Bundesgesetze

Meldegesetz 1991

Bundesgesetz über das polizeiliche Meldewesen (Meldegesetz 1991 – MeldeG)

MeldeGBundesgesetzFassung seit 12. Dezember 2023RIS-Stand 19. Februar 2025

RIS-Gesetzesnummer 10005799 · BGBl. Nr. 9/1992 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 160/2023 · 41/02 Staatsbürgerschaft, Pass- und Melderecht, Fremdenrecht, Asylrecht · Original im RIS öffnen

§ 16

§ 16 Zentrales Melderegister

Fassung: 12. Dezember 2023 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 16 MeldeG?

  • Kernaussage§ 16 MeldeG behandelt "Zentrales Melderegister" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür betroffene Parteien und Behörden, die diese Bestimmung anwenden oder beachten müssen.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: 41/02 Staatsbürgerschaft, Pass- und Melderecht, Fremdenrecht, Asylrecht

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Zentrales Melderegister

§ 16. (1) Die Meldebehörden sind als gemeinsam Verantwortliche gemäß Art. 4 Z 7 in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung), ABl. Nr. L 119 vom 04.05.2016 S. 1, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L 74 vom 04.03.2021 S. 35, (im Folgenden: DSGVO) ermächtigt, für die Zwecke der Führung des Zentralen Melderegisters ihre Meldedaten – mit Ausnahme der Angaben zum Religionsbekenntnis – samt allenfalls bestehende Auskunftssperren sowie zugehörige Abmeldungen gemeinsam in der Art zu verarbeiten, dass jeder Verantwortliche auch auf jene Daten in der Datenverarbeitung Zugriff hat, die dieser von den anderen Verantwortlichen zur Verfügung gestellt wurden (Zentrales Melderegister). Die Meldebehörden haben dem Bundesminister für Inneres ihre Meldedaten im Sinne des ersten Satzes zu übermitteln. Der Hauptwohnsitz eines Menschen oder jener Wohnsitz, an dem dieser Mensch zuletzt mit Hauptwohnsitz gemeldet war, kann abgefragt werden, wenn der Anfragende den Menschen durch Vor- und Familiennamen sowie zumindest ein weiteres Merkmal, wie etwa das bPK für die Verwendung im privaten Bereich (§ 14 EGovG), Geburtsdatum, Geburtsort oder einen bisherigen Wohnsitz, im Hinblick auf alle im ZMR verarbeiteten Gesamtdatensätze eindeutig bestimmen kann. Wird dieses bPK zur Identifizierung des Betroffenen angegeben, so muss der Anfragende auch seine eigene Stammzahl zwecks Überprüfung der Richtigkeit des bPK zur Verfügung stellen.

(2) Die Erfüllung von Informations-, Auskunfts-, Berichtigungs-, Löschungs- und sonstigen Pflichten nach den Bestimmungen der DSGVO gegenüber dem Betroffenen obliegt jedem Verantwortlichen hinsichtlich jener Daten, die im Zusammenhang mit den von ihm geführten Verfahren oder den von ihm gesetzten Maßnahmen verarbeitet werden. Nimmt ein Betroffener unter Nachweis seiner Identität ein Recht nach der DSGVO gegenüber einem gemäß dem ersten Satz unzuständigen Verantwortlichen wahr, ist er an den zuständigen Verantwortlichen zu verweisen.

(2a) Der Bundesminister für Inneres übt die Funktion des Auftragsverarbeiters gemäß Art. 4 Z 8 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 DSGVO aus. Er ist in dieser Funktion verpflichtet, die Datenschutzpflichten gemäß Art. 28 Abs. 3 lit. a bis h DSGVO wahrzunehmen. Zudem ist er berechtigt, weitere Auftragsverarbeiter in Anspruch zu nehmen.

(3) Sofern eine Behörde Daten von Menschen, die auf Grund einer Entscheidung eines ordentlichen Gerichtes oder einer Verwaltungsbehörde angehalten werden, in Häftlingsevidenzen automationsunterstützt verarbeitet, hat sie diese dem Bundesminister für Inneres im Wege eines Änderungszugriffes auf das ZMR zu übermitteln. Der Bundesminister für Inneres bestimmt nach dem Stand der technischen Möglichkeiten durch Verordnung den Zeitpunkt, ab dem die jeweils zuständigen Behörden diese Übermittlungen vorzunehmen haben. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Angehaltenen von der Anstaltsleitung den Meldebehörden mittels Haftzettel (Haftentlassungszettel), die inhaltlich dem Meldezettel zu entsprechen haben, zu melden.

