Individuelle Rechte und Freiheiten im österreichischen Rechtssystem.

  • Grundrechte

    In Österreich befinden sich die Grundrechte nicht, wie in vielen anderen Staaten, geschlossen in einem Gesetz, sondern sind auf mehrere…

  • Bürgerrechte

    Im Gegensatz zu Menschenrechten, die jedem Menschen weltweit zustehen, sind „Grundrechte“ auf den Hoheitsbereich desjenigen Staates beschränkt, der diese Rechte…

  • Drittwirkung von Grundrechten

    Von einer Drittwirkung spricht man bei Grundrechten, wenn sie ihre Schutzwirkung nicht nur im Verhältnis zwischen Bürger und Staat, sondern…

  • Individualrechtsgüter

    Als Individualrechtsgüter werden die subjektiven Rechte und Rechtsgüter des Einzelnen bezeichnet. Dazu gehören: (Leben,körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Vermögen, Ehre, Persönlichkeitssphäre. Der…

  • Eingriffsvorbehalt

    Beim Eingriffsvorbehalt handelt es sich um einen Gesetzesvorbehalt. Beim Gesetzesvorbehalt ist zwischen dem Eingriffsvorbehalt und dem Ausgestaltungsvorbehalt zu unterscheiden. Eingriffsvorbehalte…

  • Fiskalgeltung der Grundrechte

    Als Fiskalgeltung der Grundrechte bezeichnet man die Bindung des Staates an die Grundrechte im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung. Der Staat ist auch im nicht-hoheitlichen Handeln gegenüber…

  • Ausgestaltungsvorbehalt

    Ein Ausgestaltungsvorbehalt ist ein Vorbehalt, der den einfachen Gesetzgeber ermächtigt, durch Regelungen im Schutzbereich des Freiheitsrechtes das Grundrecht anwendbar und praktikabel zu…

  • Das liberale Prinzip

    Kann als eines der Grundprinzipien der Bundesverfassung angesehen werden, ist jedoch sehr eng mit dem rechtsstaatlichen Prinzip verbunden. Dieses Prinzip…

  • Religionsfreiheit

    Die Religionsfreiheit in Österreich setzte sich überwiegend in der Zeit von 1781 bis 1919 in mehreren Schritten durch, also etwa…

  • Fremdenpass

    Ein Fremdenpass ist ein Reisedokument für Angehörige fremder Staaten, Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit oder für Staatenlose. Fremdenpässe werden in der Regel nur…

  • Fremdenpolizei

    Fremdenpolizei wird die Ausländerbehörde genannt. Sie ist bei den Bezirkshauptmannschaften und Bundespolizeidirektionen angesiedelt und regelt alle Angelegenheiten des Fremdenpolizeirechts. Davon zu unterscheiden sind die Angelegenheiten…

  • Datenschutz

    Datenschutz ist ein in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener Begriff, der teilweise unterschiedlich definiert und interpretiert wird. Je nach…

  • Eingetragene Partnerschaft

    Eine Eingetragene Partnerschaft (engl. civil union) ist ein Rechtsinstitut für Paare. Sie begründet in einigen Staaten einen eigenen Personenstand und…

  • Richtlinie 2004/48/EG (Schutz der Rechte an geistigem Eigentum)

    Die Richtlinie 2004/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums'''…

  • Prüfungsmaßstab

    Ein verfassungsgesetzlich gewährleistetes Recht (Grundrecht) ist ein subjektiv-öffentliches Recht, das dem Einzelnen durch eine Rechtsvorschrift im Verfassungsrang eingeräumt ist. Nach…

  • Eigentumsfreiheit

    Die Eigentumsfreiheit gehört zu den zentralen Grundprinzipien der österreichischen Rechtsordnung. Sie beschreibt die rechtlich geschützte Möglichkeit, Sachen ausschließlich einer bestimmten…

  • Wesensgehaltsgarantie

    Die Wesensgehaltsgarantie ist ein Begriff, der primär aus dem deutschen Verfassungsrecht stammt. Im österreichischen Recht wird dieser Begriff so nicht…

  • Kunstfreiheit

    Die Kunstfreiheit ist ein zentraler Begriff im österreichischen Recht, der das Recht auf die Ausübung und Schaffung von Kunstwerken sowie…

  • Fernmeldegeheimnis

    Das Fernmeldegeheimnis im österreichischen Recht ist in erster Linie durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) und die Verfassung geschützt. Es ähnelt dem…

