§ 1
§ 1 Gegenstand des Tarifs
Fassung: 1. Januar 2002 bis laufend
Kurzfassung / TL;DR
Worum geht es in § 1 RATG?
- Kernaussage§ 1 RATG behandelt "Gegenstand des Tarifs" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
- Für wen relevantFür betroffene Parteien und Behörden, die diese Bestimmung anwenden oder beachten müssen.
- Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Die Rechtsanwälte haben im zivilgerichtlichen Verfahren und im schiedsrichterlichen Verfahren nach den §§ 577 ff. der...
Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.
Gegenstand des Tarifs
§ 1. (1) Die Rechtsanwälte haben im zivilgerichtlichen Verfahren und im schiedsrichterlichen Verfahren nach den §§ 577 ff. der Zivilprozeßordnung sowie in Strafverfahren über eine Privatanklage und für die Vertretung von Privatbeteiligten Anspruch auf Entlohnung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen und des angeschlossenen, einen Bestandteil dieses Bundesgesetzes bildenden Tarifs. Die sich auf Grund von im Tarif angeordneten Rechenoperationen ergebenden Tarifansätze sind auf volle 10 Cent auf- oder abzurunden.
(2) Die Vorschriften dieses Bundesgesetzes gelten, soweit im folgenden nicht anderes bestimmt wird, sowohl im Verhältnis zwischen dem Rechtsanwalt und der von ihm vertretenen Partei als auch bei Bestimmung der Kosten, die der Gegner zu ersetzen hat, und zwar auch dann, wenn dem Rechtsanwalt in eigener Sache Kosten vom Gegner zu ersetzen sind. Sie gelten auch dann, wenn die darin bezeichneten Leistungen von Notaren verrichtet werden, sofern der Notar zu einer solchen Leistung befugt und die Entlohnung nicht im Notariatstarif oder im Tarif über die Entlohnung der Notare als Beauftragte des Gerichtes geregelt ist.
Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 1 RATG in einfachen Worten?
§ 1 RATG behandelt "Gegenstand des Tarifs" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
Geht es hier auch um Verfahren oder Rechtsmittel?
Bei Verfahrensbegriffen wie Frist, Zustellung, Entscheidung oder Widerspruch sollte besonders auf die formalen Voraussetzungen und die aktuelle Fassung geachtet werden.
Welche Fassung ist hier angezeigt?
Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 2002 bis laufend.
Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?
Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.
Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.
Änderungshistorie
Stand und Fassungen
- Zuletzt geändert am
- 23. Februar 2016
- Fassung seit
- 1. Januar 2002
- Fassung bis
- laufend
- Lokaler Stand
- 7. Oktober 2026 04:17
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Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:
- BGBl. I Nr. 112/2025 (NR: GP XXVIII RV 301 AB 315 S. 57. BR: AB 11747 S. 984.)
- BGBl. I Nr. 85/2024 (NR: GP XXVII RV 2602 AB 2616 S. 274. BR: AB 11566 S. 970.)
- BGBl. I Nr. 179/2023 (NR: GP XXVII RV 2320 AB 2342 S. 247. BR: AB 11397 S. 961.)
- BGBl. I Nr. 147/2021 (NR: GP XXVII RV 950 AB 981 S. 115. BR: AB 10705 S. 929.)
Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.
Verweise
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Rückverweise
Judikatur-Auswertung
Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?
- Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 23
- Welche Verfahrensfragen, Fristen oder Rechtsmittel spielen eine Rolle? 2
- Wann ist § 1 RATG auf Schulen oder Sachverhalte anwendbar? 1
- OGH16
- Bundesverwaltungsgericht5
- OLG Linz1
- Verwaltungsgerichtshof (VwGH)1
Bei 29 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.
Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.
