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Kategorie: Römisches Recht

Lex mercatoria

Als Lex mercatoria bezeichnet man in der Rechtswissenschaft ein im Mittelalter entstandenes Gewohnheitsrecht der Handelsleute, das auf grenzüberschreitende Rechtsgeschäfte angewandt wurde, z. B. in Zeiten der deutschen Hanse vom 13. bis 17. Jahrhundert. Darüber hinaus bezeichnet es in neuerer Zeit (auch als new law merchant) die Gesamtheit der internationalen Handelsbräuche. Ob die lex mercatoria als eigenständiges Recht der Rechtswahl fähig ist und welche Rechtsnatur …

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Urbs aeterna

Mit urbs aeterna lat. “ewige Stadt”, wird Rom, der Sitz des Papstes und historische Krönungsort des römischen Kaisers, bezeichnet. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/urbsaeterna.php 30.10.2014

Sklave

Mit Sklave wurde im römischen Recht ein rechtloser Mensch bezeichnet, der ähnlich eines Tieres oder einer Sache im Eigentum seines Herrn stand. In modernen Verfassungen ist die Rechtsfigur eines rechtlosen Menschen nicht mehr denkbar. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/sklave.php 27.10.2014

Quod non est in actis, non est in mundo

Mit quod non est in actis, non est in mundo lat. wird der Schriftlichkeitsgrundsatz als Gegensatz zum Mündlichkeitsprinzip beschrieben: Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt. Es beschreibt die im Zivilprozess geltende Parteimaxime: Der Richter darf nicht selbst ermitteln, sondern muss dem Urteil das zugrunde legen, was die Parteien als Prozessstoff …

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Fumus boni juris

Fumus boni iuris ist ein lateinischer Ausdruck, der in europäischen und südamerikanischen Gerichten verwendet wird und “Plausibler Rechtsanspruch” bedeutet (wörtliche Bedeutung: “Rauch des guten Rechts”). Sie ist Voraussetzung für den Erhalt bestimmter Leistungen (z.B. Prozesskostenhilfe) oder die Aussprache bestimmter gerichtlicher Maßnahmen (z.B. sog. Schutzmaßnahmen, einstweilige Verfügungen). Ein Anscheinsbeweis liegt vor, wenn die Möglichkeit besteht, dass …

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Fideiussio indemnitatis

Mit fideiussio indemnitatis wird eine Form der Bürgschaft im römischen Recht bezeichnet, bei der der Bürge nur soweit haftet wie der Hauptschuldner ausfiel. Das heißt hier galt die Einrede der Vorausklage (= beneficium excussionis). Die fideiussio indemnitatis setzt im Gegensatz zur sponsio und zur fidepromissio keine in Form der Stipulation begründete Hauptschuld voraus. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/fideiussioindemnitatis.php …

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Perfektion

Perfektion im römischen Recht Ein Vertrag ist perfekt, wenn er abwicklungsreif ist. Das ist dann der Fall, wenn die folgenden Voraussetzungen nach/bei Vertragsabschluss vorhanden sind: keine aufschiebende Bedingung mehr, der Preis ist festgesetzt und die Ware individuell bestimmt ist. Ab diesem Zeitpunkt gilt PERICULUM EST EMPTORES, sprich der zufällige Untergang trifft den Käufer und nicht …

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Emanzipation

Allgemein wird mit Emanzipation die Befreiung aus einer Abhängigkeit bezeichnet. Umgangssprachlich wird der Begriff auf die Befreiung der Frau aus der Ungleichheit reduziert. Römisches Recht Mit Emanzipation wurde im römischen Recht die Entlassung eines Familienmitglieds aus der väterlichen Gewalt (= patria potestas) bezeichnet. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/emanzipationallg.php 29.09.2014 http://www.lexexakt.de/glossar/emanzipation.php 29.09.2014

Consortium ercto non cito

Mit “consortium ercto non cito” (lat. Erbengemeinschaft ohne Erbteilung) wurde im römischen Recht die Eigentümermehrheit der Erben bezeichnet, bei der alle Beteiligten gleichberechtigt waren und jeder alleine mit Wirkung für Alle über die einzelnen Gegenstände verfügen konnte (Wieling, Sachenrecht Bd 1, S. 280). Ein consortium ercto non cito konnte auch durch vertragliche Vereinbarung geschaffen werden, …

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Consensus facit nuptia

Mit “consensus facit nuptia” (lat.) werden im römischen Recht die Grundvoraussetzungen für die Eheschließung genannt: Die Ehe kommt durch Willenserklärung der beiden Eheschließenden zustande. Dies Regelung gilt auch noch nach dem heutigen Zivilrecht, allerdings müssen darüber hinaus weitere Voraussetzungen erfüllt sein. Quellen http://www.lexexakt.de/glossar/consensusfacitnuptia.php 29.09.2014

