Entscheidung
Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · 2013/16/0174 · 28. Februar 2014
2013/16/0174 · Verwaltungsgerichtshof (VwGH) · 28. Februar 2014
Gericht
Verwaltungsgerichtshof
Entscheidungsdatum
28.02.2014
Geschäftszahl
2013/16/0174
Rechtssatz
Mit der Rechtskraft der Einantwortung tritt die Universalsukzession der Erben nach dem Erblasser ein. Besitz, Eigentum, Forderungen und sonstige Rechte gehen auf die Erben über. Die Einantwortung bewirkt den Übergang von Besitz, Eigentum und Forderungen eo ipso, ohne dass es weiterer Übertragungsakte bedarf (vgl. etwa Welser in Koziol-Welser, Grundriss des Bürgerlichen Rechts Bd. II12, S 527 f und 533 f mwN). Die Miterben erwerben durch die Einantwortung nicht Miteigentum am gesamten Nachlass, sondern an den einzelnen Gegenständen, sodass nach der Einantwortung, d.h. mit dem Erwerb des (Mit)Eigentums an den einzelnen Sachen grundsätzlich - von der Erbschaftsklage einmal abgesehen - nicht mehr der Nachlass als Ganzes oder in Quoten Gegenstand einer Übertragung oder Herausgabe sein kann.
Normen
Kontext
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