§ 6a
§ 6a .
Fassung: 1. Juni 2008 bis laufend
Kurzfassung / TL;DR
Worum geht es in § 6a GmbHG?
- Kernaussage§ 6a GmbHG behandelt "." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
- Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
- Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Mindestens die Hälfte des Stammkapitals muß durch bar zu leistende Stammeinlagen voll aufgebracht werden, sofern diese...
Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.
§ 6a.
(1) Mindestens die Hälfte des Stammkapitals muß durch bar zu leistende Stammeinlagen voll aufgebracht werden, sofern diese nicht gemäß Abs. 2 bis 4 niedriger sind.
(2) Wird eine Gesellschaft zum ausschließlichen Zwecke der Fortführung eines seit mindestens fünf Jahren bestehenden Unternehmens errichtet und sollen ihr nur der letzte Inhaber (Mitinhaber) des Unternehmens, dessen Ehegatte und Kinder (Stief-, Wahl- und Schwiegerkinder) als Gesellschafter angehören, so findet die Bestimmung des Absatzes 1 nur für denjenigen Teil des Stammkapitals Anwendung, der in anderer Weise als durch die Anrechnung des Unternehmens auf die Stammeinlagen der bezeichneten Gesellschafter aufgebracht wird. Wird die Gesellschaft zu dem angeführten Zwecke erst nach dem Tode des Inhabers (Mitinhabers) errichtet, so stehen den bezeichneten nahen Angehörigen sonstige zum Nachlaß des bisherigen Inhabers (Mitinhabers) berufene Personen gleich.
(3) Die Bestimmungen des Absatzes 2 finden unter den dort angegebenen Voraussetzungen sinngemäß Anwendung, wenn eine Gesellschaft zum ausschließlichen Zwecke der Fortführung zweier oder mehrerer Unternehmen errichtet wird.
(4) Soweit nach dem Gesellschaftsvertrag Stammeinlagen nicht bar zu leisten sind und den aktienrechtlichen Vorschriften über die Gründung mit Sacheinlagen entsprochen wird, ist Abs. 1 nicht anzuwenden; in diesem Fall sind die §§ 20, 24 bis 27, 29 Abs. 2 und 4, §§ 39 bis 44 sowie § 25 Abs. 4 und 5 Aktiengesetz 1965 sinngemäß anzuwenden.
Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 6a GmbHG in einfachen Worten?
§ 6a GmbHG behandelt "." und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
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Gilt in dieser Darstellung von 1. Juni 2008 bis laufend.
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Änderungshistorie
Stand und Fassungen
- Zuletzt geändert am
- 19. Januar 2015
- Fassung seit
- 1. Juni 2008
- Fassung bis
- laufend
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Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:
- BGBl. I Nr. 6/2026 (NR: GP XXVIII RV 300 AB 386 S. 63. BR: 11762 AB 11764 S. 986.)
- BGBl. I Nr. 179/2023 (NR: GP XXVII RV 2320 AB 2342 S. 247. BR: AB 11397 S. 961.)
- BGBl. I Nr. 178/2023 (NR: GP XXVII RV 2228 AB 2341 S. 247. BR: AB 11396 S. 961.)
- BGBl. I Nr. 186/2022 (NR: GP XXVII IA 2893/A AB 1760 S. 185. BR: 11106 AB 11108 S. 947.)
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Rückverweise
Judikatur-Auswertung
Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?
- Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 20
- Welche Verfahrensfragen, Fristen oder Rechtsmittel spielen eine Rolle? 2
- Welche Fragen zu Prüfung, Leistungsbeurteilung oder Zeugnissen wurden behandelt? 1
- OGH15
- Verwaltungsgerichtshof (VwGH)4
- OLG Graz1
Bei 20 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.
Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.
