Entscheidung
OGH · 5Ob140/73; 4Ob70/75; 4Ob505/76; 1Ob574/78; 8Ob558/82; 1Ob710/88 (1Ob711/88); 9ObA236/91; 1Ob512/92; 3Ob15/92; 6Ob593/92; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 2Ob537/95 (2Ob538/95); 5Ob514/95; 7Ob589/94; 6Ob1662/95; 1Ob46/95; 6Ob2163/96y; 2Ob235/97s; 1Ob375/97x; 4Ob206/98t; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 8Ob272/00h; 10Ob73/01k; 10Ob127/00z; 9ObA253/01y; 6Ob253/02b; 6Ob15/03d; 1Ob258/02a; 9Ob3/04p; 3Ob186/04f; 3Ob204/04b; 1Ob194/06w; 8Ob141/06b; 9Ob106/06p; 2Ob230/06x; 4Ob77/07p; 3Ob275/08z; 10Ob106/08y; 3Ob121/09d; 6Ob30/09v; 6Ob230/09f; 2Ob47/11t; 9Ob52/11d; 9Ob66/11p; 3Ob70/12h; 10Ob15/15a; 3Ob231/14p; 1Ob3/15w; 5Ob215/16b; 8ObA31/17t; 6Ob46/17h; 9ObA102/17s; 4Ob139/17w; 9Ob33/18w; 7Ob98/18i; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 3Ob170/19z; 1Ob178/19m; 6Ob161/19y; 1Ob16/23v; 1Ob109/24x; 5Ob120/24v; 1Ob174/25g · 16. Dezember 2025
5Ob140/73; 4Ob70/75; 4Ob505/76; 1Ob574/78; 8Ob558/82; 1Ob710/88 (1Ob711/88); 9ObA236/91; 1Ob512/92; 3Ob15/92; 6Ob593/92; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 2Ob537/95 (2Ob538/95); 5Ob514/95; 7Ob589/94; 6Ob1662/95; 1Ob46/95; 6Ob2163/96y; 2Ob235/97s; 1Ob375/97x; 4Ob206/98t; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 8Ob272/00h; 10Ob73/01k; 10Ob127/00z; 9ObA253/01y; 6Ob253/02b; 6Ob15/03d; 1Ob258/02a; 9Ob3/04p; 3Ob186/04f; 3Ob204/04b; 1Ob194/06w; 8Ob141/06b; 9Ob106/06p; 2Ob230/06x; 4Ob77/07p; 3Ob275/08z; 10Ob106/08y; 3Ob121/09d; 6Ob30/09v; 6Ob230/09f; 2Ob47/11t; 9Ob52/11d; 9Ob66/11p; 3Ob70/12h; 10Ob15/15a; 3Ob231/14p; 1Ob3/15w; 5Ob215/16b; 8ObA31/17t; 6Ob46/17h; 9ObA102/17s; 4Ob139/17w; 9Ob33/18w; 7Ob98/18i; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 3Ob170/19z; 1Ob178/19m; 6Ob161/19y; 1Ob16/23v; 1Ob109/24x; 5Ob120/24v; 1Ob174/25g · OGH · 16. Dezember 2025
Gericht
OGH
Rechtssatznummer
RS0044558
Entscheidungsdatum
16.12.2025
Geschäftszahl
5Ob140/73; 4Ob70/75; 4Ob505/76; 1Ob574/78; 8Ob558/82; 1Ob710/88 (1Ob711/88); 9ObA236/91; 1Ob512/92; 3Ob15/92; 6Ob593/92; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 2Ob537/95 (2Ob538/95); 5Ob514/95; 7Ob589/94; 6Ob1662/95; 1Ob46/95; 6Ob2163/96y; 2Ob235/97s; 1Ob375/97x; 4Ob206/98t; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 8Ob272/00h; 10Ob73/01k; 10Ob127/00z; 9ObA253/01y; 6Ob253/02b; 6Ob15/03d; 1Ob258/02a; 9Ob3/04p; 3Ob186/04f; 3Ob204/04b; 1Ob194/06w; 8Ob141/06b; 9Ob106/06p; 2Ob230/06x; 4Ob77/07p; 3Ob275/08z; 10Ob106/08y; 3Ob121/09d; 6Ob30/09v; 6Ob230/09f; 2Ob47/11t; 9Ob52/11d; 9Ob66/11p; 3Ob70/12h; 10Ob15/15a; 3Ob231/14p; 1Ob3/15w; 5Ob215/16b; 8ObA31/17t; 6Ob46/17h; 9ObA102/17s; 4Ob139/17w; 9Ob33/18w; 7Ob98/18i; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 3Ob170/19z; 1Ob178/19m; 6Ob161/19y; 1Ob16/23v; 1Ob109/24x; 5Ob120/24v; 1Ob174/25g
