Suchen
Generic filters
Ratgeber
News
Store
Anwälte

Anspannungsprinzip

Sie sind hier:
Geschätzte Lesezeit: < 1 Min

Im Familienrecht gilt der Grundsatz, dass Unterhaltspflichtige sich entsprechend der subjektiven Möglichkeiten bemühen müssen, ein zur Erfüllung der Unterhaltspflichten notwendiges Einkommen zu erzielen.

Werden diese Möglichkeiten nicht ausgeschöpft, so kann bei der Berechnung der Unterhaltsbemessung ein hypothetisches Einkommen, dass höher ist, zugrunde gelegt werden. Dabei spricht man vom Anspannungsprinzip.

Den Unterhaltsberechtigten trifft das Anspannungsprinzip allerdings ebenso. Er hat ebenso nach den eigenen Kräften ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, allenfalls hier ebenso ein hypothetisches, höheres, Einkommen unterstellt wird.

Für welche Formen von Unterhalt gilt das Anspannungsprinzip?

Das Anspannungsprinzip gilt sowohl für den

  • Ehegattenunterhalt nach § 94 ABGB, als auch für den
  • Kindesunterhalt nach § 231 ABGB.

Quellen

Hat dieser Artikel geholfen?
Nein
RechtEasy.at

RechtEasy.at

Bei uns finden Sie die richtigen Rechtsanwälte für Ihr Rechtsproblem. RechtEasy.at, das Recht-Wiki für Österreich ist ein Nachschlagewerk, das allen wissbegierigen, interessierten Internetusern, Jus-Studenten, Rechtsanwälten, Notaren und Dissertanten einen schnellen, einfachen aber fachlich fundierten Zugang zu juristischen Fachbegriffen bietet.

Teilen

Share on facebook
Facebook
Share on linkedin
LinkedIn
Share on twitter
Twitter
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on print
Drucken
Share on email
Email

Rechtsanwalt Empfehlung