Intersubjektivität bedeutet, dass die Ergebnisse der Beobachtung unabhängig von den BeobachterInnen sind.

Intersubjektivität von lat. inter: zwischen und Subjekt: Person, Akteur usw. geht davon aus, dass ein komplexerer Sachverhalt für mehrere Betrachter gleichermaßen erkennbar und nachvollziehbar ist: man ist sich beispielsweise darüber einig, wie man etwas wahrnimmt, wie man es einordnet oder was es bedeutet z. B. „Fahrräder sind eine nützliche Erfindung“.

Abgrenzung zur Objektivität

Intersubjektivität wird von Objektivität unterschieden: Objektive Fakten sind direkt beweisbar, und zwar unabhängig von Bedingungen, die etwa in einzelnen Betrachtern oder deren Kontext liegen. Typische Beispiele sind mathematische und logische Wahrheiten „1 + 1 = 2“, „Einem Gegenstand kann nicht gleichzeitig und in derselben Hinsicht sowohl eine Eigenschaft zukommen wie nicht zukommen“, nach einigen Positionen überhaupt alle Sachverhalte, die in der Außenwelt bestehen, die natürlichen Eigenschaften materieller Gegenstände betreffen und prinzipiell für jeden zweifelsfrei erkennbar sind.

Abgrenzung zur Subjektivität

Der Begriff ist einerseits von Subjektivität abgrenzbar: „Subjektiv“ nennt man, was nur den einzelnen Individuen zugänglich ist und wofür auch keine Allgemeinheit beansprucht wird. Typische Beispiele sind lediglich durch Introspektion zugängliche Sachverhalte oder Geschmacksurteile „Der Spinat schmeckt mir nicht“, „Ich würde gerne einmal nach Island fahren“.

Quellen & Einzelnachweise

http://de.wikipedia.org/wiki/Intersubjektivit%C3%A4t0 08.12.2014

 

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