Bundesgesetze

Zivilprozessordnung

Gesetz vom 1. August 1895, über das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten (Zivilprozessordnung – ZPO).

ZPOBundesgesetzFassung seit 1. Januar 1898RIS-Stand 21. September 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001699 · RGBl. Nr. 113/1895 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004 · 22/02 Zivilprozessordnung · Original im RIS öffnen

§ 312

§ 312 §. 312.

Fassung: 1. Januar 1898 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 312 ZPO?

  • Kernaussage§ 312 ZPO behandelt "§. 312." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Die Echtheit einer Privaturkunde gilt als unbestritten, wenn der Gegner des Beweisführers es unterlassen hat, sich...

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

§. 312.

(1) Die Echtheit einer Privaturkunde gilt als unbestritten, wenn der Gegner des Beweisführers es unterlassen hat, sich über die Echtheit der Urkunde zu erklären, soferne nicht die Absicht, die Echtheit zu bestreiten, aus den übrigen Erklärungen des Gegners hervorgeht. Befindet sich auf der Urkunde eine Namensunterschrift, so hat sich der Gegner des Beweisführers unter der gleichen Rechtsfolge auch über die Echtheit der Unterschrift zu erklären.

(2) Die bestrittene Echtheit einer Privaturkunde oder einer auf derselben befindlichen Namensunterschrift ist von demjenigen zu beweisen, der die Urkunde als Beweismittel gebrauchen will.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine gesonderte Gliederungsangabe vorhanden.
Gehört thematisch zuÜbergangs- und Schlussbestimmungen
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Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 312 ZPO in einfachen Worten?

§ 312 ZPO behandelt "§. 312." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 1898 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
25. November 2016
Fassung seit
1. Januar 1898
Fassung bis
laufend
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

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Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 112/2025 (NR: GP XXVIII RV 301 AB 315 S. 57. BR: AB 11747 S. 984.)
  • BGBl. I Nr. 50/2025 (NR: GP XXVIII RV 129 AB 151 S. 35. BR: 11651 AB 11654 S. 980.)
  • BGBl. I Nr. 85/2024 (NR: GP XXVII RV 2602 AB 2616 S. 274. BR: AB 11566 S. 970.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

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Rückverweise

Entscheidungen 9Gesetze 0Treffer 9

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 9
Häufige Gerichte
  • OGH9
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 9 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

OGH · RechtssatzOGH · 2Ob78/17k; 2Ob8/18t; 2Ob51/19t · 29. April 20192Ob78/17k; 2Ob8/18t; 2Ob51/19t · 29. April 2019 · ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131725

Veröff: SZ 2017/109

AußStrG §161 · ZPO §312
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob605/91; 1Ob528/94; 6Ob222/09d · 14. Januar 20101Ob605/91; 1Ob528/94; 6Ob222/09d · 14. Januar 2010 · ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040481

Veröff: EvBl 1992/69 S 300 Beisatz: Eine Urkunde ist falsch, wenn die Namensunterschrift nicht echt ist. Als Fälschung wird nach dem allgemeinen Sprachgebrauch die bewusste Angabe eines unrichtigen Ausstellers, die in der Regel auch mit einem unrichtigen Urkundeninhalt...

ZPO §312 Abs1
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob605/91; 1Ob602/93; 3Ob508/95; 3Ob69/05a; 8ObA18/08t · 3. April 20081Ob605/91; 1Ob602/93; 3Ob508/95; 3Ob69/05a; 8ObA18/08t · 3. April 2008 · ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040343

Veröff: EvBl 1992/69 S 300 Vgl auch Veröff: SZ 2006/113 Vgl auch

ZPO §294 · ZPO §312 Abs1
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob404/56 (1Ob405/56); 3Ob73/60; 5Ob162/65; 5Ob301/65; 5Ob305/81; 5Ob717/82; 5Ob709/83; 1Ob28/86; 9ObA205/98g · 11. November 19981Ob404/56 (1Ob405/56); 3Ob73/60; 5Ob162/65; 5Ob301/65; 5Ob305/81; 5Ob717/82; 5Ob709/83; 1Ob28/86; 9ObA205/98g · 11. November 1998 · ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0040346

Beisatz: Handelsbücher (T1) Auch; Veröff: JBl 1986,583 = EvBl 1987/1 S 14 = SZ 59/93 Beisatz: Die inhaltliche Richtigkeit ("Beweiskraft") unterliegt hingegen der freien Beweiswürdigung. (T2)

ZPO §294 · ZPO §298 Abs3 · ZPO §312
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob41/97y · 16. April 19977Ob41/97y · 16. April 1997 · ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107549ZPO §298 · ZPO §312OGH · RechtssatzOGH · 2Ob549/95 · 29. Juni 19952Ob549/95 · 29. Juni 1995 · ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0052938ABGB §823 · ZPO §312 Abs2OGH · RechtssatzOGH · 8Ob1506/90; 2Ob549/95 · 29. Juni 19958Ob1506/90; 2Ob549/95 · 29. Juni 1995 · ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0040487

Vgl; Beisatz: Bei Bestreitung der Echtheit der Namensunterschrift trifft die Beweislast für deren Echtheit denjenigen, der sich auf diese Urkunde stützt. Es gibt keinen typischen Erfahrungszusammenhang (siehe Fasching, LB 2.Auflage, Rdz 8; Rechberger, ZPO Rdz 222 Vor §...

ZPO §312 Abs2 · ZPO §503 Z4 E4c/3
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob605/91 · 18. Dezember 19911Ob605/91 · 18. Dezember 1991 · ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040477

Veröff: EvBl 1992/69 S 300

ZPO §312 Abs1
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob593/90 · 17. Oktober 19903Ob593/90 · 17. Oktober 1990 · ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0040475

Veröff: SZ 63/178

ZPO §312