Bundesgesetze

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch für die gesammten deutschen Erbländer der Oesterreichischen Monarchie

ABGBBundesgesetzFassung seit 1. Januar 1812RIS-Stand 20. August 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001622 · JGS Nr. 946/1811 · 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) · Original im RIS öffnen

§ 496

§ 496 Recht, Wasser zu schöpfen.

Fassung: 1. Januar 1812 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 496 ABGB?

  • Kernaussage§ 496 ABGB behandelt "Recht, Wasser zu schöpfen." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Mit dem Rechte, fremdes Wasser zu schöpfen, wird auch der Zugang zu demselben gestattet.

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Recht, Wasser zu schöpfen.

§ 496. Mit dem Rechte, fremdes Wasser zu schöpfen, wird auch der Zugang zu demselben gestattet.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine eigene Gliederungsangabe im lokalen Text erkannt.
Gehört thematisch zuRechte und Pflichten, Übergangs- und Schlussbestimmungen
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Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 496 ABGB in einfachen Worten?

§ 496 ABGB behandelt "Recht, Wasser zu schöpfen." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 1812 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
8. April 2015
Fassung seit
1. Januar 1812
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
6. Oktober 2026 13:31
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 40/2026 (NR: GP XXVIII RV 445 AB 458 S. 77. BR: 11811 AB 11815 S. 991.)
  • BGBl. I Nr. 111/2025 (NR: GP XXVIII RV 187 AB 350 S. 57. BR: AB 11754 S. 985.)
  • BGBl. I Nr. 110/2025 (NR: GP XXVIII RV 279 AB 314 S. 57. BR: AB 11746 S. 984.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Rückverweise

Entscheidungen 7Gesetze 0Treffer 7

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 7
Häufige Gerichte
  • OGH7
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 7 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

OGH · RechtssatzOGH · 1Ob17/79; 1Ob210/15m; 1Ob155/25p · 11. November 20251Ob17/79; 1Ob210/15m; 1Ob155/25p · 11. November 2025 · ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0011761

Veröff: EvBl 1980/22 S 73 Auch

ABGB §496 · ABGB §524 · WRG §3
OGH · RechtssatzOGH · 5Ob559/77; 1Ob20/83; 1Ob125/01s; 1Ob109/15h · 18. Juni 20155Ob559/77; 1Ob20/83; 1Ob125/01s; 1Ob109/15h · 18. Juni 2015 · ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0011760

SZ 50/89 Beisatz: Hier: Ableitung des Überwassers. (T1) Auch; Beisatz: Hier: Der Beklagte ist zum unbeschränkten Bezug des Wassers aus der Quelle berechtigt, selbst wenn er das Wasser nicht zur Deckung des Bedarfs des herrschenden Gutes verwendete, sondern...

ABGB §496 · ABGB §497
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob1/94; 1Ob198/99w; 7Ob270/05i · 5. Juli 20061Ob1/94; 1Ob198/99w; 7Ob270/05i · 5. Juli 2006 · ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0016619

Veröff: SZ 67/27

ABGB §496 · ABGB §847
OGH · RechtssatzOGH · 4Ob510/68; 1Ob33/87; 5Ob2246/96x; 4Ob239/97v; 7Ob22/99g; 7Ob234/01i · 9. Oktober 20024Ob510/68; 1Ob33/87; 5Ob2246/96x; 4Ob239/97v; 7Ob22/99g; 7Ob234/01i · 9. Oktober 2002 · ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0009010

EvBl 1968/318 S 516 = SZ 41/29 Auch; nur: Rechts- und Parteifähigkeit des Personenkreises "Jedermann", für den im Grundbuch die Dienstbarkeit des Wasserschöpfrechtes einverleibt ist. (T1) = SZ 60/216 Vgl aber; Beisatz: Im Fall der Benützung eines Weges...

ABGB §18 · ABGB §276 Ia1 · ABGB §496 · ZPO §1 Ab
OGH · RechtssatzOGH · 1Ob18/81; 1Ob13/93 · 25. August 19931Ob18/81; 1Ob13/93 · 25. August 1993 · ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0038553

Veröff: NZ 1982,140 = EvBl 1982/193 S 659 Auch; nur: Mit dem Wasserschöpfrecht ist aber in aller Regel ein Wegerecht als Felddienstbarkeit verbunden. (T1) Beisatz: Bei einem Wasserschöpfrecht handelt es sich immer um eine Felddienstbarkeit im Sinne des...

ABGB §474 · ABGB §477 · ABGB §496 · ABGB §497 · ABGB §1500 · Tir GrundbuchseinführungsG RGBl 1897/77 ArtI
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob169/73 · 3. Oktober 19737Ob169/73 · 3. Oktober 1973 · ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0011762ABGB §496 · ABGB §523 BbOGH · RechtssatzOGH · 1Ob72/68 · 21. März 19681Ob72/68 · 21. März 1968 · ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0015254ABGB §496 · ABGB §523 · WRG §5 Abs2 · WRG §5 Abs12 · WRG §5 Abs16 · WRG §102 Abs1 litb