Norm
ZPO §530 Abs2 C
ZPO §530 Abs2 H
ZPO §536 Z3
ZPO §538
ZPO §543
Rechtssatz
Eine Zurückweisung der Wiederaufnahmsklage wegen Verschuldens des Klägers im Sinne des § 530 Abs 2 ZPO ist nur dann möglich, wenn sich das Verschulden des Wiederaufnahmsklägers bereits aus den - als richtig angenommenen - Tatsachenbehauptungen der Klage ergibt oder wenn in der Klage jede Behauptung fehlt, dass die Geltendmachung des als Wiederaufnahmsgrund angeführten Beweismittels im Vorprozess ohne Verschulden unmöglich war.
Entscheidungstexte
TE OGH 1973-10-17 5 Ob 140/73
TE OGH 1975-11-18 4 Ob 70/75
Veröff: IndS 1976 H3/988
TE OGH 1976-03-23 4 Ob 505/76
TE OGH 1978-04-26 1 Ob 574/78
Veröff: RZ 1978/97 S 198 = JBl 1979,268
TE OGH 1983-04-21 8 Ob 558/82
TE OGH 1989-01-18 1 Ob 710/88
Auch
TE OGH 1991-12-04 9 ObA 236/91
nur: Eine Zurückweisung der Wiederaufnahmsklage wegen Verschuldens des Klägers im Sinne des § 530 Abs 2 ZPO ist nur dann möglich, wenn sich das Verschulden des Wiederaufnahmsklägers bereits aus den - als richtig angenommenen - Tatsachenbehauptungen der Klage ergibt. (T1)
Veröff: RdW 1992,248
TE OGH 1992-01-15 1 Ob 512/92
Vgl auch
TE OGH 1992-03-25 3 Ob 15/92
Auch
TE OGH 1992-10-01 6 Ob 593/92
TE OGH 1994-11-25 8 Ob 509/94
nur T1
TE OGH 1994-09-22 6 Ob 558/94
TE OGH 1995-05-24 2 Ob 537/95
Auch; Beisatz: Die Wiederaufnahmsklage ist auch dann mit Beschluss zurückzuweisen, wenn erst bei der mündlichen Verhandlung hervorkommt, daß sie schon im Vorprüfungsverfahren zurückzuweisen gewesen wäre. (T2)
TE OGH 1995-06-27 5 Ob 514/95
TE OGH 1995-09-27 7 Ob 589/94
Auch; nur T1; Beisatz: Das Beharren auf der unrichtigen Rechtsansicht, die Notfrist des § 530 Abs 1 Z 7 ZPO beginne erst ab Rechtskraft der Entscheidung im wiederaufzunehmenden Verfahren, stellt ein schon im Vorprüfungsverfahren zu berücksichtigendes Verschulden im Sinn des § 530 Abs 2 ZPO dar. In diesem Falle ist die Klage im Vorprüfungsverfahren zurückzuweisen. (T3)
TE OGH 1995-10-12 6 Ob 1662/95
nur: Zurückweisung der Wiederaufnahmsklage wenn in der Klage jede Behauptung fehlt, dass die Geltendmachung des als Wiederaufnahmsgrund angeführten Beweismittels im Vorprozess ohne Verschulden unmöglich war. (T4)
TE OGH 1995-11-22 1 Ob 46/95
Auch; Beis wie T2
TE OGH 1996-08-14 6 Ob 2163/96y
TE OGH 1997-09-04 2 Ob 235/97s
Vgl auch
TE OGH 1998-03-24 1 Ob 375/97x
Auch; nur T4; Beisatz: Die Zurückweisung der Klage auch erst nach mündlicher Verhandlung ist zufolge § 543 ZPO nicht unzulässig. (T5)
TE OGH 1998-08-12 4 Ob 206/98t
Auch; nur T1
TE OGH 1998-12-15 1 Ob 270/98g
Auch
TE OGH 2001-01-17 6 Ob 127/00w
Auch
TE OGH 2001-03-08 8 Ob 272/00h
TE OGH 2001-04-03 10 Ob 73/01k