(4) Der Bundesminister für Inneres ist zur Sicherung der Unverwechselbarkeit der An- und Abgemeldeten ermächtigt, bei Führung des Zentralen Melderegisters für die Meldebehörden jedem Gesamtdatensatz eine Melderegisterzahl (ZMR-Zahl) beizugeben, die keine Informationen über den Betroffenen enthält.

(5) Näheres über die Vorgangsweise bei Verarbeitung der Daten nach Abs. 1 hat der Bundesminister für Inneres durch Verordnung festzulegen.

(6) Die Meldebehörden können Ersuchen gemäß § 14 Abs. 2 dem Bundesminister für Inneres übermitteln, um sie regelmäßig mit den im Zentralen Melderegister verarbeiteten Anmeldungen abzugleichen; von der erfolgten Anmeldung eines Gesuchten ist die ersuchende Stelle in Kenntnis zu setzen.

(7) Der Auftragsverarbeiter hat datenqualitätssichernde Maßnahmen zur Unterstützung der Meldebehörden zu setzen, wie insbesondere diese auf eine mögliche Identität zweier ähnlicher Datensätze, auf die Schreibweisen von Adressen oder auf Meldungen hinzuweisen, die aufgrund bestimmter Umstände nicht plausibel erscheinen.

(8) Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten nach diesem Bundesgesetz besteht kein Widerspruchsrecht gemäß Art. 21 DSGVO sowie kein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO. Darüber sind die Betroffenen in geeigneter Weise zu informieren.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?
Teil / Abschnitt / Kapitel2. ABSCHNITT:
Gehört thematisch zuBeurteilung, Schulpflicht und Teilnahme, Rechte und Pflichten

Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 16 MeldeG in einfachen Worten?

§ 16 MeldeG behandelt "Zentrales Melderegister" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Geht es hier auch um Verfahren oder Rechtsmittel?

Bei Verfahrensbegriffen wie Frist, Zustellung, Entscheidung oder Widerspruch sollte besonders auf die formalen Voraussetzungen und die aktuelle Fassung geachtet werden.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 12. Dezember 2023 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
10. September 2025
Fassung seit
12. Dezember 2023
Fassung bis
laufend
Frühere Fassungen

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Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 160/2023 (NR: GP XXVII RV 2202 AB 2288 S. 241. BR: 11356 AB 11354 S. 960.)
  • BGBl. I Nr. 89/2023 (NR: GP XXVII RV 2084 AB 2120 S. 224. BR: 11257 AB 11258 S. 956.)
  • BGBl. I Nr. 173/2022 (NR: GP XXVII RV 1525 AB 1707 S. 179. BR: 11077 AB 11089 S. 946.)
  • BGBl. I Nr. 54/2021 (NR: GP XXVII RV 609 AB 665 S. 85. BR: AB 10561 S. 923.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Rückverweise

Entscheidungen 26Gesetze 0Treffer 26

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?
  • Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend? 23
Häufige Gerichte
  • Verwaltungsgerichtshof (VwGH)22
  • Bundesverwaltungsgericht3
  • OGH1
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 26 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Der erkennbare Schwerpunkt liegt auf "Welche Rechte oder Pflichten von Schülern, Eltern, Schulen oder Behörden waren entscheidend?". Am häufigsten erscheint Verwaltungsgerichtshof (VwGH) in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

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Veröff: EvBl 1980/46 S 159 = JBl 1980,105 = SSt 50/56 = RZ 1979/84 S 257 Veröff: EvBl 1981/16 S 51 = SSt 51/16 Vgl auch Beisatz: Jedoch mit Hinweisen auf die seit 01.06.1986 durch die MeldeGNov 1985...

