Der Ausdruck vacua possessio kommt in den Quellen in Verbindung mit der traditio vor. Schon der Umstand, dass nirgends vacuum dominium, vacuus ususfructus gesagt wird, führt uns darauf hin, dass der genannte Ausdruck in einer innigen Beziehung steht zu der Natur des Besitzes. Da der Besitz ein rein faktisches Verhältnis ist, folgt, dass er nur durch Facta erworben werden kann. Es gibt zwei solche Facta, nämlich corpus und animus. Dieselben mussen, soll der Besitz entstelen, miteinander coincidieren.

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