Mit Unrechtsbewusstsein, wird die Einsicht des Täters bezeichnet, dass sein Verhalten rechtlich verboten ist. Das Unrechts­bewusstsein ist gemäß der Schuldtheorie, ein selbständiges Schuldelement.

Bei Fehlen des Unrechtsbewusstseins spricht man von einem Verbotsirrtum. Dabei kann der Irrtum auf fehlender Normkenntnis oder zu enger Auslegung der Norm sog. Subsumtionsirrtum als Unterform des Verbotsirrtums beruhen.

Quellen

http://www.lexexakt.de/glossar/unrechtsbewusstsein.php 30.10.2014


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