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Liberalismus

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Mensch muss nicht nur respektiert werden, sondern seine Geschicke selbst lenken und frei von obrigkeitlicher Willkür bestimmen können; Träger: Bürgertum gegen Fürstenstaat Stände

Die Freiheit des Einzelnen markiert die Schranken der öffentlichen Gewalt, sie endet jedoch zugleich dort, wo die Freiheit eines anderen beeinträchtigt würde. Der Liberalismus steht zu allen Formen absoluter Herrschaft ebenso in Gegnerschaft wie zu radikaldemokratischen oder anarchistischen Auffassungen. Wenngleich seine besondere Aufmerksamkeit auf die Abwehr der Freiheitsbeschränkung durch den Staat gerichtet ist, stellt er die Notwendigkeit des Staates selbst und sein Gewaltmonopol nicht in Frage. Ein zentrales Element liberaler Staatsmodelle ist die besondere Betonung der Rechtsstaatlichkeit, zu der Glaubens- und Meinungsfreiheit ebenso gehören wie eine umfassende Freiheit zur politischen und auch wirtschaftlichen Betätigung.
Die Idee des liberalen Rechtsstaates ist unauflösbar verknüpft mit der Sicherung der Grundrechte durch eine unabhängige richterliche Gewalt und eine umfassende Rechtswegegarantie Rechtsmittel  Instanzenzug. Auf Montesquieu vor allem geht das für den Verfassungsstaat konstitutive Element der Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative richterliche Gewalt zurück.

Deutscher Liberalismus

Sein Ziel ist die Gewaltentrennung zw. Monarchen und Volk, zu deren Sicherung eine Konstitution zu erlassen sei Kodifikation des Verfassungsrechts