Bundesgesetze

Unterhaltsvorschußgesetz 1985

Bundesgesetz über die Gewährung von Vorschüssen auf den Unterhalt von Kindern (Unterhaltsvorschußgesetz 1985 – UVG)

UVGBundesgesetzFassung seit 1. Januar 2010RIS-Stand 30. Juli 2026

RIS-Gesetzesnummer 10002710 · BGBl. Nr. 451/1985 · 20/02 Familienrecht · Original im RIS öffnen

§ 21

§ 21 Mitteilungspflicht

Fassung: 1. Januar 2010 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 21 UVG?

  • Kernaussage§ 21 UVG fasst Pflichten zusammen, die sich aus der Rechtsvorschrift ergeben.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Der gesetzliche Vertreter des Kindes und diejenige Person, in deren Pflege und Erziehung sich das Kind...

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Mitteilungspflicht

§ 21. Der gesetzliche Vertreter des Kindes und diejenige Person, in deren Pflege und Erziehung sich das Kind befindet, der Zahlungsempfänger sowie der Unterhaltsschuldner haben dem Gericht unverzüglich den Eintritt jedes Grundes für die Herabsetzung oder Einstellung der Vorschüsse mitzuteilen.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / KapitelKeine eigene Gliederungsangabe im lokalen Text erkannt.
Gehört thematisch zuRechte und Pflichten, Übergangs- und Schlussbestimmungen

Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 21 UVG in einfachen Worten?

§ 21 UVG fasst Pflichten zusammen, die sich aus der Rechtsvorschrift ergeben.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Januar 2010 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

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Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
10. Februar 2021
Fassung seit
1. Januar 2010
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
3. Oktober 2026 16:03
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

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Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 62/2026 (NR: GP XXVIII RV 523 AB 561 S. 89. BR: 11838 AB 11839 S. 994.)
  • BGBl. I Nr. 61/2018 (BG) (2. BRBG) (NR: GP XXVI RV 192 AB 225 S. 34. BR: AB 10012 S. 882.)
  • BGBl. I Nr. 156/2015 (NR: GP XXV RV 901 AB 932 S. 107. BR: AB 9511 S. 849.)
  • BGBl. I Nr. 58/2010 (NR: GP XXIV RV 771 AB 840 S. 74. BR: 8354 AB 8380 S. 787.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Rückverweise

Entscheidungen 11Gesetze 0Treffer 11

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 11
  • Welche Fragen zu Prüfung, Leistungsbeurteilung oder Zeugnissen wurden behandelt? 1
Häufige Gerichte
  • OGH11
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 11 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint OGH in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

OGH · RechtssatzOGH · 6Ob520/82; 3Ob506/84; 3Ob525/84; 3Ob551/84; 8Ob592/84; 1Ob546/93; 6Ob523/94; 7Ob258/98m; 10Ob40/12y; 10Ob21/24x; 10Ob28/24a · 9. Juli 20246Ob520/82; 3Ob506/84; 3Ob525/84; 3Ob551/84; 8Ob592/84; 1Ob546/93; 6Ob523/94; 7Ob258/98m; 10Ob40/12y; 10Ob21/24x; 10Ob28/24a · 9. Juli 2024 · ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0049021

Veröff: SZ 55/24 Vgl; Beisatz: Hier: Antrag auf Rückersatz gegen Bezirksverwaltungsbehörde bereits rechtskräftig abgewiesen. (daher hier Kollision verneint) (T1) Vgl auch; Beis wie T1 Auch; Beisatz: Es ist jedoch zweckmäßig, wegen eines auf jeden Fall sofort zu behandelnde...

ABGB §271 · UVG §9 · UVG §21 · UVG §22
OGH · RechtssatzOGH · 6Ob533/86; 2Ob717/86; 2Ob618/88; 6Ob736/89; 1Ob546/93; 7Ob258/98m; 3Ob51/98s; 1Ob314/01k; 10Ob21/20s; 10Ob21/24x · 14. Mai 20246Ob533/86; 2Ob717/86; 2Ob618/88; 6Ob736/89; 1Ob546/93; 7Ob258/98m; 3Ob51/98s; 1Ob314/01k; 10Ob21/20s; 10Ob21/24x · 14. Mai 2024 · ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0048933

Veröff: SZ 59/98 = EvBl 1987/148 S 536 = RZ 1986/60 S 217 Ähnlich; Beisatz: Entscheidend für die Beurteilung der Frage der Haftung der als besonderer Sachwalter bestellten Bezirksverwaltungsbehörde gemäß § 22 UVG ist aber, ob dem Sachbearbeiter...

