; 6Ob572/92; 1Ob298/00f; 7Ob69/04d; 5Ob212/04v · 29. Oktober 2004 · ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048959

Veröff: RZ 1994/93 S 279 Auch Beisatz: Dies gilt trotz der Neufassung des § 266 ABGB durch das KindRÄG 2001. (T1) Beisatz: Hier: Verlassenschaftskurator. (T2); Beisatz: Der Außerstreitrichter hat auch über das Begehren des Kurators auf Bevorschussung von...

ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §282 B
OGH · RechtssatzOGH · 8Ob550/80; 3Ob513/92; 6Ob572/92; 5Ob212/04v · 29. Oktober 20048Ob550/80; 3Ob513/92; 6Ob572/92; 5Ob212/04v · 29. Oktober 2004 · ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0048949

Auch; nur: Der Vormund hat seinen Entlohnungsanspruch vor dem Gericht, dass ihn bestellt hat, geltend zu machen, das über diesen Entlohnungsanspruch abzusprechen hat. (T1) Veröff: RZ 1994/93 S 279 Auch; nur T1; Beisatz: Sachwalter (T2) Vgl auch; Beisatz:...

ABGB §266 · ABGB §267
LG Krems/Donau · RechtssatzLG Krems/Donau · 1R188/03g · 16. Februar 20041R188/03g · 16. Februar 2004 · ECLI:AT:LG00129:2004:RKR0000006ABGB §267 Abs2LG Krems/Donau · RechtssatzLG Krems/Donau · 1R188/03g · 16. Februar 20041R188/03g · 16. Februar 2004 · ECLI:AT:LG00129:2004:RKR0000005ABGB §267 Abs2OGH · RechtssatzOGH · 1Ob298/00f · 22. Oktober 20011Ob298/00f · 22. Oktober 2001 · ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115751ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §282 B · AHG §1 Cd1aOGH · RechtssatzOGH · Ds8/69; Ds11/99 · 20. September 1999Ds8/69; Ds11/99 · 20. September 1999 · ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0007710

nur: Aus der im § 57 Abs 3 RDG festgesetzten allgemeinen Dienstpflicht des Richters, sich im und außer Dienst vorwurfsfrei zu benehmen und alles zu unterlassen, was das Vertrauen in die richterlichen Amtshandlungen oder die Achtung vor dem...

ABGB §267 · ABGB §282 A · AußStrG §77 · AußStrG §78 · RDG §57 Abs3
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob555/92 · 24. April 19921Ob555/92 · 24. April 1992 · ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0006577ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §271 · ABGB §282 · AußStrG §9 A2bOGH · RechtssatzOGH · 3Ob625/85; 1Ob674/87 · 11. November 19873Ob625/85; 1Ob674/87 · 11. November 1987 · ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0048991

Auch

ABGB §266 · ABGB §267 · ABGB §1037 · JN §1 DVc1
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob625/85 · 19. Februar 19863Ob625/85 · 19. Februar 1986 · ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0048977ABGB §266 · ABGB §267 · JN §1 DVc1Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 0687/74 · 13. Dezember 19740687/74 · 13. Dezember 1974 · ECLI:AT:VWGH:1974:1974000687.X01ABGB §267 idF 1964/151; · VerwalterG 1952 §2 Abs1 litc; · VwRallg impl;OGH · RechtssatzOGH · 6Ob154/71 · 7. Juli 19716Ob154/71 · 7. Juli 1971 · ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0048035ABGB §149 · ABGB §266 · ABGB §267OGH · RechtssatzOGH · 1Ob82/66 · 31. März 19661Ob82/66 · 31. März 1966 · ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0048989ABGB §266 · ABGB §267 · EntmO §3 · JN §1 DVc2OGH · RechtssatzOGH · 3Ob482/52; 3Ob138/56 (3Ob140/56) · 20. März 19563Ob482/52; 3Ob138/56 (3Ob140/56) · 20. März 1956 · ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0048980ABGB §266 · ABGB §267 · JN §1OGH · RechtssatzOGH · 3Ob703/50; 3Ob138/56 (3Ob139/56, 3Ob140/56) · 20. März 19563Ob703/50; 3Ob138/56 (3Ob139/56, 3Ob140/56) · 20. März 1956 · ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0048995

Beisatz: Hier: Hausverwalter (T1)

ABGB §267 · ABGB §276
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob477/52 · 11. Juni 19521Ob477/52 · 11. Juni 1952 · ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0048907

Veröff: JBl 1952,543

ABGB §188 · ABGB §267 · ABGB §282 A · ABGB §904