Entscheidungen
OGH · RechtssatzOGH · 6Ob196/24b; 6Ob23/25p · 4. Juni 20256Ob196/24b; 6Ob23/25p · 4. Juni 2025 · ECLI:AT:OGH0002:2025:RS0135503UGB §275 · AktG §42 · AktG §150 Abs3 · GmbHG §52 Abs6 · GmbHG §6a Abs4OGH · RechtssatzOGH · 6Ob214/24z · 30. April 20256Ob214/24z · 30. April 2025 · ECLI:AT:OGH0002:2025:RS0135426Diese Differenzhaftung des Sacheinlagenprüfers ist nach dem gleichgelagerten Zweck – nämlich der Absicherung der Kapitalaufbringung – nicht anders zu behandeln als die Haftung des Kreditinstituts nach § 10 Abs 3 GmbHG und § 29 Abs 1 AktG, sodass es auf die Kausalitätsüberlegungen...
AktG §42 · AktG §150 Abs3 · UGB §275 · GmbHG §52 Abs6 · GmbHG §6a Abs4OGH · RechtssatzOGH · 6Ob5/01f; 6Ob4/01h; 6Ob81/02h; 6Ob132/08t; 17Ob13/21t · 12. Juli 20226Ob5/01f; 6Ob4/01h; 6Ob81/02h; 6Ob132/08t; 17Ob13/21t · 12. Juli 2022 · ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115150Vgl; Veröff: SZ 2003/4 Beisatz: Bei einer Einbringung nach Art III § 19 Abs 2 Z 5 UmgrStG bedarf es keiner Kapitalerhöhung gemäß §§ 52 ff GmbHG. (T1) Vgl
GmbHG §6a · GmbHG §81 · GmbHG §82 Abs1 · UmgrStG §19 Abs2 Z5OGH · RechtssatzOGH · 3Ob86/10h · 13. Oktober 20103Ob86/10h · 13. Oktober 2010 · ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126313Veröff: SZ 2010/125
GmbHG §6 · GmbHG §6a · GmbHG §10 · GmbHG §10a · GmbHG §52 · GmbHG §75 Abs2 · KapBG §2 Abs2 · KapBG §3 Abs1OLG Graz · RechtssatzOLG Graz · 4R60/08p · 15. Mai 20084R60/08p · 15. Mai 2008 · ECLI:AT:OLG0639:2008:RG0000056GmbHG §6 · GmbHG §6a · GmbHG §63 Abs5OGH · RechtssatzOGH · 7Ob129/07g · 26. September 20077Ob129/07g · 26. September 2007 · ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122646GmbHG §6 Abs4 · GmbHG §6a Abs4 · GmbHG §52 Abs1 · GmbHG §52 Abs6 · AktG §20 Abs3OGH · RechtssatzOGH · 6Ob123/06s · 31. August 20066Ob123/06s · 31. August 2006 · ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121194GmbHG §6a · HGB §202 Abs1OGH · RechtssatzOGH · 6Ob123/06s · 31. August 20066Ob123/06s · 31. August 2006 · ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121193FBG §17 · GmbHG §6aOGH · RechtssatzOGH · 6Ob8/00w; 6Ob7/00y; 6Ob103/03w; 6Ob123/06s · 31. August 20066Ob8/00w; 6Ob7/00y; 6Ob103/03w; 6Ob123/06s · 31. August 2006 · ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113658Veröff: SZ 73/71 Vgl auch; Veröff: SZ 2003/104 Auch; nur: Die Gründungsprüfung von Sacheinlagen gemäß § 6a Abs 4 GmbHG ist nicht auf die im Abs 2 leg cit geregelte Sacheinlage eines Unternehmens anzuwenden. Der Gesetzgeber fördert mit...
GmbHG §6a Abs2 · GmbHG §6a Abs4 · HGB §202OGH · RechtssatzOGH · 6Ob8/00w; 6Ob7/00y; 6Ob81/02h; 6Ob123/06s · 31. August 20066Ob8/00w; 6Ob7/00y; 6Ob81/02h; 6Ob123/06s · 31. August 2006 · ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113659Veröff: SZ 73/71 Vgl; nur: Bei unzulässigen wertlosen Sacheinlagen ist das Eintragungsgesuch abzuweisen. Die Prüfpflicht des Firmenbuchgerichts besteht immer dann, wenn Zweifel an der korrekten Bewertung von Sacheinlagen auftreten. (T1); Veröff: SZ 2003/4 Vgl; nur T1; Beisatz: Hat...