Auch; nur T4; Beisatz: Den Mangel des Verschuldens hat die Partei, welche eine prozessuale Diligenzpflicht trifft, zu beweisen. Ergibt bereits das Vorbringen des Wiederaufnahmsklägers keinen Anhaltspunkt dafür, dass die geltend gemachten Tatsachen oder Beweise im Vorprozess gar nicht geltend gemacht werden konnten, dann ist das Vorbringen kein tauglicher Wiederaufnahmegrund und die Klage daher im Vorprüfungsverfahren gemäß § 538 ZPO mit Beschluss zurückzuweisen. (T6)
TE OGH 2001-07-10 10 Ob 127/00z
Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T6
TE OGH 2002-01-23 9 ObA 253/01y
TE OGH 2002-11-07 6 Ob 253/02b
Auch
TE OGH 2003-02-20 6 Ob 15/03d
Auch
TE OGH 2003-03-25 1 Ob 258/02a
auch; Beisatz: Das Vorliegen eines Verschuldens gemäß § 530 Abs 2 ZPO ist von Amts wegen zu beachten; daher wäre die klagende Partei dafür behauptungspflichtig und beweispflichtig gewesen, dass sie kein Verschulden trifft. (T7)
TE OGH 2004-02-11 9 Ob 3/04p
TE OGH 2004-08-26 3 Ob 186/04f
Vgl auch; Beisatz: Stammt ein Umstand, der belegen soll, dass ein Gutachten im wiederaufzunehmenden Verfahren auf einer unvollständigen Entscheidungsgrundlage beruhte, (allein) aus der Sphäre des Wiederaufnahmsklägers, dann gehört es bei richtiger Auslegung des § 536 Z 3 ZPO zu seinen Pflichten, auch zu behaupten und zu beweisen, weshalb er dieses Beweismittel nicht schon früher benützen hätte können und damit die Notfrist des § 530 Abs 2 ZPO bei Klagseinbringung noch offen gestanden sei. (T8)
TE OGH 2005-05-23 3 Ob 204/04b
TE OGH 2006-11-28 1 Ob 194/06w
Auch; Beisatz: Der Wiederaufnahmskläger trägt die Behauptungslast und Beweislast für den Mangel des Verschuldens. Fehlt es an einem Vorbringen dahingehend, muss die Wiederaufnahmsklage ohne Erfolg bleiben. Eine insoweit nicht gesetzmäßige Ausführung des Wiederaufnahmsgrundes ist einer Verbesserung nicht zugänglich. (T9)
TE OGH 2006-11-23 8 Ob 141/06b
TE OGH 2007-05-09 9 Ob 106/06p
Auch; Beisatz: Hier: Abänderungsverfahren nach §§ 72 ff AußStrG. (T10)
TE OGH 2007-04-26 2 Ob 230/06x
Beis wie T8; Beis wie T9 nur: Der Wiederaufnahmskläger trägt die Behauptungslast und Beweislast für den Mangel des Verschuldens. (T11)
TE OGH 2007-06-12 4 Ob 77/07p
Auch; Beis wie T6
TE OGH 2008-01-21 3 Ob 275/08z
nur T4
TE OGH 2008-12-22 10 Ob 106/08y
Vgl auch; Beisatz: Den Wiederaufnahmskläger trifft bei dem hier geltend gemachten Wiederaufnahmsgrund nach § 530 Abs 1 Z 7 ZPO die Behauptungs- und Beweislast dafür, dass ihn kein Verschulden daran trifft, die nun geltend gemachten Tatsachen und Beweismittel nicht schon im Vorprozess vorgebracht zu haben. (T12)
Beisatz: Nicht ausreichende Behauptungen machen die Wiederaufnahmsklage unschlüssig und führen zur Zurückweisung der Klage schon im Vorverfahren. (T13)
TE OGH 2009-07-22 3 Ob 121/09d
Beis wie T9
