§ 155
§ 155 Verbot der Vernehmung als Zeuge
Fassung: 1. September 2025 bis laufend
Kurzfassung / TL;DR
Worum geht es in § 155 StPO?
- Kernaussage§ 155 StPO behandelt "Verbot der Vernehmung als Zeuge" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
- Für wen relevantFür betroffene Parteien und Behörden, die diese Bestimmung anwenden oder beachten müssen.
- Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Als Zeugen dürfen bei sonstiger Nichtigkeit nicht vernommen werden
Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.
Verbot der Vernehmung als Zeuge
§ 155. (1) Als Zeugen dürfen bei sonstiger Nichtigkeit nicht vernommen werden:
(2) Eine Verpflichtung zur Geheimhaltung nach Abs. 1 Z 2 besteht jedenfalls nicht, soweit der Zeuge im Dienste der Strafrechtspflege Wahrnehmungen zum Gegenstand des Verfahrens gemacht hat oder Anzeigepflicht (§ 78) besteht.
Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 155 StPO in einfachen Worten?
§ 155 StPO behandelt "Verbot der Vernehmung als Zeuge" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
Geht es hier auch um Verfahren oder Rechtsmittel?
Bei Verfahrensbegriffen wie Frist, Zustellung, Entscheidung oder Widerspruch sollte besonders auf die formalen Voraussetzungen und die aktuelle Fassung geachtet werden.
Welche Fassung ist hier angezeigt?
Gilt in dieser Darstellung von 1. September 2025 bis laufend.
Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?
Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.
Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.
Änderungshistorie
Stand und Fassungen
- Zuletzt geändert am
- 25. Juli 2025
- Fassung seit
- 1. September 2025
- Fassung bis
- laufend
- Lokaler Stand
- 6. Oktober 2026 13:30
Keine frühere Fassung im lokalen Cache. Der aktuelle RIS-Verweis bleibt als Originalquelle verknüpft.
RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.
Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:
- BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
- BGBl. I Nr. 53/2026 (VfGH)
- BGBl. I Nr. 65/2025 (NR: GP XXVIII IA 416/A AB 215 S. 44. BR: AB 11706 S. 982.)
- BGBl. I Nr. 50/2025 (NR: GP XXVIII RV 129 AB 151 S. 35. BR: 11651 AB 11654 S. 980.)
Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.
Verweise
Rückverweise
Judikatur-Auswertung
Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?
- Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 6
- Welche Fragen zu Prüfung, Leistungsbeurteilung oder Zeugnissen wurden behandelt? 1
- OGH6
- Bundesverwaltungsgericht1
Bei 7 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.
Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.
Entscheidungen
OGH · RechtssatzOGH · 5Os947/56; 8Os237/61; 12Os186/69; 11Os28/72; 12Os123/76; 10Os8/78; 9Os26/80; 9Os56/81; 14Os191/87; 14Os181/87; 11Os13/94; 13Os106/99; 12Os90/01; 17Os4/12k; 13Os134/15b (13Os135/15z; 13Os136/15x); 13Os41/26t · 24. Juni 20265Os947/56; 8Os237/61; 12Os186/69; 11Os28/72; 12Os123/76; 10Os8/78; 9Os26/80; 9Os56/81; 14Os191/87; 14Os181/87; 11Os13/94; 13Os106/99; 12Os90/01; 17Os4/12k; 13Os134/15b (13Os135/15z; 13Os136/15x); 13Os41/26t · 24. Juni 2026 · ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0097903Veröff: RZ 1956 H12,169 Ähnlich; Beisatz: Ansonsten Ermessensfrage. (T1) Beis wie T1 nur: Ermessensfrage (T2) Vgl auch Beisatz: Ob der Zeuge von erwiesener Zeugnisunfähigkeit abgesehen zur richtigen Wiedergabe von Wahrnehmungen willens und in der Lage ist, haben hingegen...
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