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Gewaltdynamik bei häuslicher Gewalt

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Häusliche Gewalt „passiert“ nicht von heute auf morgen. Der Kreislauf beginnt mit harmloseren Vorfällen, die leichter entschuldigt und gerechtfertigt werden können. Die Aggressionen werden immer mehr, bis es zu einem Gewaltausbruch kommt. Danach tut es den Tätern oft leid, diese Phase nennt man auch „Honeymoon-Phase“. Die Opfer verzeihen den Täter häufig und aus der zweiten, dritten, wird die zehnte Chance. Schließlich kommt es so weit, dass der Täter dem Opfer oder anderen die Schuld an seinem Kontrollverlust gibt. So glaubt das Opfer, die nächste Eskalation durch ihr Verhalten verhindern zu können.

Gewaltausbrüche sind aber niemals die Schuld des Opfers! Aggressionen sind ein Problem des Täters. Das Verhalten des Opfers kann dafür höchstens ein Auslöser sein, aber nie die Ursache.

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