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Abstraktheit

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Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäfte sind in ihrem Bestand voneinander grundsätzlich unabhängig. Das Erfüllungsgeschäft ist trotz eines Mangels des Verpflichtungsgeschäfts (z. B. Kauf) wirksam.

Zweck des Abstraktionsprinzip beziehungsweise der Abstraktheit ist es, einen hinreichenden Verkehrsschutz zu gewährleisten. Es führt insbesondere dazu, dass der Erwerber eines dinglichen Rechts auch bei einem unwirksamen Kausalgeschäft als Berechtigter über die Sache verfügen und ein Dritter den Verfügungsgegenstand selbst dann erwerben kann, wenn ihm die Unwirksamkeit des ursprünglichen Kausalgeschäfts bekannt war.

–> Ein Verpflichtungsgeschäft ist daher nur gültig, wenn aus diesem ein Zweck hervorgeht, der dadurch wirtschaftlich erklärt wird. Abstrakte Schuldversprechen sind demgegenüber ungültig.

Quellen

http://www.rechtslexikon.net/d/abstraktionsprinzip/abstraktionsprinzip.htm

 

 

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