Bundesgesetze

Europa-Wählerevidenzgesetz

Bundesgesetz über die Führung ständiger Evidenzen der Wahl- und Stimmberechtigten bei Wahlen zum Europäischen Parlament (Europa-Wählerevidenzgesetz – EuWEG)

EuWEGBundesgesetzFassung seit 1. Oktober 2011RIS-Stand 16. April 2026

RIS-Gesetzesnummer 10001437 · BGBl. Nr. 118/1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2023 · 10/04 Wahlen · Original im RIS öffnen

§ 3

§ 3 Ausschluss vom Wahlrecht wegen gerichtlicher Verurteilung

Fassung: 1. Oktober 2011 bis laufend

Kurzfassung / TL;DR

Worum geht es in § 3 EuWEG?

  • Kernaussage§ 3 EuWEG behandelt "Ausschluss vom Wahlrecht wegen gerichtlicher Verurteilung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.
  • Für wen relevantFür Personen, Einrichtungen oder Behörden, auf die diese Rechtsvorschrift im konkreten Fall angewendet wird.
  • Was konkret geregelt wirdKernpunkt: Wer durch ein inländisches Gericht wegen einer

Orientierung zum amtlichen RIS-Text, keine Rechtsberatung.

Ausschluss vom Wahlrecht wegen gerichtlicher Verurteilung

§ 3. (1) Wer durch ein inländisches Gericht wegen einer

(2) Der Ausschluss vom Wahlrecht beginnt mit Rechtskraft des Urteils und endet, sobald die Strafe vollstreckt ist und mit Freiheitsentziehung verbundene vorbeugende Maßnahmen vollzogen oder weggefallen sind; ist die Strafe nur durch Anrechnung einer Vorhaft verbüßt worden, so endet der Ausschluss mit Rechtskraft des Urteils. Fällt das Ende des Ausschlusses vom Wahlrecht in die Zeit nach dem Stichtag, so kann bis zum Ende des Einsichtszeitraums (§ 13 Abs. 1 EuWO) die Aufnahme in das Wählerverzeichnis begehrt werden.

Norm-KontextWo steht diese Bestimmung im Gesetz?

Begriffe / Tags

Häufige FragenFragen zu dieser Bestimmung
Was regelt § 3 EuWEG in einfachen Worten?

§ 3 EuWEG behandelt "Ausschluss vom Wahlrecht wegen gerichtlicher Verurteilung" und ist im Zusammenhang mit dem aktuellen RIS-Wortlaut zu lesen.

Welche Fassung ist hier angezeigt?

Gilt in dieser Darstellung von 1. Oktober 2011 bis laufend.

Ist diese Erklärung rechtsverbindlich?

Rechtsverbindlich ist der amtliche Wortlaut in der jeweils maßgeblichen Fassung. Die Erklärung auf dieser Seite hilft nur bei der Orientierung.

Die Antworten sind eine Orientierung zum angezeigten RIS-Wortlaut und keine Rechtsberatung.

Änderungshistorie

Stand und Fassungen

Zuletzt geändert am
11. Januar 2016
Fassung seit
1. Oktober 2011
Fassung bis
laufend
Lokaler Stand
7. Oktober 2026 02:37
Frühere Fassungen

Keine frühere Fassung im lokalen Cache. Der aktuelle RIS-Verweis bleibt als Originalquelle verknüpft.

Was sich geändert hat

RIS nennt für diese Bestimmung ein Änderungsdatum; eine frühere lokale Textfassung für einen direkten Vergleich ist derzeit nicht gespeichert.

Letzte RIS-Änderungsquellen zur gesamten Rechtsvorschrift:

  • BGBl. I Nr. 50/2025 (NR: GP XXVIII RV 129 AB 151 S. 35. BR: 11651 AB 11654 S. 980.)
  • BGBl. I Nr. 7/2023 (NR: GP XXVII IA 3002/A AB 1911 S. 195. BR: 11172 AB 11173 S. 950.)
  • BGBl. I Nr. 101/2022 (NR: GP XXVII IA 2574/A AB 1577 S. 169. BR: AB 11027 S. 944.)
  • BGBl. I Nr. 32/2018 (NR: GP XXVI RV 65 AB 97 S. 21. BR: 9947 AB 9956 S. 879.)