TE OGH 2009-08-05 6 Ob 30/09v
Vgl; Beisatz: Wenn die in der Klage angegebenen Tatsachen und Beweismittel nach den eigenen Behauptungen der klagenden Partei schon im Vorprozess bekannt waren bzw in diesem von der Partei benützt werden konnten, also keine „nova" sind (ausgenommen der Fall des § 531 ZPO), ist die Klage ebenso als unzulässig zurückzuweisen, wie wenn sich das Verschulden des Klägers im Sinne des § 530 Abs 2 ZPO schon aus den Klagebehauptungen ergibt oder wenn in der Klage jede Behauptung fehlt, dass die Geltendmachung des als Wiederaufnahmsgrund angeführten Beweismittels im Vorprozess ohne Verschulden unmöglich gewesen wäre. (T14)
TE OGH 2009-12-18 6 Ob 230/09f
Vgl auch; Beisatz: Ein die Wiederaufnahmsklage ausschließendes Verschulden ist aber von Amts wegen zu berücksichtigen. (T15)
TE OGH 2011-04-07 2 Ob 47/11t
Auch; Beisatz: Es sind konkrete Tatsachenbehauptungen aufzustellen. Die alleinige Berufung des Klägers auf mangelndes Verschulden, ohne dies näher darzulegen und ein Tatsachensubstrat zu behaupten, aufgrund dessen die Verschuldensfrage beurteilt werden kann, ist nicht ausreichend. (T16)
Beis wie T13
TE OGH 2011-10-25 9 Ob 52/11d
nur T1; Beis wie T11
TE OGH 2011-12-21 9 Ob 66/11p
TE OGH 2012-06-14 3 Ob 70/12h
TE OGH 2015-03-24 10 Ob 15/15a
Beis ähnlich wie T9
TE OGH 2015-03-18 3 Ob 231/14p
Auch; Beis wie T16
TE OGH 2015-03-03 1 Ob 3/15w
Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9
TE OGH 2016-12-19 5 Ob 215/16b
Beis wie T11
TE OGH 2017-06-29 8 ObA 31/17t
TE OGH 2017-07-07 6 Ob 46/17h
TE OGH 2017-11-28 9 ObA 102/17s
Vgl auch; Beis wie T12
TE OGH 2017-11-21 4 Ob 139/17w
Auch; Beis wie T15
TE OGH 2018-06-28 9 Ob 33/18w
Auch; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T11; Beis wie T16
TE OGH 2018-06-20 7 Ob 98/18i
Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T14
TE OGH 2018-07-24 9 ObA 57/18z
TE OGH 2019-08-28 7 Ob 55/19t
Beis wie T12
TE OGH 2019-09-11 3 Ob 170/19z
Vgl; Beis wie T11; Beis wie T16
TE OGH 2019-10-23 1 Ob 178/19m
Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T11; Beis wie T14
TE OGH 2019-12-19 6 Ob 161/19y
Beis wie T6; Beis wie T13; Beis wie T14
TE OGH 2023-02-28 1 Ob 16/23v
vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T11; Beisatz wie T12
TE OGH 2024-09-25 1 Ob 109/24x
nur T4; Beisatz wie T6; Beisatz wie T9; Beisatz wie T13; Beisatz wie T14
TE OGH 2025-01-30 5 Ob 120/24v
Beisatz wie T7; Beisatz wie T9; Beisatz wie T11; Beisatz wie T12; Beisatz wie T16; Beisatz wie T13; nur T1; Beisatz wie T14
TE OGH 2025-12-16 1 Ob 174/25g
Beisatz wie T14
European Case Law Identifier
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0044558
Normen
Kontext
