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Asperationsprinzip

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Bei gleichzeitiger Aburteilung mehrerer Straftaten eines Täters (Tatmehrheit) wird durch Erhöhung der verwirkten höchsten Einzelstrafe (Einsatzstrafe) die Gesamtstrafe gebildet, die die Summe der Einzelstrafen nicht erreichen darf.

Hat der Täter mehrere selbständige Straftaten begangen und wird deswegen aus mehreren Freiheits- oder Geldstrafen eine Gesamtstrafe gebildet, so wird i. d. R. die nach Art oder Höhe schwerste Einzelstrafe (Einsatzstrafe) erhöht.

Quellen

http://www.rechtslexikon.net/d/asperationsprinzip/asperationsprinzip.htm