Gesamtansicht
Gesamte Rechtsvorschrift
§ 1
§ 1 Allgemeine Bestimmungen.
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
I. Abschnitt.
Allgemeine Bestimmungen.
§ 1. Den Gebühren im Sinne dieses Bundesgesetzes unterliegen Schriften und Amtshandlungen nach Maßgabe der Bestimmungen im II. Abschnitte sowie Rechtsgeschäfte nach Maßgabe der Bestimmungen im III. Abschnitte.
Art. 18 § 1
Art. 18 § 1 Artikel 18
Fassung: 1. Januar 2010 bis laufend
Artikel 18
Übergangs- und Schlussbestimmungen
Personenbezogene Bezeichnungen
(Anm.: aus BGBl. I Nr. 75/2009, zu den §§ 33 und 37, BGBl. Nr. 267/1957)
§ 1. Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter.
Art. 6 § 1
Art. 6 § 1 Artikel VI
Fassung: 7. Juni 1986 bis laufend
Artikel VI
Schlußbestimmungen
(Anm.: aus BGBl. Nr. 292/1986, zu § 33 TP 17, BGBl. Nr. 267/1957)
§ 1. (Anm.: Abs. 1 Inkrafttreten des Artikels I der Novelle, BGBl. Nr. 292/1986.)
(2) Art. III ist auf alle Sachverhalte anzuwenden, die nach dem 31. August 1986 verwirklicht werden. (Anm.: Art. III ändert § 33 TP 17 des Gebührengesetzes 1957.)
(Anm.: Abs. 3 Übergangsrecht zu Artikel IV der Novelle, BGBl. Nr. 292/1986.)
(Anm.: Abs. 4 Inkrafttreten des Artikels I und II der Novelle, BGBl. Nr. 292/1986.)
(Anm.: Abs. 5 Übergangsrecht zu Artikel I der Novelle, BGBl. Nr. 292/1986.)
(6) Folgende Rechtsvorschriften treten am 1. September 1986 außer Kraft:
§ 2
§ 2
Fassung: 1. Dezember 1997 bis laufend
§ 2
§ 2 .
Fassung: 1. Februar 1968 bis laufend
§ 3
§ 3
Fassung: 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027
Art. 18 § 4
Art. 18 § 4 (Anm.: aus BGBl. I Nr. 75/2009, zu den §§ 33 und 37, BGBl. Nr. 267/1957)
Fassung: 1. Januar 2010 bis laufend
(Anm.: aus BGBl. I Nr. 75/2009, zu den §§ 33 und 37, BGBl. Nr. 267/1957)
§ 4. Auf vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes geschlossene Ehepakte sind die bisher geltenden Bestimmungen weiter anzuwenden.
§ 5
§ 5
Fassung: 1. Dezember 1997 bis laufend
§ 6
§ 6
Fassung: 1. Juli 2025 bis laufend
§ 7
§ 7
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
§ 8
§ 8
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
§ 9
§ 9
Fassung: 1. Januar 2021 bis laufend
§ 10
§ 10 Feste Stempelgebühren für Schriften und Amtshandlungen.
Fassung: 19. März 2025 bis laufend
§ 11
§ 11
Fassung: 1. Januar 2026 bis laufend
§ 12
§ 12
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
§ 13
§ 13
Fassung: 20. Juli 2022 bis laufend
§ 14
§ 14
Fassung: 12. Juni 2026 bis laufend
§ 14a
§ 14a
Fassung: 1. Juli 2025 bis laufend
§ 15
§ 15 Gebühren für Rechtsgeschäfte.
Fassung: 1. August 2009 bis laufend
III. Abschnitt.
Gebühren für Rechtsgeschäfte.
§ 15. (1) Rechtsgeschäfte sind nur dann gebührenpflichtig, wenn über sie eine Urkunde errichtet wird, es sei denn, daß in diesem Bundesgesetz etwas Abweichendes bestimmt ist.
(2) Als Urkunden gelten auch bei schriftlicher Annahme eines Vertragsanbotes das Annahmeschreiben. Wird die mündliche Annahme eines Vertragsanbotes beurkundet, so gilt diese Schrift als Annahmeschreiben.
(3) Rechtsgeschäfte, die unter das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz, Grunderwerbsteuergesetz, Kapitalverkehrsteuergesetz (I. Teil Gesellschaftsteuer und II. Teil Wertpapiersteuer) oder Versicherungssteuergesetz fallen, sind von der Gebührenpflicht ausgenommen; dies gilt auch für Rechtsgeschäfte, sofern und insoweit diese unter das Stiftungseingangssteuergesetz fallen.