ABGB §264 · JWG §16 · UVG §21 · UVG §22
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob604/78; 6Ob520/82; 8Ob501/85; 8Ob503/85; 3Ob604/89; 9Ob704/91; 5Ob539/94; 8Ob502/96; 10Ob61/08f; 6Ob197/08a; 10Ob72/18p; 10Ob26/20a · 28. Juli 20203Ob604/78; 6Ob520/82; 8Ob501/85; 8Ob503/85; 3Ob604/89; 9Ob704/91; 5Ob539/94; 8Ob502/96; 10Ob61/08f; 6Ob197/08a; 10Ob72/18p; 10Ob26/20a · 28. Juli 2020 · ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0076515

Veröff: EvBl 1979/235 S 639 = JBl 1980,209 Ähnlich; Veröff: SZ 55/24 Veröff: RZ 1990/56 S 126 Vgl auch; Beisatz: Das Verschulden muss ein grobes sein, weil die Anforderungen an den gesetzlichen Vertreter und an die mit der...

ABGB §140 Aa · UVG §11 · UVG §21 · UVG §22 · UVG §23
OGH · RechtssatzOGH · 2Ob521/84; 8Ob503/85; 10Ob26/20a · 28. Juli 20202Ob521/84; 8Ob503/85; 10Ob26/20a · 28. Juli 2020 · ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0076795UVG §21OGH · RechtssatzOGH · 6Ob687/86; 2Ob585/93; 10Ob61/08f; 10Ob72/18p; 10Ob26/20a · 28. Juli 20206Ob687/86; 2Ob585/93; 10Ob61/08f; 10Ob72/18p; 10Ob26/20a · 28. Juli 2020 · ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0076773

Auch; Beisatz: Die Schadenersatzforderung erfordert einen kausalen Zusammenhang zwischen unrichtigen Angaben beziehungsweise Verletzung der Mitteilungspflicht und Überbezug. (T1)

UVG §21 · UVG §22 Abs1
OGH · RechtssatzOGH · 7Ob346/97a; 2Ob41/98p; 6Ob162/07b; 10Ob61/08f; 10Ob40/12y · 17. Dezember 20127Ob346/97a; 2Ob41/98p; 6Ob162/07b; 10Ob61/08f; 10Ob40/12y · 17. Dezember 2012 · ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110467

Vgl; Beisatz: Grobe Fahrlässigkeit ist nicht schon allein dann gegeben, wenn die dem Ersatzpflichtigen zugekommene Rechtsbelehrung über die Meldepflicht außer acht gelassen wird; es kommt vielmehr auch darauf an, ob dem Ersatzpflichtigen die hohe Wahrscheinlichkeit der Unrechtmäßigkeit des...

UVG §21 · UVG §22
OGH · RechtssatzOGH · 5Ob539/94; 10Ob61/08f · 9. September 20085Ob539/94; 10Ob61/08f · 9. September 2008 · ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0076776

nur: Die in § 21 UVG normierte Mitteilungspflicht sowie die damit zusammenhängende Ersatzpflicht nach § 22 UVG sollen nicht diejenige Person treffen, die bloß tatsächlich mit der Pflege und Erziehung des in Genuss von Unterhaltsvorschüssen stehenden Kindes befasst...

UVG §21 · UVG §22
OGH · RechtssatzOGH · 2Ob585/93 · 17. Februar 19942Ob585/93 · 17. Februar 1994 · ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0076782UVG §21 · UVG §22OGH · RechtssatzOGH · 6Ob520/82; 3Ob525/84; 2Ob607/84; 8Ob605/85; 8Ob656/85 · 18. Dezember 19856Ob520/82; 3Ob525/84; 2Ob607/84; 8Ob605/85; 8Ob656/85 · 18. Dezember 1985 · ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0048923

Veröff: SZ 55/24 Veröff: ÖA 1985,54 = RZ 1985/24 S 87 Auch Auch

ABGB §245 · ABGB §271 · UVG §21 · UVG §22
OGH · RechtssatzOGH · 6Ob520/82; 3Ob525/84; 2Ob607/84; 8Ob605/85; 8Ob656/85 · 18. Dezember 19856Ob520/82; 3Ob525/84; 2Ob607/84; 8Ob605/85; 8Ob656/85 · 18. Dezember 1985 · ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0049052

Veröff: SZ 55/24 Veröff: ÖA 1985,54 = RZ 1985/24 S 87 Auch Auch

ABGB §271 · ABGB §245 · UVG §21 · UVG §22
OGH · RechtssatzOGH · 3Ob551/84; 8Ob503/85 · 25. April 19853Ob551/84; 8Ob503/85 · 25. April 1985 · ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0076786

Ähnlich

UVG §21 · UVG §22