Entscheidung
OGH · 15Os1/17m; 15Os72/17b; 14Os106/17w; 12Os148/17g · 21. Juni 2018
15Os1/17m; 15Os72/17b; 14Os106/17w; 12Os148/17g · OGH · 21. Juni 2018
Gericht
OGH
Rechtssatznummer
RS0131471
Entscheidungsdatum
24.05.2017
Geschäftszahl
15Os1/17m; 15Os72/17b; 14Os106/17w; 12Os148/17g
Norm
StGB §61; StGB §83
Rechtssatz
§ 83 Abs 1 StGB idF BGBl I 2015/154 ist mit Blick auf die unverändert gebliebene Mindest‑ und Höchststrafe und die durch Anhebung der Obergrenze der (zur Freiheitsstrafe alternativ angedrohten) Geldstrafe von 360 auf 720 Tagessätze sogar erweiterte Möglichkeit, von dieser anstelle der schwereren Sanktion Gebrauch zu machen, im Vergleich zu § 83 Abs 1 StGB idF BGBl 1996/762 nicht ungünstiger.
Entscheidungstexte
TE OGH 2017-05-24 15 Os 1/17m
TE OGH 2017-08-23 15 Os 72/17b
TE OGH 2018-02-13 14 Os 106/17w
Beisatz: Bis zum Inkrafttreten des Strafrechtsänderungsgesetzes 1996 (BGBl 1996/763) am 1. März 1997 sah § 83 Abs 1 StGB (idF BGBl 1974/60) aber eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen vor, womit für die vor diesem Zeitpunkt begangenen Körperverletzungen das Tatzeitrecht günstiger ist. (T1)
TE OGH 2018-06-21 12 Os 148/17g
Auch
European Case Law Identifier
ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131471