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ZPO §534 Abs1 · ZPO §538 Abs2 · ZPO §595 Abs1 Z7 idF vor SchiedsRÄG 2006 · ZPO §596 Abs3 · ZPO §611OGH · RechtssatzOGH · 7Ob766/82; 1Ob4/99s; 3Ob298/03z; 3Ob186/04f; 1Ob121/16z; 10ObS82/22i; 6Ob169/25h · 16. Oktober 20257Ob766/82; 1Ob4/99s; 3Ob298/03z; 3Ob186/04f; 1Ob121/16z; 10ObS82/22i; 6Ob169/25h · 16. Oktober 2025 · ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0044613nur: Ablehnung der in JBl 1957,596 vertretenen Rechtsansicht, dass die Wiederaufnahmsklage nur bei erwiesener Verspätung zurückgewiesen werden dürfe. (T1) Beisatz: Die Wiederaufnahmeklage ist im Vorprüfungsverfahren nicht erst bei erwiesener Verspätung, sondern schon mangels Glaubhaftmachung ihrer Rechtzeitigkeit zurückzuweisen, weil...
ZPO §534 · ZPO §538 · ZPO §543OGH · RechtssatzOGH · 4Ob545/71; 8Ob33/72; 5Ob140/73; 1Ob201/74 (1Ob202/74); 1Ob185/75; 3Ob548/78; 1Ob574/78; 7Ob766/82; 8Ob558/82; 8Ob547/87; 10Os91/87; 6Ob596/88; 9ObA236/91; 1Ob512/92; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 10Ob89/97d; 1Ob375/97x; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 3Ob204/04b; 3Ob70/12h; 10ObS66/16b; 4Ob139/17w; 2Ob162/20t; 6Ob59/24f · 26. März 20254Ob545/71; 8Ob33/72; 5Ob140/73; 1Ob201/74 (1Ob202/74); 1Ob185/75; 3Ob548/78; 1Ob574/78; 7Ob766/82; 8Ob558/82; 8Ob547/87; 10Os91/87; 6Ob596/88; 9ObA236/91; 1Ob512/92; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 10Ob89/97d; 1Ob375/97x; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 3Ob204/04b; 3Ob70/12h; 10ObS66/16b; 4Ob139/17w; 2Ob162/20t; 6Ob59/24f · 26. März 2025 · ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0044527Veröff: EvBl 1972/78 S 131 Vgl aber; nur: Hängt die Wahrnehmung eines solchen Verschuldens von strittigen Tatsachen ab, so ist nicht schon im Vorprüfungsverfahren (§ 538 ZPO), sondern erst in der mündlichen Verhandlung mit Urteil zu entscheiden. (T1)...
ZPO §530 Abs2 H · ZPO §538 · ZPO §543OGH · RechtssatzOGH · 7Ob730/78; 9ObA236/91; 6Ob593/92; 8Ob509/94; 6Ob66/97t; 1Ob375/97x; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 8Ob272/00h; 9ObA253/01y; 3Ob204/04b; 4Ob77/07p; 3Ob121/09d; 2Ob47/11t; 9Ob52/11d; 3Ob70/12h; 3Ob231/14p; 5Ob215/16b; 8ObA31/17t; 6Ob46/17h; 5Ob120/24v · 30. Januar 20257Ob730/78; 9ObA236/91; 6Ob593/92; 8Ob509/94; 6Ob66/97t; 1Ob375/97x; 1Ob270/98g; 6Ob127/00w; 8Ob272/00h; 9ObA253/01y; 3Ob204/04b; 4Ob77/07p; 3Ob121/09d; 2Ob47/11t; 9Ob52/11d; 3Ob70/12h; 3Ob231/14p; 5Ob215/16b; 8ObA31/17t; 6Ob46/17h; 5Ob120/24v · 30. Januar 2025 · ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0044639Veröff: SZ 51/165 Veröff: EvBl 1992/77 S 336 = RdW 1992,248 Beisatz: Nur ausnahmsweise ist dies dann möglich, wenn die Klage - wie hier - jedwede Behauptung vermissen lässt, dass die Verwendung des als Wiederaufnahmegrund angeführten neuen Beweismittels...
