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Podcast #40 Susanne Raab – Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien im Bundeskanzleramt

Diesmal zu Gast im RechtEasy Podcast ist

Susanne Raab

Susanne Raab ist eine österreichische Juristin und Politikerin bei der ÖVP. Seit dem 7. Jänner 2020 ist sie Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien im Bundeskanzleramt Österreich. 

❇️ Schlüsselthemen & Aufzählungspunkte

  • Die Kombination war extrem bereichernd: “Ich habe die Kombination deshalb gewählt, weil ich gewusst habe, es wird mir die Möglichkeit geben, zwei völlig unterschiedliche Welten kennenzulernen Und auch zwei völlig unterschiedliche Arten von Menschen.”— Susanne Raab [00:04:21 → 00:04:33]
  • Psychologie und Recht: “Wie wird Gewalt weitergegeben im Laufe der Jahre über Generationen, wo man aus einer psychologischen Sicht oft geneigt ist, Verständnis auch aufzubringen, um die Hintergründe zu verstehen, wie kann es zu so einer Tat kommen.”— Susanne Raab [00:07:35 → 00:07:48]
  • Fraueneigenschaften in der Politik: “Das ist, denke ich, auch eine Fraueneigenschaft.”— Susanne Raab [00:13:35 → 00:13:37]
  • Die Bedeutung des persönlichen Feedbacks: “Wo man einen Schutzschild entwickeln muss, ist einfach der blanke Hass. Und der trifft ja nicht nur Politiker oder Politikerinnen, sondern das ist ja ein Phänomen der Zeit.”— Susanne Raab [00:15:56 → 00:16:09]
  • Finanzieller Aufbau zum Schutz der Frauen: “Die Gewaltschutzeinrichtungen hatten kein Geld mehr. Wir haben eine Situation vorgefunden, wo es kaum eine Zusammenarbeit gab zwischen dem Innenministerium, dem Justizministerium und dem Frauenministerium. Das war eine auch nicht gute Situation, was die anfängliche Zusammenarbeit mit den Vereinen, mit den Frauenberatungseinrichtungen, mit den Mädchenberatungsstellen betrifft. Weil die Segler, die haben einfach über 30 Jahre nie mehr Geld bekommen, konnten ihre Tätigkeit nie ausweiten. Die Gewaltdelikte sind gestiegen, aber die Beraterinnen und Berater nicht. Jetzt ist es mir gelungen, dass wir in meiner Amtsperiode das gesamte Budget mehr als verdoppeln. Wir haben die Gewaltschutzzentren ausfinanziert, Wir haben neue Stellen geschaffen im Bereich der Prävention von sexueller Gewalt. Wir haben beispielsweise die Anzahl von sogenannten Fallkonferenzen verfünffacht, wo in den Bundesländern die Polizei, die Justiz, die Bildungseinrichtungen und die Frauenberatungseinrichtungen, Gewaltschutzzentren zusammenkommen, um über Hochrisikofälle zu reden. Ich durfte vor zwei Wochen eine neue Bund-Länder-Vereinbarung machen, um neue Schutz- und Übergangswohnungen in den Bundesländern zu errichten. Da werden neue Plätze geschaffen zum Schutz von Frauen. Ich werde 12 Millionen Euro zusätzlich investieren und den Bundesländern zur Verfügung stellen. Das ist ein Aufbau von Infrastruktur. Ein Aufbau von Infrastruktur zum Schutz der Frauen, den es in den letzten Jahren niemals gegeben hat.”— Susanne Raab [00:18:25 → 00:20:01]
  • Feminismus: “Wir wollen einfach nur anhand unserer Leistung definiert werden. Wir wollen einfach nur anhand dessen, was wir tun, definiert werden und nicht, weil wir eine Frau sind, weniger verdienen oder weniger Karrieremöglichkeiten haben.”— Susanne Raab [00:21:27 → 00:21:40]
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf: “Es muss möglich sein, dass man Familie und Beruf unter einen Hut bekommt, auch in Spitzenpositionen, auch in Spitzenmanagementpositionen. Ja, der Tag hat nur 24 Stunden, aber wenn man es gut plant und wenn man irgendwo auch mutig ist, Prioritäten zu setzen und auch offen zu sagen, das ist mir wichtig, ich möchte das gerne zustande bringen, ich möchte mir genau diesen Termin freihalten, dann muss es möglich sein.”— Susanne Raab [00:22:58 → 00:23:25]
  • Karriere im Recht: “Man muss etwas finden, was einem Spaß macht und wo man auch gut ist.”— Susanne Raab [00:28:25 → 00:28:29]
  • Politikerin werden: “Wir haben ähnlich dem Gesundheitsminister Kolleginnen und Kollegen in der Regierung, die andere Berufe machen. Es gibt unterschiedliche Werdegänge, wie man Politikerin wird.”— Susanne Raab [00:29:50 → 00:29:54]
  • Die Bedeutung der direkten Bürgerkommunikation: “Wir sind ja für sie da. Das alles ist ja für die Bürgerinnen und Bürger und dann ist es ja absurd, wenn wir Bürgerinnen und Bürger nicht schreiben können und keine Antwort bekommen. Alle Menschen in unserem Land finanzieren den Staat und deshalb muss der Staat sich öffnen, müssen auch die Ministerien sich öffnen, müssen die Abteilungen sich öffnen und muss sich natürlich auch immer die Politik mehr und mehr öffnen und die direkte Kommunikation suchen.”— Susanne Raab [00:31:22 → 00:31:47]

📚 Zeitstempel Überblick

  • 00:01:13 Nicht zurückhaltend, aber ruhig und gelassen.
  • 00:03:49 Studium nach Interesse, Stärken: Sprache, Gerechtigkeit, Neugierde. Verschiedene Welten und Menschen kennengelernt. Lustige Kombination.
  • 00:07:17 Interessante Situationen im Psychologiestudium zur Gewalttransmission. Unterschiedliche Perspektiven.
  • 00:12:25 Politikerprofil: Leidenschaft+Pragmatismus, eigener Blickwinkel, kein Abschleifen
  • 00:13:28 Politik ist hart, aber lohnend. Krisenmanagement wichtig. Neue Themen bewegen mich.
  • 00:18:11 Chronische Unterfinanzierung der Gewaltschutzeinrichtungen überwunden, Zusammenarbeit verbessert, Budget verdoppelt, neue Stellen geschaffen, neue Schutz- und Übergangswohnungen errichtet.
  • 00:20:58 Ich stehe für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Zusammenarbeit.
  • 00:24:04 Arbeit, Familie, Kind – Ausgleich, Realitätscheck.
  • 00:27:17 Intensiv mit Recht beschäftigt, Schadenersatzreform gemacht, Logistik im Innenministerium, Grundversorgung von Asylwerbern, Integrationsbereich.
  • 00:30:42 Kontakt über soziale Medien oder E-Mail möglich. Wichtig, dass Rückmeldung erfolgt. Staat muss sich öffnen für Bürgerkommunikation.

Auf einen Blick

Angehört werden kann die Folge wie immer auf diversen Plattformen. Die gängigsten sind

Natürlich kann der Podcast auch direkt hier angehört werden. Auf jeden Fall viel Spaß und bis bald.

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