Wiedereinstellungsanspruch

Mit Wiedereinstellungsanspruch wird ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Wiedereinstellung nach Ablauf der Kündigungsfrist bezeichnet, wenn sich die zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung zu treffende Prognose vor Ablauf der Kündigungsfrist als verkehrt herausstellt und der Arbeitgeber noch keine Dispositionen getroffen hat, die eine Wiedereinstellung für ihn unzumutbar machen. Der Anspruch auf Wiedereinstellung ergibt sich aus der nachsorgenden Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Kein Wiedereinstellungsanspruch besteht, wenn die Prognose sich nach Ablauf der Kündigungsfrist geändert bzw. als falsch herausstellt.

Quellen

http://www.lexexakt.de/glossar/wiedereinstellungsanspruch.php 31.10.2014

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