ZPO §534 Abs2 Z4 · ZPO §538OGH · RechtssatzOGH · 1Ob185/75; 3Ob587/78; 4Ob598/81; 8Ob631/86; 2Ob674/87; 4Ob578/89; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 1Ob375/97x; 4Ob206/98t; 1Ob270/98g; 8Ob334/99x; 8Ob272/00h; 7Ob104/01x; 5Ob131/01b; 10Ob127/00z; 6Ob253/02b; 6Ob15/03d; 9Ob8/04y; 5Ob7/04x; 10Ob106/08y; 6Ob84/09k; 6Ob230/09f; 9Ob19/10z; 9Ob66/11p; 3Ob231/14p; 10Ob37/15m; 9ObA102/17s; 4Ob139/17w; 7Ob98/18i; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 1Ob178/19m; 5Ob120/24v · 30. Januar 20251Ob185/75; 3Ob587/78; 4Ob598/81; 8Ob631/86; 2Ob674/87; 4Ob578/89; 8Ob509/94; 6Ob558/94; 1Ob375/97x; 4Ob206/98t; 1Ob270/98g; 8Ob334/99x; 8Ob272/00h; 7Ob104/01x; 5Ob131/01b; 10Ob127/00z; 6Ob253/02b; 6Ob15/03d; 9Ob8/04y; 5Ob7/04x; 10Ob106/08y; 6Ob84/09k; 6Ob230/09f; 9Ob19/10z; 9Ob66/11p; 3Ob231/14p; 10Ob37/15m; 9ObA102/17s; 4Ob139/17w; 7Ob98/18i; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 1Ob178/19m; 5Ob120/24v · 30. Januar 2025 · ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0044619Vgl auch Beisatz: Wegen der Beschränkung auf Bescheinigungsmittel im Provisorialverfahren ist bei der Stelligmachung der zu vernehmenden Personen eine besondere Sorgfalt anzuwenden. (T1) nur: Ein Verschulden liegt vor, wenn die Partei im Hauptprozess Zeugen zu führen unterlässt, von...
ZPO §530 Abs2 H · ZPO §538 · ZPO §543OGH · RechtssatzOGH · 1Ob375/97x; 8Ob334/99x; 7Ob104/01x; 5Ob131/01b; 10Ob127/00z; 9Ob8/04y; 5Ob7/04x; 3Ob106/06v; 9Ob52/11d; 3Ob231/14p; 1Ob3/15w; 9ObA102/17s; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 6Ob161/19y; 9Ob3/20m; 5Ob120/24v · 30. Januar 20251Ob375/97x; 8Ob334/99x; 7Ob104/01x; 5Ob131/01b; 10Ob127/00z; 9Ob8/04y; 5Ob7/04x; 3Ob106/06v; 9Ob52/11d; 3Ob231/14p; 1Ob3/15w; 9ObA102/17s; 9ObA57/18z; 7Ob55/19t; 6Ob161/19y; 9Ob3/20m; 5Ob120/24v · 30. Januar 2025 · ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109743Beisatz: Die Neuerungszulässigkeit besteht kraft Umkehrschlusses zu § 483a Abs 2 ZPO nicht für das Scheidungsverfahren, sodass die Annahme, alleine eine Beweisrüge könnte dem Prozessstandpunkt des Wiederaufnahmsklägers zum Erfolg verhelfen, gegen die prozessuale Diligenzpflicht verstieß. (T1)Beisatz: Die Beurteilung...
ZPO §530 Abs2 H