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EY-Studie: Ein Drittel der Arbeitnehmer:innen in Österreich hat bereits selbst eine Cyberattacke erlebt

Mehrheit hat bereits mindestens einmal verdächtige E-Mails erhalten (88 %)

Wien (OTS) – Das Arbeiten von zuhause oder von unterwegs stellt verstärkt ein Risiko für Cyberangriffe dar, Unternehmen werden dadurch immer verwundbarer: Angesichts von zunehmenden und immer innovativeren Cyberangriffen müssen sie Cybersicherheit oberste Priorität einräumen, um ihre IT-Systeme, ihre Produktion, sensible Daten und in weiterer Folge das Kundenvertrauen zu schützen.

Gründe für die Zunahme der Cyberattacken sind aber auch die ständig wachsende Anzahl der mobilen Endgeräte im privaten und geschäftlichen Umfeld und der damit in Verbindung stehende Anstieg an sensiblen Daten und versendeten E-Mails. 55 Prozent der Arbeitnehmer:innen verwenden die von der Arbeit zur Verfügung gestellten Endgeräte für berufliche und zumindest manchmal auch für private/persönliche Zwecke. 24 Prozent lesen private E-Mails sogar täglich auf ihren Arbeitsgeräten.

Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY Österreich. Dafür wurden über 1.000 Mitarbeiter:innen österreichischer Unternehmen ab 20 Mitarbeiter:innen befragt, die für ihre Arbeit fast immer einen Laptop/Desktop PC benutzen. Untersucht wurden deren Einstellungen, Gewohnheiten und Kenntnisse im Bereich Cybersecurity.

„Weltweit steigen die Fälle von Cybercrime, auch Österreich ist davon betroffen. Mitarbeitende sind leider oft das Einfallstor für Cyberattacken, da sie sich meist nicht darüber im Klaren sind, welche Folgen mit dem einen oder anderen Klick verbunden sein könnten. Hacker infiltrieren private Netzwerke und nutzen die Schwachstellen mobiler Arbeitskonzepte aus. Noch dazu sind Mitarbeitende auch teilweise privat am Firmengerät unterwegs oder nutzen den privaten Laptop gelegentlich auch beruflich. Die Awareness unternehmensintern zu schärfen ist daher zentral“, so Gottfried Tonweber, Leiter Cybersecurity und Data Privacy bei EY Österreich.

Weitere Informationen sowie die vollständige Studie unter https://www.ey.com/de_at/newsroom

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