Die österreichische Justiz ist seit mehr als zehn Jahren mit einer zunehmenden Anzahl besonders umfangreicher Wirtschaftsstrafsachen mit vermehrten internationalen Verflechtungen konfrontiert. Die gesteigerte Komplexität dieser Verfahren erfordert neue Konzepte und Strukturen für einen effizienten und erfolgreichen Einsatz der Ermittlungsbehörden.

Mit der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption WKStA wurde am 1. September 2011 eine Strafverfolgungsbehörde eingerichtet, in der die notwendige Kompetenz und Expertise für eine qualifizierte und effiziente Verfolgung großer Wirtschafts- und Korruptionsdelikte konzentriert ist.

Derzeit Stand 1. Februar 2014 sind bei der WKStA 23 StaatsanwältInnen tätig; es ist geplant, den Personalstand schrittweise zu erhöhen. Besonderheit dieser Staatsanwaltschaft sind die hier tätigen Experten aus dem Finanz- und Wirtschaftsbereich derzeit 8.

Quellen

  • http://justiz.gv.at/web2013/html/default/2c94848525f84a6301321fd924e3540b.de.html 23.09.2014
  • https://btp.at/
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