§ 312
§ 312 §. 312.
Fassung: 1. Januar 1898 bis laufend
Kurzfassung / TL;DR
Worum geht es in § 312 ZPO?
- Kernaussage§ 312 ZPO behandelt "§. 312." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
- Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
- Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Die Echtheit einer Privaturkunde gilt als unbestritten, wenn der Gegner des Beweisführers es unterlassen hat, sich...
Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.
§. 312.
(1) Die Echtheit einer Privaturkunde gilt als unbestritten, wenn der Gegner des Beweisführers es unterlassen hat, sich über die Echtheit der Urkunde zu erklären, soferne nicht die Absicht, die Echtheit zu bestreiten, aus den übrigen Erklärungen des Gegners hervorgeht. Befindet sich auf der Urkunde eine Namensunterschrift, so hat sich der Gegner des Beweisführers unter der gleichen Rechtsfolge auch über die Echtheit der Unterschrift zu erklären.
(2) Die bestrittene Echtheit einer Privaturkunde oder einer auf derselben befindlichen Namensunterschrift ist von demjenigen zu beweisen, der die Urkunde als Beweismittel gebrauchen will.
Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 312 ZPO in einfachen Worten?
§ 312 ZPO behandelt "§. 312." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
Welche Fassung ist hier angezeigt?
Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 1898 bis laufend.
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Änderungshistorie
Stand und Fassungen
- Zuletzt geändert am
- 25. November 2016
- Fassung seit
- 1. Januar 1898
- Fassung bis
- laufend
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Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:
- BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
- BGBl. I Nr. 112/2025 (NR: GP XXVIII RV 301 AB 315 S. 57. BR: AB 11747 S. 984.)
- BGBl. I Nr. 50/2025 (NR: GP XXVIII RV 129 AB 151 S. 35. BR: 11651 AB 11654 S. 980.)
- BGBl. I Nr. 85/2024 (NR: GP XXVII RV 2602 AB 2616 S. 274. BR: AB 11566 S. 970.)
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Judikatur-Auswertung
Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?
- Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 9
- OGH9
Bei 9 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.
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Entscheidungen
OGH · RechtssatzOGH · 2Ob78/17k; 2Ob8/18t; 2Ob51/19t · 29. April 20192Ob78/17k; 2Ob8/18t; 2Ob51/19t · 29. April 2019 · ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131725Veröff: SZ 2017/109
AußStrG §161 · ZPO §312OGH · RechtssatzOGH · 1Ob605/91; 1Ob528/94; 6Ob222/09d · 14. Januar 20101Ob605/91; 1Ob528/94; 6Ob222/09d · 14. Januar 2010 · ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040481Veröff: EvBl 1992/69 S 300 Beisatz: Eine Urkunde ist falsch, wenn die Namensunterschrift nicht echt ist. Als Fälschung wird nach dem allgemeinen Sprachgebrauch die bewusste Angabe eines unrichtigen Ausstellers, die in der Regel auch mit einem unrichtigen Urkundeninhalt...
ZPO §312 Abs1OGH · RechtssatzOGH · 1Ob605/91; 1Ob602/93; 3Ob508/95; 3Ob69/05a; 8ObA18/08t · 3. April 20081Ob605/91; 1Ob602/93; 3Ob508/95; 3Ob69/05a; 8ObA18/08t · 3. April 2008 · ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040343Veröff: EvBl 1992/69 S 300 Vgl auch Veröff: SZ 2006/113 Vgl auch
ZPO §294 · ZPO §312 Abs1OGH · RechtssatzOGH · 1Ob404/56 (1Ob405/56); 3Ob73/60; 5Ob162/65; 5Ob301/65; 5Ob305/81; 5Ob717/82; 5Ob709/83; 1Ob28/86; 9ObA205/98g · 11. November 19981Ob404/56 (1Ob405/56); 3Ob73/60; 5Ob162/65; 5Ob301/65; 5Ob305/81; 5Ob717/82; 5Ob709/83; 1Ob28/86; 9ObA205/98g · 11. November 1998 · ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0040346Beisatz: Handelsbücher (T1) Auch; Veröff: JBl 1986,583 = EvBl 1987/1 S 14 = SZ 59/93 Beisatz: Die inhaltliche Richtigkeit ("Beweiskraft") unterliegt hingegen der freien Beweiswürdigung. (T2)
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