Aktionensystem

Ist das System des römischen Rechts für die Ordnung der Verwirklichungsmöglichkeiten subjektiver Rechte, das für die Durchsetzung eines Rechts eine besondere actio (Klaganspruch) erfordert (z.B. actio legis Aquiliae). Nach dem Aktionensystem des römischen Rechts war die Geltendmachung zivilrechtlicher Ansprüche nur in Form bestimmter Klagegruppen (actio = Klage) zugelassen, so zB durch actio in rem, actio …

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A A

(lat. M. Aulus Agerius) ist die abstrakte Abkürzung für den Kläger im römischen Formularprozess. Quelle Söllner, A., Römische Rechtsgeschichte

Actus (consensus) contrarius

(actus = Rechtshandlung) ist ein Rechtsgeschäft, das das Gegenteil eines früher abgeschlossenen bezweckt, idR dessen Aufhebung. Hierzu ist regelmäßig – wie zur Begründung eines Schuldverhältnisses – ein Vertrag (Aufhebungsvertrag) erforderlich. Ist eine entgegengesetzte Handlung bzw. ein Rechtsgeschäft, das die Wirkung eines vohergehenden wieder rückgängig macht (z.B. ein Aufhebungsvertrag). ([lat.] Gegenhandlung) ist die Rechtshandlung, die das …

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Rezeption des römischen Rechts

Ü̈bernahme des römischen und kirchlichen Rechts, das vornehmlich von den Konsiliatoren geprägt worden war. Die Rezeption war in ihrer Tendenz zur Verwissenschaftlichung des Rechts ein gesamteuropäisches Phänomen, das im 15. Jhdt. in den deutschen Territorien im besonderen Maße nötig war, weil die territorialen Rechte vornehmlich im Bereich des Schuldrechts den Bedürfnissen der neuzeitlichen Wirtschaft nicht …

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Klassisches römisches Recht

Als klassisch wird die Rechtswissenschaft in der späten Republik 1. Jh n.Chr. und der Prinzipatsepoche bis Mitte 3. Jh. n.Chr. bezeichnet. Die Bezeichnung durch die heutige rechtsgeschichtliche Forschung orientiert sich an Stilmerkmalen des von den römischen Juristen geschaffenen Privatrechts. Die Juristen diskutieren Rechtsprobleme; dabei zitieren sie häufig auch Meinungen der älteren Juristen ”veteres”, stimmen diesen …

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Eigentumsfreiheitsklage

Als Eigentumsfreiheitsklage (auch actio negatoria § 523 ABGB)  wird insbesondere die Klage des Eigentümers auf Beseitigung und Unterlassung von Störungen seines Eigentums, die nicht Besitzentziehung sind, bezeichnet. Mit wird der Anspruch des Eigentümers auf Beseitigung von Beinträchtigungen auf Kosten des Störers bezeichnet. Der Anspruch ist nur bei Beeinträchtigungen gegeben, die nicht in der Entziehung oder Vorenthaltung des Eigentums liegen. …

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Accessio

ACCESSIO CEDIT PRINCIPALI: Die Nebensache folgt der Hauptsache (bezügl rechtl Schicksal). Grundsätzlich wird vereinbart, wem die Sache nach Verbindung gehört (bzw Miteigentum mögl). → Eigentümer der Hauptsache erwirbt demnach Eigentum an der Nebensache, und muss uU dem anderen Wertersatz leisten. 1. Regeln d ACCESSIO erst anwendbar, wenn die Gegenstände versch Eigentümer fest verbunden sind (nur …

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Begriffe im Römischen Recht

HOMINES LIBERI: Freie INGENUI: frei geboren LIBERTI: freigelassen SERVI: Sklave NASCITURUS: Ungeborenes STATUS FAMILIAE: „Familienstatus“ PATRIA POTESTATS: Familiengewalt PATER FAMILIAS: Hausvater FILIAE/FILII FAMILIAS: Hauskinder UXOR IN MANU: gewaltunterworfene Gattin STATUS CIVITATIS: „Bürgerstatus“ MANCIPATIO: COMMERCIUM: Gleichstellung von Nichtrömern bezügl. Rechtsgeschäftsfähigkeit. UNIVERSITATES: Körperschaften COLLEGIA, SODALITATES: Vereine RES PUBLICA: Römischer Staat MUNICIPIA: COLONIAE: TUTOR: Vormund INFANTES: (Klein-)Kinder PUPILLI …

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Furtum

Begehrt, wer sich unbefugt und in Bereicherungsabsicht einer fremden, beweglichen Sache bemächtigt. Absicht d unerlaubten Bereicherung: DOLUS MALUS. FURTUM setzt DOLUS voraus  desweiteren muss er sich in einem nach außen hin erkennbaren Akt manifestieren. Case 16. Eigentümer, sowie Pfandgläubiger und Detentoren genießen Rechtsschutz gegen dern FUR. Diebstahl gibt es nur an beweglichen Sachen. Case 74 …

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