Entscheidungen
OGH · RechtssatzOGH · 4Ob538/71; 1Ob296/71; 6Ob157/75; 6Ob527/78; 1Ob534/78; 7Ob672/85; 4Ob543/87; 2Ob685/87; 13Os62/88; 4Ob607/89; 1Ob630/90; 1Ob598/91; 4Ob541/92; 1Ob608/92; 1Ob597/93; 7Ob612/93; 6Ob509/96; 6Ob2299/96y; 3Bkd7/96; 4Ob129/97t; 2Ob587/94; 1Ob333/98x; 10Ob82/00g; 1Ob291/01b; 4Ob83/02p; 1Ob28/02b; 1Ob84/02p; 12Bkd8/01; 9ObA171/05w; 9Ob120/06x; 8Ob91/08b; 1Ob220/08x; 7Ob21/09b; 1Ob219/09a; 10Ob50/14x; 1Ob82/15p; 2Ob69/18p; 6Ob35/24a; 1Ob151/25z; 5Ob26/26y · 19. Mai 20264Ob538/71; 1Ob296/71; 6Ob157/75; 6Ob527/78; 1Ob534/78; 7Ob672/85; 4Ob543/87; 2Ob685/87; 13Os62/88; 4Ob607/89; 1Ob630/90; 1Ob598/91; 4Ob541/92; 1Ob608/92; 1Ob597/93; 7Ob612/93; 6Ob509/96; 6Ob2299/96y; 3Bkd7/96; 4Ob129/97t; 2Ob587/94; 1Ob333/98x; 10Ob82/00g; 1Ob291/01b; 4Ob83/02p; 1Ob28/02b; 1Ob84/02p; 12Bkd8/01; 9ObA171/05w; 9Ob120/06x; 8Ob91/08b; 1Ob220/08x; 7Ob21/09b; 1Ob219/09a; 10Ob50/14x; 1Ob82/15p; 2Ob69/18p; 6Ob35/24a; 1Ob151/25z; 5Ob26/26y · 19. Mai 2026 · ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0038942Veröff: NZ 1973,156 Veröff: EvBl 1972/124 S 234 nur: Der Vertrag eines Rechtsanwaltes mit seinem Klienten hat in der Regel die entgeltliche Besorgung von Geschäften in Vertretung des Klienten zum Gegenstand. Auf ihn sind in erster Linie die...
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MedienG §14 Abs3 · NKT TP4 · RATG §1 · StPO §395 Abs3OGH · RechtssatzOGH · 6Ob157/75; 5Ob758/81 · 12. Januar 19826Ob157/75; 5Ob758/81 · 12. Januar 1982 · ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0038741Auch
ABGB §1152 I · RATG §1 · NTG allgOGH · RechtssatzOGH · 3Ob509/58; 8Ob274/64; 7Ob125/69; 5Ob633/81 · 7. Juli 19813Ob509/58; 8Ob274/64; 7Ob125/69; 5Ob633/81 · 7. Juli 1981 · ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0038766Vgl; Beisatz: Honorar für Schiedsrichtertätigkeit; RAT als Richtschnur, sofern keine andere herrschende Übung in gleichartigen Fällen besteht. (T1)
ABGB §1014 · ABGB §1152 I · RATG §1OGH · RechtssatzOGH · 12Os192/76 (12Os193/76) · 13. Januar 197712Os192/76 (12Os193/76) · 13. Januar 1977 · ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0072211Veröff: EvBl 1977/188 S 408
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NTG §1 · RATG §1OGH · RechtssatzOGH · 2Ob329/51; 1Ob830/54; 3Ob509/58; 6Ob107/60 · 31. Mai 19602Ob329/51; 1Ob830/54; 3Ob509/58; 6Ob107/60 · 31. Mai 1960 · ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0072203RATG §1 BGBl 1949/208OGH · RechtssatzOGH · 7Ob176/55 · 4. Mai 19557Ob176/55 · 4. Mai 1955 · ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0070877Veröff: EvBl 1955/297 S 484
NO §3 · RATG §1OGH · RechtssatzOGH · 3Ob786/53 · 21. April 19543Ob786/53 · 21. April 1954 · ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0038714ABGB §1035 · ABGB §1036 · RATG §1OGH · RechtssatzOGH · 1Ob1/27 · 8. Februar 19271Ob1/27 · 8. Februar 1927 · ECLI:AT:OGH0002:1927:RS0070763Veröff: SZ 9/18
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