Bundesgesetze

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch für die gesammten deutschen Erbländer der Oesterreichischen Monarchie

ABGBBundesgesetzFassung seit 1. Januar 2015RIS-Stand 20. August 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001622 · JGS Nr. 946/1811 · 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) · Original im RIS öffnen

§ 1207

§ 1207 Wirkung gegenüber Dritten

Fassung: 1. Januar 2015 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 1207 ABGB?

  • Kernaussage§ 1207 ABGB behandelt "Wirkung gegenüber Dritten" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Die Gesellschafter haften nach der Umwandlung für die vorher begründeten Verbindlichkeiten auch als Gesellschafter bürgerlichen Rechts...

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Wirkung gegenüber Dritten

§ 1207. (1) Die Gesellschafter haften nach der Umwandlung für die vorher begründeten Verbindlichkeiten auch als Gesellschafter bürgerlichen Rechts weiter.

(2) Solange ein Dritter von der Umwandlung nicht verständigt wurde und sie ihm auch sonst nicht bekannt geworden ist, kann er seine Leistung mit schuldbefreiender Wirkung so erbringen, als würde die Gesellschaft bürgerlichen Rechts noch bestehen.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine eigene Gliederungsangabe im lokalen Text erkannt.
Gehört thematisch zuÜbergangs- und Schlussbestimmungen
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Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 1207 ABGB in einfachen Worten?

§ 1207 ABGB behandelt "Wirkung gegenüber Dritten" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 2015 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
8. April 2015
Fassung seit
1. Januar 2015
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
6. Oktober 2026 13:31
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 40/2026 (NR: GP XXVIII RV 445 AB 458 S. 77. BR: 11811 AB 11815 S. 991.)
  • BGBl. I Nr. 111/2025 (NR: GP XXVIII RV 187 AB 350 S. 57. BR: AB 11754 S. 985.)
  • BGBl. I Nr. 110/2025 (NR: GP XXVIII RV 279 AB 314 S. 57. BR: AB 11746 S. 984.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Keine lokal auflösbaren Verweise gefunden.

Rückverweise

Entscheidungen 10Gesetze 0Treffer 10

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 10
Häufige Gerichte
  • OGH8
  • Verwaltungsgerichtshof (VwGH)2
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 10 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

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Veröff: GesRZ 1981,225 = SZ 54/84 = EvBl 1981/230 S 658 Vgl; Beisatz: Der ausscheidende Gesellschafter ist bei Auflösung der Gesellschaft am Erlös beteiligt bzw hat bei Übertragung des Gesellschaftsvermögens auf den anderen Gesellschafter Anspruch auf Auszahlung des...

ABGB §1206 · ABGB §1207 · ABGB §1215 · HGB §142
Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 97/07/0077 · 15. Juli 199997/07/0077 · 15. Juli 1999 · ECLI:AT:VWGH:1999:1997070077.X01ABGB §1175; · ABGB §1206; · ABGB §1207; · AVG §9; · WRG 1959 §126 Abs5;OGH · RechtssatzOGH · 1Ob577/83; 1Ob527/93 · 22. März 19931Ob577/83; 1Ob527/93 · 22. März 1993 · ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0022185ABGB §1207OGH · RechtssatzOGH · 1Ob577/83; 6Ob732/89 · 18. Januar 19901Ob577/83; 6Ob732/89 · 18. Januar 1990 · ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0022175ABGB §1207 · HGB §2OGH · RechtssatzOGH · 1Ob542/85 · 10. Juli 19851Ob542/85 · 10. Juli 1985 · ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0022164ABGB §1206 · ABGB §1207 · AktG §219OGH · RechtssatzOGH · 1Ob577/83; 1Ob542/85 · 10. Juli 19851Ob577/83; 1Ob542/85 · 10. Juli 1985 · ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0022180ABGB §1207OGH · RechtssatzOGH · 1Ob607/52; 6Ob11/68; 7Ob523/81 · 21. Mai 19811Ob607/52; 6Ob11/68; 7Ob523/81 · 21. Mai 1981 · ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0022263

Veröff: SZ 25/256 nur: Bei bürgerlichen Gesellschaften mit mehr als zwei Mitgliedern bewirkt der Tod eines Gesellschafters - ausgenommen es liegt eine Sonderregelung vor - das Ende seiner Mitgliedschaft und wird die Gesellschaft von den überlebenden Teilhabern fortgesetzt....

ABGB §1175 A1 · ABGB §1207
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob256/56 · 6. Juni 19563Ob256/56 · 6. Juni 1956 · ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0026090

Veröff: EvBl 1956/326 S 575

ABGB §1207
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob243/54 · 5. Mai 19543Ob243/54 · 5. Mai 1954 · ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0026086ABGB §1207