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Unter Einbringung versteht man eine Übergabe von Vermögen an juristische Personen durch Anteilseigner, also eine Form der Kapitalisierung.

Grundlegendes

Einbringen bedeutet „die Übertragung von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer Kapitalgesellschaften auf eine Körperschaft“. Typische Fälle sind das Einbringen von Vermögen in das Stammkapital in eine GmbH, die Verschmelzung von Unternehmen oder die Gründung von Tochterfirmen. Bei ersterem spricht man rechtsdeutsch aber vorrangig von Einlage oder Beteiligung.

Nationales

In Österreich ist der Begriff speziell steuerrechtlich bestimmt.[2] Er findet sich in § 12 Abs. 1 Umgründungssteuergesetz (UmgrStG) definiert und im gesamten Artikel III Einbringung geregelt. Dort findet sich speziell der schriftliche Einbringungsvertrag (Sacheinlagevertrag) zwischen Ges.m.b.H.s behandelt (Umgründungen). Im Gesellschaftsrecht findet sich keine Entsprechung.

Unter den Begriff im Sinne dieses Gesetzes fallen „alle Kapitalanteile, unabhängig davon, ob sie ganz oder zum Teil eingebracht werden oder ob sie zum Betriebs- oder Privatvermögen des Einbringenden gehören.“[3] Unter Anteilen versteht man hier Aktien, GmbH-Anteile, Genossenschaftsanteile, Partizipationsscheine und Substanzgenussrecht (im Sinne des § 8 Abs 3 Z 1 KStG). Der Begriff ist besonders in Bezug auf Entstehung respektive Erweiterung einer Unternehmensgruppe und der damit verbundenen Gruppenbesteuerung relevant.

Quellen & Einzelnachweise

http://de.wikipedia.org/wiki/Einbringung 25.11.2014

  1. Zitat nach Gestaltungsformen der Unternehmensnachfolge; Steuerliche Aspekte, Präsentationsunterlage, Hübner & Hübner, 4. Juni 2009, S. 6 (pdf, auf zivilrecht.univie.ac.at). Definition folgt Art. III österr. Umgründungssteuergesetz
  2. Kornelia Waitz-Ramsauer, ÖGWT-Club: Die Einbringung – alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform, Folder, 12. und 13. Mai 2009 (abgerufen 20. August 2014).
  3. nach: a b Einbringung von Kapitalanteilen nach Art. III Umgründungssteuergesetz, wtg.at → Fachinformation (abgerufen 20. August 2014).
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