MeldeG 1991 §10 · MeldeG 1972 §16 · StGB §223 · StGB §228
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Januar 1993 · ECLI:AT:VWGH:1993:1992180453.X01FPG 1954 §14b · FPG 1954 §3 Abs1 idF 1987/575 · FPG 1954 §3 Abs2 Z2 · MeldeG 1972 §16 Z1 · MeldeG 1972 §3 Abs1 · MeldeG 1972 §6 Abs1 · PaßG 1969 §23 Abs1 · PaßG 1969 §40 Abs1 · Sichtvermerkszwang Aufhebung Türkei 1955 Art1 Abs3 · Sichtvermerkszwang Aufhebung Türkei 1955 Art3Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 92/18/0453 · 14. Januar 199392/18/0453 · 14. Januar 1993 · ECLI:AT:VWGH:1993:1992180453.X02FPG 1954 §14b · FPG 1954 §3 Abs1 idF 1987/575 · FPG 1954 §3 Abs2 Z2 · MeldeG 1972 §16 Z1 · MeldeG 1972 §3 Abs1 · MeldeG 1972 §6 Abs1 · PaßG 1969 §23 Abs1 · PaßG 1969 §40 Abs1Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 90/19/0506 · 27. April 199290/19/0506 · 27. April 1992 · ECLI:AT:VWGH:1992:1990190506.X02MeldeG 1972 §16 Z1; · MeldeG 1972 §3 Abs1; · MeldeG 1972 §6 Abs1; · VStG §5 Abs1;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 90/19/0592 · 22. März 199190/19/0592 · 22. März 1991 · ECLI:AT:VWGH:1991:1990190592.X01MeldeG 1972 §16 Z5 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §4 Abs1 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §6 Abs4 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §8 idF 1985/427;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 90/19/0166 · 12. März 199090/19/0166 · 12. März 1990 · ECLI:AT:VWGH:1990:1990190166.X01MeldeG 1972 §16 Abs1 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §3 Abs1 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §6 Abs1 idF 1985/427;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 88/01/0019 · 13. April 198888/01/0019 · 13. April 1988 · ECLI:AT:VWGH:1988:1988010019.X01MeldeG 1972 §16; · VStG §31; · VStG §7;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 87/01/0118 · 10. Februar 198887/01/0118 · 10. Februar 1988 · ECLI:AT:VWGH:1988:1987010118.X01MeldeG 1972 §16; · MeldeG 1972 §3 Abs1;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 87/01/0118 · 10. Februar 198887/01/0118 · 10. Februar 1988 · ECLI:AT:VWGH:1988:1987010118.X03MeldeG 1972 §16 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §3 Abs1; · MeldeG 1972 §4 Abs4 idF 1985/427; · VStG §19; · VStG §21 Abs1;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 87/01/0118 · 10. Februar 198887/01/0118 · 10. Februar 1988 · ECLI:AT:VWGH:1988:1987010118.X04MeldeG 1972 §16 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §3 Abs1 idF 1985/427; · MeldeG 1972 §4 Abs4 idF 1985/427; · VStG §5 Abs1; · VStG §5 Abs2;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 85/01/0309 · 17. Juni 198785/01/0309 · 17. Juni 1987 · ECLI:AT:VWGH:1987:1985010309.X01AVG §37; · AVG §45 Abs1; · MeldeG 1972 §16 idF 1973/030; · MeldeG 1972 §7 Abs4 idF 1973/030; · VStG §5 Abs1;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 87/01/0007 · 8. April 198787/01/0007 · 8. April 1987 · ECLI:AT:VWGH:1987:1987010007.X01MeldeG 1972 §16 Z1 idF 1979/336 1985/427; · VStG §22 Abs1; · VStG §31 Abs2; · VStG §5 Abs1 Satz2;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 87/01/0007 · 8. April 198787/01/0007 · 8. April 1987 · ECLI:AT:VWGH:1987:1987010007.X02MeldeG 1972 §16 Z1 idF 1979/336 1985/427; · VStG §31;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 86/01/0245 · 26. November 198686/01/0245 · 26. November 1986 · ECLI:AT:VWGH:1986:1986010245.X02B-VG Art130 Abs2 · FPG 1954 §3 Abs1 · MeldeG 1972 §16 · MRK Art8 · StGB §83Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 82/01/0133 · 9. Mai 198482/01/0133 · 9. Mai 1984 · ECLI:AT:VWGH:1984:1982010133.X01MeldeG 1972 §16; · MeldeG 1972 §3 Abs1; · VStG §5 Abs2;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 0667/80 · 13. April 19830667/80 · 13. April 1983 · ECLI:AT:VWGH:1983:1980000667.X01MeldeG 1972 §1 Abs1; · MeldeG 1972 §16;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 82/01/0108 · 22. September 198282/01/0108 · 22. September 1982 · ECLI:AT:VWGH:1982:1982010108.X01MeldeG 1972 §16; · MeldeG 1972 §3;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 82/01/0108 · 22. September 198282/01/0108 · 22. September 1982 · ECLI:AT:VWGH:1982:1982010108.X03MeldeG 1972 §16; · MeldeG 1972 §3 Abs1;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 2953/79 · 24. September 19802953/79 · 24. September 1980 · ECLI:AT:VWGH:1980:1979002953.X01MeldeG 1972 §1 Abs1; · MeldeG 1972 §16; · MeldeG 1972 §4 Abs1; · MeldeG 1972 §6 Abs1; · MeldeG 1972 §6 Abs3; · MeldeG 1972 §6 Abs4;Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · RechtssatzVerwaltungsgerichtshof (VwGH) · 1401/78 · 29. Januar 19801401/78 · 29. Januar 1980 · ECLI:AT:VWGH:1980:1978001401.X01MeldeG 1972 §16; · MeldeG 1972 §3 Abs1;