Entscheidung
Landesverwaltungsgericht Wien · VGW-002/032/10139/2015; VGW-002/V/032/10227/2015; VGW-002/032/11122/2015; VGW-002/V/032/11157/2015; VGW-002/032/13793/2015; VGW-002/V/032/13794/2015; VGW-002/032/4693/2016; VGW-002/V/032/4694/2016 · 19. Mai 2016
VGW-002/032/10139/2015; VGW-002/V/032/10227/2015; VGW-002/032/11122/2015; VGW-002/V/032/11157/2015; VGW-002/032/13793/2015; VGW-002/V/032/13794/2015; VGW-002/032/4693/2016; VGW-002/V/032/4694/2016 · Landesverwaltungsgericht Wien · 19. Mai 2016
Gericht
Landesverwaltungsgericht Wien
Entscheidungsdatum
19.05.2016
Geschäftszahl
VGW-002/032/10139/2015; VGW-002/V/032/10227/2015; VGW-002/032/11122/2015; VGW-002/V/032/11157/2015; VGW-002/032/13793/2015; VGW-002/V/032/13794/2015; VGW-002/032/4693/2016; VGW-002/V/032/4694/2016
Rechtssatz
Die Bewilligungs- und Konzessionserfordernisse des Glücksspielgesetzes sind in einer kohärenten und systematischen Art und Weise ausgestaltet. Nachdem diese zudem – insbesondere seit der GSpG-Novelle 2010 – tatsächlich das Ziel verfolgen, die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern, liegt keine Unvereinbarkeit der hier anzuwendenden Bestimmungen des Glücksspielgesetzes mit dem Unionsrecht vor. Auch der Verwaltungsgerichtshof vertritt in seiner jüngeren Rechtsprechung, dass das Glücksspielgesetz mit dem Unionsrecht vereinbar ist und die Bestimmungen des Glücksspielgesetzes im Anwendungsbereich des Unionsrechts daher nicht unangewendet zu bleiben haben (vgl. grundlegend VwGH 16.3.2016, Ro 2015/17/0022, sowie VwGH 20.4.2016, Ra 2016/17/0066).
European Case Law Identifier
ECLI:AT:LVWGWI:2016:VGW.002.032.10139.2015