John Austin war einer der maßgeblichsten Vertreter der Imperativentheorie seiner Ansicht nach sind Rechtsnormen als Befehle eines politischen Souveräns zu begreifen Ethik spielt keine Rolle, wobei folgende Begriffliche Elemente bedeutsam sind:

  • Der in der Rechtsordnung zum Ausdruck kommende Befehl ist eine Willensäußerung. Der Befehl ist eine besondere Art des Wunsches, weil er mit der Androhung eines Übels verbunden ist. Normadressaten werden somit in Pflicht genommen.
  • Befehl geht von einer höhergestellten Macht aus, die im Falle der Missachtung Zwang durchsetzten kann.
  • Souveränität: Höherstellung des Befehlenden

Kritik an der Theorie: Radbruch Geltung bedarf einer Rechtfertigung!

Geltungstheorie

Befehle eines Souveräns, Machttheorie, Geltung wird aus der Machtposition des Souveräns abgeleitet, Sollen gründet auf Sein.

Pflicht zum Rechtsgehorsam

  • Souveränität 3 Voraussetzungen: höchste soziale Autorität, selbst nicht dem Befehl eines anderen unterworfen ist, die Menschen müssen dessen Befehl gewohnheitsmäßig befolgen
  • Befehl und damit verbundene Übelsandrohung  Vermeidung erzeugt die Rechtspflicht der Adressaten Müssen statt Wollen, Sein erzeugt Sollen
  • muss von einer höhergestellten Macht kommen, die diese Androhung mit Zwang durchsetzen kann keine von fundamentalen Gerechtigkeitsforderungen
    jede Ungerechtigkeit kann begründet werden. Ein Konsens des Normadressaten ist irrelevant.
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