§ 16
§ 16
Fassung: 1. Januar 2011 bis laufend
§ 17
§ 17
Fassung: 17. Dezember 1976 bis laufend
§ 18
§ 18
Fassung: 1. Januar 2002 bis laufend
§ 19
§ 19
Fassung: 1. Januar 2011 bis laufend
§ 20
§ 20
Fassung: 1. Januar 2011 bis laufend
§ 21
§ 21
Fassung: 10. Februar 1981 bis laufend
§ 22
§ 22
Fassung: 26. Juli 2006 bis laufend
§ 23
§ 23
Fassung: 1. Januar 2002 bis laufend
§ 24
§ 24
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
§ 26
§ 26
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
§ 28
§ 28
Fassung: 2. August 2011 bis laufend
§ 29
§ 29
Fassung: 20. Dezember 1957 bis laufend
§ 30
§ 30
Fassung: 1. Januar 2002 bis laufend
§ 31
§ 31
Fassung: 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2027
§ 32
§ 32
Fassung: 1. Januar 2021 bis laufend
§ 33
§ 33
Fassung: 24. Dezember 2025 bis 31. Dezember 2027
§ 34
§ 34 Schlußbestimmungen.
Fassung: 1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2027
IV. Abschnitt.
Schlußbestimmungen.
§ 34. (1) Die Organe der Gebietskörperschaften haben den Gebührenschuldner über die Rechtsgrundlage und die Höhe der zu entrichtenden Gebühren zu informieren sowie die bei ihnen anfallenden Schriften und Amtshandlungen auf die Einhaltung der Vorschriften dieses Bundesgesetzes zu überprüfen. Stellen sie hiebei eine Verletzung der Gebührenvorschriften fest, so haben sie hierüber einen Befund aufzunehmen und diesen dem Finanzamt Österreich zu übermitteln. Die näheren Bestimmungen über die Informationspflicht, die Befundaufnahme sowie über die Übermittlung des Befundes werden durch Verordnung getroffen.
(2) Das Finanzamt Österreich ist berechtigt, bei Behörden, Ämtern und öffentlich-rechtlichen Körperschaften die Einhaltung der Vorschriften dieses Bundesgesetzes von Zeit zu Zeit durch eine Nachschau zu überprüfen.
(Anm.: Abs. 3 aufgehoben durch § 264 Z 6 BG, BGBl. Nr. 129/1958)
§ 35
§ 35
Fassung: 1. Januar 2026 bis laufend
§ 37
§ 37
Fassung: 1. Juli 2026 bis laufend
§ 38
§ 38
Fassung: 20. Juli 2022 bis laufend
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 28. April 1965 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 87/1965, zu § 14 TP 16, BGBl. Nr. 267/1957)
(1) Die Bestimmungen dieses Bundesgesetzes finden auf jene Tatbestände Anwendung, für die die Gebührenschuld nach dem 30. April 1965 eintritt.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist das Bundesministerium für Finanzen betraut.
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 17. Dezember 1976 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 668/1976, zu den §§ 6, 9, 11, 13, 14 (Tarifpost 2, 3, 5, 6, 7, 9, 10, 14, 15 und 16), 15, 16, 17, 18, 20, 25, 30, 31, 32 und 33 (Tarifpost 1, 5, 7, 8, 10, 15, 16, 17, 20, 21 und 22), BGBl. Nr. 267/1957)
(1) Dieses Bundesgesetz ist auf alle Tatbestände anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 1976 verwirklicht werden.
(2) Kreditverträge, über die vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes Urkunden gemäß § 15 in der Fassung des Art. I Z 21 dieses Bundesgesetzes oder gemäß § 18 errichtet wurden, gelten, soweit diese Kreditverträge am 30. Juni 1977 noch bestehen oder soweit der in Anspruch genommene Kredit noch nicht zurückgezahlt ist, in diesem Zeitpunkt im Inland als neuerlich beurkundet, sofern hierüber nicht bereits eine andere die Gebührenpflicht begründende Urkunde errichtet wurde. Ausgenommen sind Kreditverträge mit einer nur einmal verfügbaren Kreditsumme, wenn diese nicht mehr als 1 Million S beträgt oder der Vertragsabschluß am 30. Juni 1977 länger als acht Monate zurückliegt.
(3) Ist ein vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes der Gebühr unterliegendes Rechtsgeschäft vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes durch Austausch von Briefen oder durch sonstige schriftliche Mitteilungen zustandegekommen und ist dafür noch keine Gebührenschuld entstanden, so entsteht die Gebührenschuld mit dem amtlichen Gebrauch.
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 11. Februar 1981 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 48/1981, zu den §§ 3, 14 (Tarifpost 1, 6 und 14 ), 16, 18, 20, 21, 31 und 33 (Tarifpost 2, 3, 5, 6, 8, 13, 16, 19, 20, 21 und 22), BGBl. Nr. 267/1957)
(1) Dieses Bundesgesetz ist auf alle Tatbestände anzuwenden, die nach dem 31. März 1981 verwirklicht werden.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist der Bundesminister für Finanzen betraut.
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 14. Dezember 1983 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 587/1983, zu den §§ 6, 14 und 23 (feste Gebührensätze), BGBl. Nr. 267/1957)
Art. I findet auf jene Tatbestände Anwendung, für die die Gebührenschuld nach dem 31. Dezember 1983 entsteht.
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 21. Dezember 1985 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 557/1985, zu § 14 TP 2 und 6, BGBl. Nr. 267/1957)
Art. I ist auf alle Sachverhalte anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 1985 verwirklicht werden.
