Bundesgesetze

Dienstnehmerhaftpflichtgesetz

Bundesgesetz vom 31. März 1965 über die Beschränkung der Schadenersatzpflicht der Dienstnehmer (Dienstnehmerhaftpflichtgesetz)

DHGBundesgesetzIn Kraft seit 24. April 1965RIS-Stand 31. Juli 2024

RIS-Gesetzesnummer 10008209 · BGBl. Nr. 80/1965 · 60/04 Arbeitsrecht allgemein · Original im RIS öffnen

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Gesamte Rechtsvorschrift

Art. 1 § 1

Art. 1 § 1 Artikel I

Fassung: 24. April 1965 bis laufend

Artikel I

§ 1. (1) Die Vorschriften dieses Bundesgesetzes gelten für Dienstnehmer (Lehrlinge) in einem privatrechtlichen oder in einem öffentlich-rechtlichen Dienst(Lehr)verhältnis (im folgenden als Dienstnehmer bezeichnet). Sie sind auf Heimarbeiter und Personen, die gemäß § 3 des Heimarbeitsgesetzes 1960 den Entgeltschutz für Heimarbeit genießen, ferner auf sonstige Personen, die, ohne in einem Dienstverhältnis zu stehen, im Auftrag und für Rechnung bestimmter anderer Personen Arbeit leisten und wegen wirtschaftlicher Unselbständigkeit als arbeitnehmerähnlich anzusehen sind, im Verhältnis zu ihren Auftraggebern sinngemäß anzuwenden.

(2) Ausgenommen vom Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes sind Dienstnehmer, soweit sie als Organe der im Artikel 23 Abs. 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 genannten Rechtsträger in Vollziehung der Gesetze dem Rechtsträger oder einem Dritten einen Schaden zugefügt haben.

Art. 1 § 2

Art. 1 § 2

Fassung: 1. Januar 2025 bis laufend

Art. 1 § 3

Art. 1 § 3

Fassung: 23. März 1983 bis laufend

Art. 1 § 4

Art. 1 § 4

Fassung: 23. März 1983 bis laufend

Art. 1 § 5

Art. 1 § 5

Fassung: 24. April 1965 bis laufend

Art. 1 § 6

Art. 1 § 6

Fassung: 24. April 1965 bis laufend

Art. 1 § 7

Art. 1 § 7

Fassung: 24. April 1965 bis laufend

Art. 1 § 8

Art. 1 § 8

Fassung: 20. Juli 2024 bis laufend

Art. 2

Art. 2 Artikel II

Fassung: 24. April 1965 bis laufend

Artikel II

(1) Auf Schadensfälle, die vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes eingetreten sind, sind die bisherigen Bestimmungen anzuwenden.

(2) Die Rechte des Dienstnehmers, die sich aus den §§ 2 bis 4 ergeben, können nur durch einen Kollektivvertrag aufgehoben oder beschränkt werden, der nach dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes abgeschlossen worden ist.

Art. 2

Art. 2 Artikel II

Fassung: 23. März 1983 bis laufend

Artikel II

(Anm.: aus BGBl. Nr. 169/1983, zu den §§ 2, 3 und 4 BGBl. Nr. 80/1965)

Auf Schadensfälle, die vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes eingetreten sind, sind die bisherigen Bestimmungen anzuwenden.

Art. 3

Art. 3 Artikel III

Fassung: 24. April 1965 bis laufend

Artikel III

Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist das Bundesministerium für Justiz betraut.