GmbHG §6a · GmbHG §11OGH · RechtssatzOGH · 6Ob196/03x · 23. Oktober 20036Ob196/03x · 23. Oktober 2003 · ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118215Veröff: SZ 2003/137
GmbHG §6 · GmbHG §6a · GmbHG §52OGH · RechtssatzOGH · 6Ob103/03w · 11. September 20036Ob103/03w · 11. September 2003 · ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118045Veröff: SZ 2003/104
GmbHG §6a · GmbHG §7 Abs2 · HGB §202 Abs2 Z1 · HGB §235 Z3OGH · RechtssatzOGH · 6Ob81/02h · 23. Januar 20036Ob81/02h · 23. Januar 2003 · ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117409Veröff: SZ 2003/4
GmbHG §6a Abs2OGH · RechtssatzOGH · 1Ob685/90; 8Ob324/01g · 24. Januar 20021Ob685/90; 8Ob324/01g · 24. Januar 2002 · ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0017920Veröff: RdW 1992,109 = SZ 64/127 = JBl 1992,183 Auch
ABGB §871 D · AktG §20 · AktG §150 · AktG §151 · GmbHG §6 · GmbHG §6aVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 96/13/0024 · 30. September 199896/13/0024 · 30. September 1998 · ECLI:AT:VWGH:1998:1996130024.X02GmbHG §10; · GmbHG §6; · GmbHG §6a; · KStG 1966 §8 Abs1;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 89/13/0093 · 6. November 199189/13/0093 · 6. November 1991 · ECLI:AT:VWGH:1991:1989130093.X06AktG 1965 §1; · EStG 1972 §34 Abs1; · EStG 1972 §34 Abs2; · GmbHG §6; · GmbHG §61 Abs2; · GmbHG §63; · GmbHG §6a;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 86/08/0178 · 19. November 198786/08/0178 · 19. November 1987 · ECLI:AT:VWGH:1987:1986080178.X01ASVG §35 Abs1 · ASVG §58 Abs2 · AVG §66 Abs2 · AVG §66 Abs4 · GmbHG §6 · GmbHG §6a · StruktVG 1969 §8 · VwGG §34 Abs1Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 86/08/0150 · 19. November 198786/08/0150 · 19. November 1987 · ECLI:AT:VWGH:1987:1986080150.X02AlVG 1958 §1 Abs1 lita; · AlVG 1958 §58; · ASVG §411; · ASVG §413 Abs2; · ASVG §415; · AVG §63 Abs1; · AVG §66 Abs2; · AVG §66 Abs4; · AVG §8; · GmbHG §6; · GmbHG §6a; · StruktVG 1969 §8;OGH · RechtssatzOGH · 6Ob327/61; 8Ob94/68; 5Ob337/68; 7Ob237/72; 1Ob752/77; 7Ob760/81 · 26. November 19816Ob327/61; 8Ob94/68; 5Ob337/68; 7Ob237/72; 1Ob752/77; 7Ob760/81 · 26. November 1981 · ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0060061Veröff: EvBl 1962/685 S 74 = JBl 1962,208 (mit Glosse von Kastner) Veröff: JBl 1969,342 nur: Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Stammkapitalserhöhung durch Verrechnung einer Forderung eines Gesellschafters. (T1) Veröff: SZ 42/6 = EvBl 1969/237 S 351 Auch;...
GmbHG §6a Abs1 · GmbHG §10 Abs2 · GmbHG §52 Abs6 · GmbHG §63 Abs3OGH · RechtssatzOGH · 1Ob205/32 · 23. Februar 19321Ob205/32 · 23. Februar 1932 · ECLI:AT:OGH0002:1932:RS0060057Veröff: SZ 14/66
GmbHG §6a · GmbHG §52