Bundesgesetze

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch für die gesammten deutschen Erbländer der Oesterreichischen Monarchie

ABGBBundesgesetzFassung seit 1. Januar 2017RIS-Stand 20. August 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001622 · JGS Nr. 946/1811 · 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) · Original im RIS öffnen

§ 698

§ 698 b) Unmögliche Bedingungen

Fassung: 1. Januar 2017 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 698 ABGB?

  • Kernaussage§ 698 ABGB behandelt "b) Unmögliche Bedingungen" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Die Anordnung, durch die einer Person unter einer aufschiebenden unmöglichen Bedingung ein Recht zukommen soll, ist...

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

b) Unmögliche Bedingungen

§ 698. Die Anordnung, durch die einer Person unter einer aufschiebenden unmöglichen Bedingung ein Recht zukommen soll, ist ungültig, selbst wenn die Erfüllung der Bedingung erst in der Folge unmöglich und die Unmöglichkeit dem Verstorbenen bekannt geworden war. Eine auflösende unmögliche Bedingung ist als nicht beigesetzt anzusehen.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine eigene Gliederungsangabe im lokalen Text erkannt.
Gehört thematisch zuRechte und Pflichten, Übergangs- und Schlussbestimmungen
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Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 698 ABGB in einfachen Worten?

§ 698 ABGB behandelt "b) Unmögliche Bedingungen" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 2017 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

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Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
7. August 2015
Fassung seit
1. Januar 2017
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
4. Oktober 2026 01:40
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 40/2026 (NR: GP XXVIII RV 445 AB 458 S. 77. BR: 11811 AB 11815 S. 991.)
  • BGBl. I Nr. 111/2025 (NR: GP XXVIII RV 187 AB 350 S. 57. BR: AB 11754 S. 985.)
  • BGBl. I Nr. 110/2025 (NR: GP XXVIII RV 279 AB 314 S. 57. BR: AB 11746 S. 984.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

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Rückverweise

Entscheidungen 12Gesetze 0Treffer 12

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 12
Häufige Gerichte
  • OGH11
  • Verwaltungsgerichtshof (VwGH)1
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 12 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

OGH · RechtssatzOGH · 5Ob57/61; 3Ob171/00v; 2Ob210/08h (2Ob211/08f); 8Ob62/19d · 27. Juni 20195Ob57/61; 3Ob171/00v; 2Ob210/08h (2Ob211/08f); 8Ob62/19d · 27. Juni 2019 · ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0015330

Vgl auch; Beisatz: Ob die Bedingung als ausgefallen anzusehen ist, wenn der Begünstigte ihren Eintritt wider Treu und Glauben herbeigeführt hat, ist eine Frage des Einzelfalls. (T1) Auch

ABGB §696 · ABGB §698
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob120/73; 7Ob654/78; 9Ob153/03w · 21. Januar 20047Ob120/73; 7Ob654/78; 9Ob153/03w · 21. Januar 2004 · ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0006015

Veröff: NZ 1974,73 = EvBl 1973/293 S 602 Auch; Beisatz: Bis zu dieser Klärung ist das Substitutionsgut zugunsten des Nacherben zu sichern. (T1)

ABGB §608 · ABGB §698 · AußStrG §1 B3a
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob572/94 · 5. Oktober 19947Ob572/94 · 5. Oktober 1994 · ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0027886ABGB §698 · ABGB §878 · ABGB §898Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 84/17/0155 · 19. September 198684/17/0155 · 19. September 1986 · ECLI:AT:VWGH:1986:1984170155.X03ABGB §698; · VwRallg;OGH · RechtssatzOGH · 6Ob66/73; 5Ob657/76 · 21. September 19766Ob66/73; 5Ob657/76 · 21. September 1976 · ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0012718

NZ 1974,71 = SZ 46/34

ABGB §698
OGH · RechtssatzOGH · 4Ob534/74 · 14. Mai 19744Ob534/74 · 14. Mai 1974 · ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0012711

EvBl 1974/274 S 601 = JBl 1975,94 = NZ 1975/72 = SZ 47/63

ABGB §698
OGH · RechtssatzOGH · 4Ob534/74 · 14. Mai 19744Ob534/74 · 14. Mai 1974 · ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0012716

EvBl 1974/274 S 601 = JBl 1975,94 = NZ 1975,72 = SZ 47/63

ABGB §698
OGH · RechtssatzOGH · 6Ob66/73 · 22. März 19736Ob66/73 · 22. März 1973 · ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0012666

NZ 1974,71 = SZ 46/34

ABGB §696 · ABGB §698
OGH · RechtssatzOGH · 5Ob215/67 · 25. Oktober 19685Ob215/67 · 25. Oktober 1968 · ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0015337

Veröff: RZ 1968,139

ABGB §698
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob244/57 · 4. September 19577Ob244/57 · 4. September 1957 · ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0015342ABGB §698 · ABGB §879 · ABGB §897 · ABGB §989OGH · RechtssatzOGH · 7Ob128/56 · 21. März 19567Ob128/56 · 21. März 1956 · ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0015338ABGB §698 · ABGB §879OGH · RechtssatzOGH · 2Ob76/53 · 18. Februar 19532Ob76/53 · 18. Februar 1953 · ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0015341

Veröff: NZ 1954,13 = SZ 26/43

ABGB §698 · ABGB §700