Die Änderungshinweise werden aus RIS-Metadaten und lokal vorhandenen Fassungen abgeleitet; eine redaktionelle Gesetzesmaterialien-Auswertung ist damit nicht verbunden.

Verweise

Rückverweise

Entscheidungen 6Gesetze 1Treffer 7

Judikatur-Auswertung

Was zeigt die Rechtsprechung zu diesem Paragraphen?

Welche Fragen wurden entschieden?

Noch keine klaren Fragenschwerpunkte aus den lokalen Entscheidungsdaten ableitbar.

Häufige Gerichte
  • Bundesverwaltungsgericht6
Rechtsprechungstendenz (vorsichtig)

Bei 6 lokal gefundenen Entscheidungen ist nur eine vorsichtige Einordnung sinnvoll. Am häufigsten erscheint Bundesverwaltungsgericht in den Treffern. Eine belastbare inhaltliche Linie sollte anhand der einzelnen Entscheidungen geprüft werden.

Diese Auswertung basiert auf lokal gecachten RIS-Treffern und ersetzt keine juristische Prüfung.

Entscheidungen

Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W179 2291313-1 · 7. Mai 2024W179 2291313-1 · 7. Mai 2024 · ECLI:AT:BVWG:2024:W179.2291313.1.00EuWEG §1 · EuWEG §2 Abs1 · EuWEG §3 · EuWEG §5 Abs1 · EuWEG §5 Abs2 · EuWEG §5 Abs3 · EuWO §10 · EuWO §13 · EuWO §14 · EuWO §18 Abs2 · EuWO §19 Abs1 · EuWO §20 Abs1 · EuWO §20 Abs2 · EuWO §20 Abs3 · EuWO §21 · VwGVG §28 Abs1 · VwGVG §28 Abs2Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W187 2291398-1 · 7. Mai 2024W187 2291398-1 · 7. Mai 2024 · ECLI:AT:BVWG:2024:W187.2291398.1.00EuWEG §10 Abs2 · EuWEG §10 Abs3 · EuWEG §16 Abs1 · EuWEG §2 Abs1 · EuWEG §3 · EuWEG §5 Abs1 · EuWEG §7 Abs1 · EuWEG §9 Abs3 · EuWO §10 · EuWO §11 Abs1 · EuWO §12 Abs1 · EuWO §13 §4 · EuWO §21 · VwGVG §28 Abs1 · VwGVG §28 Abs2Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W271 2218074-1 · 30. April 2019W271 2218074-1 · 30. April 2019 · ECLI:AT:BVWG:2019:W271.2218074.1.00AVG §61 Abs1 · EuWEG §3 · EuWO §20 Abs1 · EuWO §21 Abs1 · EuWO §84 Abs1 · EuWO §84 Abs2 · NRWO §22 · StPO §410 · StPO §446a Abs2 · VwGVG §28 Abs1 · VwGVG §31 Abs1Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W271 2215611-1 · 8. März 2019W271 2215611-1 · 8. März 2019 · ECLI:AT:BVWG:2019:W271.2215611.1.00EuWEG §3 · NRWO §129 Abs2 · NRWO §22 · StPO §410 · StPO §446a · VwGVG §28 Abs2 · VwGVG §31 Abs1 · VwGVG §8a · Wählerevidenzgesetz 1973 §2 · WEviG §10 · WEviG §11 · WEviG §6 · WEviG §9Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W179 2169741-1 · 5. September 2017W179 2169741-1 · 5. September 2017 · ECLI:AT:BVWG:2017:W179.2169741.1.00EMRK Art.6 Abs1 · EuWEG §3 · NR-WO §22 · VwGVG §28 Abs2 · VwGVG §8a · Wählerevidenzgesetz 1973 §7 Abs1Bundesverwaltungsgericht · TextBundesverwaltungsgericht · W120 2009603-1 · 21. März 2016W120 2009603-1 · 21. März 2016 · ECLI:AT:BVWG:2016:W120.2009603.1.00EuWEG §2 Abs1 · EuWEG §3 · NR-WO §22 · VwGVG §28 Abs2 · Wählerevidenzgesetz 1973 §2 Abs1