Allein oder überwiegend schuldige Ehegatten haben dem anderen Ehegatten nach Verschuldensscheidung angemessenen Unterhalt zu leisten (§ 66 EheG).

Eine Pflicht zu Unterhalt besteht allerdings nur, wenn der andere aus den eigenen Einkünften aus Vermögen und einer ihm zumutbaren oder von dem Ehegatten zu erwartenden Erwerbstätigkeit für sich selbst sorgen kann.

Höhe des Unterhalts

In der Praxis haben sich für die Bemessung der Höhe so genannte “Sätze” gebildet, die denen einer aufrechten Ehe entsprechen. Auf beiden Seiten kommt das Anspannungsprinzip zur Anwendung.

Siehe auch

  • Ehelicher Unterhalt
  • Anspannungsprinzip

Quellen

  • Stefan Perner; Martin Spitzer; Georg E Kodek. Bürgerliches Recht 5. Aufl inkl. Glossar
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