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 18. Juli 1987 bis laufend
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 30. Juli 1988 bis laufend
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 30. Dezember 1989 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 660/1989, zu § 14 TP 5 und 33 TP 21, BGBl. Nr. 267/1957)
Artikel I ist auf alle Sachverhalte anzuwenden, für die die Gebührenschuld nach dem 31. Dezember 1989 entsteht.
Art. 2
Art. 2 Artikel II
Fassung: 30. Dezember 1990 bis laufend
Artikel II
(Anm.: aus BGBl. Nr. 661/1989, zu § 33, TP 17, BGBl. Nr. 267/1957)
(1) Vorbehaltlich des Abs. 2 ist Artikel I auf alle Sachverhalte anzuwenden, für die die Gebührenschuld nach dem 31. Dezember 1989 entsteht.
(2) Auf Ausspielungen, die von der Österreichischen Glücksspielmonopolverwaltung im Jahre 1989 begonnen und deren Durchführung und Abwicklung nicht bis 31. Dezember 1989 beendet wird, ist § 33 TP 17 des Gebührengesetzes 1957 in der bis zum 31. Dezember 1989 geltenden Fassung anzuwenden.
Art. 3
Art. 3 Artikel III.
Fassung: 2. Juni 1963 bis laufend
Artikel III.
(Anm.: aus BGBl. Nr. 115/1963, zu den §§ 16, 28 und 34, BGBl. Nr. 267/1957)
(1) Die Bestimmungen des Artikels I Z 2 und 3 sind erstmals anzuwenden
(Anm.: Abs. 2 gegenstandslos)
Art. 3
Art. 3 ARTIKEL III
Fassung: 1. September 1983 bis laufend
ARTIKEL III
Gebührenrechtliche Bestimmungen
(Anm.: aus BGBl. Nr. 170/1983, zu § 14 TP 2, BGBl. Nr. 267/1957)
A. Der Erwerb der Staatsbürgerschaft durch Erklärung nach Artikel II ist von den Stempelgebühren gemäß § 14 TP 2 Gebührengesetz 1957 befreit.
(Anm.: B. Änderung des Gebührengesetzes, BGBl. Nr. 267/1957.)
Art. 4
Art. 4 Artikel IV
Fassung: 20. August 1994 bis laufend
Artikel IV
Gebührengesetz 1957
(Anm.: aus BGBl. Nr. 629/1994, zu den §§ 14 und 33, BGBl. Nr. 267/1957)
Das Gebührengesetz 1957, BGBl. Nr. 267/1957, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 212/1994, wird wie folgt geändert:
Art. 4
Art. 4 Artikel IV
Fassung: 31. Dezember 1996 bis laufend
Artikel IV
Gebührengesetz 1957
(Anm.: aus BGBl. Nr. 797/1996, zu den §§ 31 und 33, BGBl. Nr. 267/1957)
Das Gebührengesetz 1957, BGBl. Nr. 267, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 172/1995, wird wie folgt geändert:
Art. 79
Art. 79 Artikel 79
Fassung: 31. Dezember 2009 bis laufend
Artikel 79
Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen
(Anm.: aus BGBl. I Nr. 135/2009, zu den §§ 14 und 33, BGBl. Nr. 267/1957)
(1) Art. 2 (Änderung des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs), Art. 3 (Änderung des Ehegesetzes), Art. 4 (Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes), Art. 6 (Änderung der Jurisdiktionsnorm), Art. 7 (Änderung des Strafgesetzbuches), Art. 27 (Änderung des Einkommensteuergesetzes 1988), Art. 28 (Änderung des Körperschaftsteuergesetzes 1988), Art. 29 (Änderung des Umsatzsteuergesetzes 1994), Art. 30 (Änderung des Bewertungsgesetzes 1955), Art. 31 (Änderung des Gebührengesetzes 1957), Art. 33 (Änderung der Bundesabgabenordnung), Art. 34 (Änderung des Alkoholsteuergesetzes), Art. 61 (Änderung des Ärztegesetzes 1998), Art. 62 (Änderung des Gehaltskassengesetzes 2002), Art. 63 (Änderung des Apothekengesetzes), Art. 72 (Änderung des Studienförderungsgesetzes), Art. 76 (Änderung des Entwicklungshelfergesetzes), Art. 77 (Änderung des Bundesgesetzes über Aufgaben und Organisation des auswärtigen Dienstes – Statut) und Art. 78 (Bundesgesetz über die Einräumung von Privilegien und Immunitäten an internationale Organisationen) treten mit 1. Jänner 2010 in Kraft.
(2) Die durch dieses Bundesgesetz geänderten Strafbestimmungen sind in Strafsachen nicht anzuwenden, in denen vor ihrem Inkrafttreten das Urteil in erster Instanz gefällt worden ist. Nach Aufhebung eines Urteils infolge Nichtigkeitsbeschwerde, Berufung, Wiederaufnahme oder Erneuerung des Strafverfahrens oder infolge eines Einspruches ist jedoch im Sinne der §§ 1 und 61 StGB vorzugehen.