  • Erforderlichkeit

    Im österreichischen Recht wird der Begriff "Erforderlichkeit" in verschiedenen Rechtsgebieten verwendet, insbesondere im Strafrecht und im Verwaltungsrecht. Im Strafrecht spielt…

  • Polizeiliches Staatsschutzgesetz

    Das Polizeiliche Staatsschutzgesetz (PStSG) ist ein Bundesgesetz, das die Organisation, die Aufgaben, die Befugnisse und den Rechtsschutz des polizeilichen Staatsschutzes regelt.…

  • Gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgesellschaften

    Die gesetzliche Anerkennung geht auf das Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867 zurück, in dem unter anderem jeder anerkannten Kirche oder Religionsgemeinschaft bestimmte Grundrechte…

  • Lenkererhebung

    Anwendungsgebiete und Voraussetzungen Das Hauptanwendungsgebiet sind gröbere Verletzungen der Straßenverkehrsordnung. Geringfügigere Geldstrafen werden in Österreich immer an den Zulassungsbesitzer gerichtet, ungeachtet, wer das Fahrzeug gelenkt…

  • Freiheitsrechte

    Forderung nach grundrechtlichen Freiheitsgarantien kommt vor allem in den klassischen Freiheitsrechten Recht auf Leben, Freiheit der Person, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit,...  zur…

  • Forschungsfreiheit

    Die Forschungsfreiheit zählt im Zusammenhang mit der WissenschaftsfreiheLehrfreiheit zu den bürgerlichen Grundrechten. Es wird die Freiheit der Wissenschaft, Forschung und…

  • Briefgeheimnis

    Das Briefgeheimnis ist ein in der Verfassung demokratischer Staaten garantiertes Grundrecht, das die Unverletzlichkeit von Briefen garantiert. Abzugrenzen ist es…

  • Ausstrahlung

    Im österreichischen Recht wird der Begriff "Ausstrahlung" in erster Linie im Kontext des Sozialversicherungsrechts verwendet. Ein zentraler Anwendungsbereich findet sich…

  • Öffentliches Interesse

    Im österreichischen Recht wird der Begriff "Öffentliches Interesse" in verschiedenen Kontexten und Rechtsgebieten verwendet. Grundsätzlich bezeichnet er Interessen, die nicht…

  • Überwachungsstaat

    In einem Überwachungsstaat (selten auch Big-Brother-Staat) überwacht der Staat seine Bürger in großem Stil mit einer Vielzahl verschiedener, staatlich legalisierter technischer Mittel. Der Begriff ist negativ besetzt und beinhaltet sinngemäß, dass die Überwachung…

  • Angeborene Rechte

    § 16 ABGB Jeder Mensch hat angeborene, schon durch die Vernunft einleuchtende Rechte, und ist daher als eine Person zu…

  • Menschenrecht

  • Bekenntnis

    Bekenntnis ist die Kundgabe der inneren Zuordnung zu einem Umstand, insbesondere zu einer Religion oder Weltanschauung.

  • Charta

    Charta ist die lat. Bezeichnung für Urkunde.

  • EMRK

  • Menschenrechtskonvention

  • Generalverdacht

    Der Begriff "Generalverdacht" ist im österreichischen Recht nicht ausdrücklich verankert oder definiert. Dennoch ist das zugrunde liegende Prinzip, das mit…

  • Grundrechtsverletzung

    Der Begriff "Grundrechtsverletzung" bezieht sich im österreichischen Recht auf die Verletzung von verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechten und Freiheiten, die den Bürgerinnen…

  • Grundrechtseingriff

    Im österreichischen Recht bezieht sich der Begriff "Grundrechtseingriff" auf die Beeinträchtigung von Rechten, die durch die Bundesverfassung und andere relevante…

  • Grundrechtsschranken

    Im österreichischen Recht beziehen sich "Grundrechtsschranken" auf die Beschränkungen, denen Grundrechte unterworfen sein können. Grundrechte sind im Wesentlichen verfassungsrechtlich gewährleistete…

  • Justiziabel

    Im österreichischen Recht bezieht sich der Begriff "Justiziabel" auf eine Angelegenheit oder eine Person, die der gerichtlichen Beurteilung unterliegt, d.h.…

  • Schrankenvorbehalt

  • Grundrechtskollision

    Von einer Grundrechtskollision spricht man, wenn sich in einem Rechtsstreit zwei Grundrechte gegenüberstehen.

