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Was sind Unterschiede zwischen der Gewinnermittlung nach § 5 und § 4 Abs 1 EStG

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Geschätzte Lesezeit: < 1 Min
  • Maßgeblichkeitsprinzip: Der Gewinnermittlung nach § 5 EStG liegt die UGB-Bilanz zugrunde, sofern nicht zwingende steuerliche Vorschriften entgegenstehen, für die Gewinnermittlung nach § 4 Abs 1 EStG nicht.
  • Umfang des Betriebsvermögens: Nach § 5 EStG ist auch gewillkürtes Betriebsvermögen erfasst, nach § 4 Abs 1 EStG hingegen nicht.
  • Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten: Bei § 5 sind diese zwingend zu bilden, bei § 4 Abs 1 besteht ein Wahlrecht.
  • Bewertung des Betriebsvermögens: Für Gewinnermittler nach § 5 EStG gelten die unternehmensrechtlichen Bewertungsvorschriften nach dem UGB, soweit keine steuerlich zwingende Bewertung vorgeht. Für die Gewinnermittlung nach § 4 Abs 1 EStG gelten nur die steuerlichen Bewertungsvorschriften des § 6 EStG.
  • Wirtschaftsjahr: Gewinnermittler nach § 5 EStG können auf ein abweichendes Wirtschaftsjahr optieren, Gewinnermittler nach § 4 Abs 1 EStG nicht.
  • Unterschiedliche Ergebnisse der Gewinnermittlungsarten: Aufgrund des unterschiedlichen Umfangs des Betriebsvermögens decken sich Gewinne nach § 5 und § 4 Abs 1 EStG nicht zwingend, auch nicht über mehrere Perioden.

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