Ist auch der Weiterverkauf ein Kreditgeschäft, soll häufig auch in diesem Verhältnis nicht gleich Eigentum übertragen werden. Es wird daher oft vereinbart, dass sich der Vorbehaltskäufer gegenüber dem Zweitkäufer „sein Eigentum vorbehält“. In einem solchen Fall existieren zwei Eigentumsvorbehalte; es liegt ein nachgeschalteter Eigentumsvorbehalt vor. Der Vorbehaltskäufer tritt gegenüber dem Dritten als unbeschränkter Eigentümer auf. Hat er dafür keine Zustimmung des ersten Vorbehaltsverkäufers, kann es zum gutgläubigen Erwerb des Anwartschaftsrechts durch den Dritten kommen, sodass zwei Eigentumsvorbehalte und zwei Anwartschaftsrechte bestehen. Bezahlt der Zweitkäufer den Kaufpreis, so erwirbt er Eigentum.

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