  • Koalitionsfreiheit

    Die Koalitionsfreiheit ist ein Grundrecht, das in Österreich insbesondere durch die Bundesverfassung und einfachgesetzliche Regelungen gewährleistet wird. Sie bezeichnet das…

  • Magna Charta libertatum

    Die "Magna Charta libertatum", auch bekannt als "Magna Carta", spielt im österreichischen Recht im engeren Sinne keine direkte Rolle. Sie…

  • Praktische Konkordanz

    Der Begriff der "Praktischen Konkordanz" ist vor allem im deutschen Verfassungsrecht gebräuchlich und wird so im österreichischen Recht nicht verwendet.…

  • Regelungsvorbehalt

    Im österreichischen Recht bezieht sich der Begriff "Regelungsvorbehalt" auf das Erfordernis, dass bestimmte Angelegenheiten ausschließlich durch förmliche Gesetze geregelt werden…

  • Subjektives öffentliches Recht

    Mit subjektivem öffentlichen Recht wird die Rechtsmacht eines Bürgers bezeichnet, vom Staat im eigenen Interesse ein bestimmtes Tun oder Unterlassen…

  • Selbstbestimmungsrecht

    Das Selbstbestimmungsrecht im österreichischen Recht ist ein fundamentaler Aspekt der Rechtsordnung und kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, wie etwa…

  • AEMR

  • Untermaßverbot

    Das "Untermaßverbot" ist ein rechtlicher Begriff, der typischerweise im deutschen Kontext verwendet wird und im österreichischen Recht nicht unmittelbar so…

  • UN-Menschenrechtskonvention

  • UN-Menschenrechtscharta

  • Deklaration der Menschenrechte

  • Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (A/RES/217, UN-Doc. 217/A-(III)), auch: Deklaration der Menschenrechte oder UN-Menschenrechtscharta oder kurz AEMR, ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte.…

  • Übermaßverbot

    Das Übermaßverbot ist ein Prinzip des österreichischen Verfassungsrechts und leitet sich aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ab. Es besagt, dass…

  • Effektiver Rechtsschutz

    1. Definition Der Justizgewährungsanspruch ist das subjektive öffentliche Recht des Einzelnen gegen den Staat auf Entscheidung seines Privatrechtsstreits. Das Grundrecht…

  • Justizgewährungsanspruch

  • Rechtsschutzgarantie

  • Gleichstellung

    Unter Gleichstellung versteht man die Maßnahmen der Angleichung der Lebenssituation von im Prinzip als gleichwertig zu behandelnden Bevölkerungsgruppen wie Frau…

  • Numerus clausus

    Unter Numerus clausus, abgekürzt NC, Synonym Zulassungsbeschränkung, versteht man Einschränkungen der Zulassung an Schulen, Hochschulen und Universitäten. Nach dem Urteil…

  • EU Grundrechtecharta

  • Grundrechtcharta

  • Grundrechtscharta

  • GRC

  • GRCh

  • Gleichbehandlungsgesetz

  • Anerkannte Religionsgemeinschaften in Österreich

    Die Vielzahl der Religionsgemeinschaften wird rechtlich – als Rechtsperson – in drei Kategorien unterteilt, mit denen jeweils unterschiedliche Rechte und Pflichten verbunden sind. Es…

  • Liberales Grundprinzip

  • Gleichheitssatz

    Der Gleichheitssatz ius respicit aequitatem, „Das Recht achtet auf Gleichheit“, ist ein Grundsatz im Verfassungsrecht. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verkündet in Art. 1…

  • Versammlungsfreiheit

    Versammlungsfreiheit bezeichnet ein Grundrecht. Es wird unter anderem durch Art. 12 der Europäischen Grundrechtecharta, Art. 11 der Europäischen Menschenrechtskonvention und…

  • Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger

  • Rechtsstaat

  • Ne bis in idem

    Der Grundsatz ne bis in idem lateinisch für nicht zweimal in derselben Sache, eigentlich bis de eadem re ne sit…

  • Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz

    Das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz NAG ist ein Bundesgesetz, das die Erteilung, Versagung und Entziehung der Aufenthaltstitel von Fremden regelt, die…

  • Versammlungsgesetz 1953

    Das Versammlungsgesetz 1953 regelt die Abhaltung von Volksversammlungen und allgemein zugänglichen Versammlungen ohne Beschränkung auf geladene Gäste. Nach Maßgabe dieses Gesetzes sind…