Als Sekundärinsolvenzverfahren wird ein Insolvenzverfahren nach österreichischem Recht bezeichnet, dass sich an ein Insolvenzverfahren im Ausland anschließt, wenn die Schuldnerin eine Niederlassung in Österreich hat und von einem Gläubiger oder dem Insolvenzverwalter des ausländischen Verfahrens das Sekundärinsolvenzverfahren beantragt wird. Das Sekundärinsolvenzverfahren bezieht sich dann auf das im Inland befindliche Vermögen des Insolvenzschuldners, eine Abstimmung zwischen den beiden Verwaltern hinsichtlich der Verwertung des Vermögens ist vorgeschrieben.

Quellen

http://www.lexexakt.de/glossar/sekundaerinsolvenzverfahren.php 27.10.2014


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