Bundesgesetze

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch für die gesammten deutschen Erbländer der Oesterreichischen Monarchie

ABGBBundesgesetzFassung seit 1. Januar 2015RIS-Stand 20. August 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001622 · JGS Nr. 946/1811 · 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) · Original im RIS öffnen

§ 1186

§ 1186 Mitwirkung, Interessenwahrung und Gleichbehandlung

Fassung: 1. Januar 2015 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 1186 ABGB?

  • Kernaussage§ 1186 ABGB behandelt "Mitwirkung, Interessenwahrung und Gleichbehandlung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Zum Geltungsbereich vgl. § 1503 Abs. 5.

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Mitwirkung, Interessenwahrung und Gleichbehandlung

§ 1186. (1) Die Gesellschafter haben an der gesellschaftlichen Willensbildung und den zu treffenden Maßnahmen nach Kräften und mit gebotener Sorgfalt mitzuwirken, den Gesellschaftszweck redlich zu fördern und alles zu unterlassen, was den Gesellschaftsinteressen schadet.

(2) Die Gesellschafter sind unter gleichen Voraussetzungen gleich zu behandeln.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine eigene Gliederungsangabe im lokalen Text erkannt.
Gehört thematisch zuÜbergangs- und Schlussbestimmungen
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Nächster Paragraph§ 1187

Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 1186 ABGB in einfachen Worten?

§ 1186 ABGB behandelt "Mitwirkung, Interessenwahrung und Gleichbehandlung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 2015 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
8. April 2015
Fassung seit
1. Januar 2015
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
5. Oktober 2026 04:58
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 40/2026 (NR: GP XXVIII RV 445 AB 458 S. 77. BR: 11811 AB 11815 S. 991.)
  • BGBl. I Nr. 111/2025 (NR: GP XXVIII RV 187 AB 350 S. 57. BR: AB 11754 S. 985.)
  • BGBl. I Nr. 110/2025 (NR: GP XXVIII RV 279 AB 314 S. 57. BR: AB 11746 S. 984.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Rückverweise

Entscheidungen 7Gesetze 0Treffer 7

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 7
Häufige Gerichte
  • OGH7
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 7 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

OGH · RechtssatzOGH · 1Ob535/76; 6Ob718/89; 7Ob130/10h · 30. März 20111Ob535/76; 6Ob718/89; 7Ob130/10h · 30. März 2011 · ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0022123

Veröff: ÖBl 1977,14 = NZ 1978,126 Veröff: WBl 1990,277 = ecolex 1990,484 Vgl; Beisatz: Das Ausscheiden eines Gesellschafters kann mit dem Eintritt eines Dritten derart verbunden werden, dass mit (vorweg im Gesellschaftsvertrag, aber auch ad hoc erklärter) Zustimmung...

ABGB §1186
OGH · RechtssatzOGH · 4Ob2275/96d · 29. Oktober 19964Ob2275/96d · 29. Oktober 1996 · ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106066ABGB §1186OGH · RechtssatzOGH · 7Ob653/87; 4Ob2275/96d · 29. Oktober 19967Ob653/87; 4Ob2275/96d · 29. Oktober 1996 · ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0022128

Vgl; Beisatz: Aus dem Verbot gesellschaftsschädlicher Nebengeschäfte des § 1186 ABGB kann nicht abgeleitet werden, daß die Gesellschafter trotz Fehlens einer entsprechenden Vereinbarung auch noch nach Auflösung der Gesellschaft einem Konkurrenzverbot unterliegen. (T1)

ABGB §1186
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob199/38; 6Ob718/89 · 22. Februar 19903Ob199/38; 6Ob718/89 · 22. Februar 1990 · ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0022304

Veröff: SZ 20/96 Veröff: ecolex 1990,484

ABGB §1175 A4 · ABGB §1186 · ABGB §1206 · ABGB §1393 Bd
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob640/50; 1Ob727/81 · 6. November 19813Ob640/50; 1Ob727/81 · 6. November 1981 · ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0022122

Veröff: SZ 24/87 Veröff: JBl 1982,599 = SZ 54/163

ABGB §1186
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob131/57 · 27. März 19577Ob131/57 · 27. März 1957 · ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0015633

Veröff: EvBl 1957/253 S 387

ABGB §833 B3 · ABGB §1186 · ABGB §1190
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob640/50 · 28. März 19513Ob640/50 · 28. März 1951 · ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0025970

Veröff: SZ 24/87

ABGB §1175 A1 · ABGB §1186