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Kategorie: Römisches Recht

Actio redhibitoria

Die actio redhibitoria (dt. Wandelung) war ein Klage des römischen Rechtes für das Rückgängigmachen des Kaufes von fehlerhaften Sklaven und Zugtieren auf dem Markt gegen Erstattung des Kaufpreises. Diese actio war schon zur Zeit des Komödiendichters Plautus (ca. 250–184 v. Chr.) bekannt. Die Entwicklung beginnt mit der Stipulation: Der Verkäufer konnte für Sachmängel eine besondere …

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Lex Norrmalm

Bei der Lex Norrmalm aus dem Jahr 1953 handelte es sich um ein schwedisches Enteignungsgesetz, das für die Sanierung von Norrmalm (Norrmalmsregleringen) des innerstädtischen Stadtviertels Nedre Norrmalm von Stockholm maßgeschneidert war. Durch die Deklarierung großer zusammenhängender Flächen, die im Besitz verschiedener Parzelleneigentümer standen, als Bauverbots- und Expropriationsszone kam es zur Verslumung und Entwertung der betroffenen Parzellen, die später, neu gruppiert, durch große Neubauten von Finanz- und Handelskonzernen auf modernisierter Infrastruktur wieder …

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Res

Das lateinische Wort Res, wird in die deutsche Sprache mit „Sache, Gegenstand, Ding“ oder „Wesen“ übersetzt. Als Wortbestandteil findet sich Res in vielen historischen Begriffen und in der Nachfolge des römischen Rechts insbesondere auch in zahlreichen Rechtsbegriffen. Eine Actio “in rem” bezeichnet juristisch eine dingliche Klage insb sachenrechtliche Herausgabeansprüche. Das Gegenstück ist die actio in …

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Stipulation

Bei der Stipulation lat. stipulatio förmliches Versprechenlassen, auch „Stipulierung“ handelt es sich um einen Vertragstyp des römischen Rechts sog. „Verbalkontrakt“, lat.: obligatio verbis contracta. Versprichst Du mir zu … zu geben und der Annehmende die Formel Ich verspreche es. sprechen musste. Beschreibung Bei der Stipulation formuliert eine der Parteien mündlich eine formelhafte Frage, etwa: „Gelobst …

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Curator rei publicae

Der curator rei publicae (c.r.p., lat. wörtlich etwa „derjenige, der sich um das Gemeinwohl kümmert“, auch curator civitatis, im Deutschen manchmal „Stadtkurator“) war ein außerordentlicher Amtsträger im Römischen Reich. Er wurde vom Kaiser bestellt, um in einer Stadt für geordnete Verhältnisse, vor allem in den Gemeindefinanzen, zu sorgen. Später wandelte sich das zeitlich befristete, irreguläre, …

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Sabinianer und Prokulianer

Die Rechtsschulen der Prokulianer und Sabinianer bestimmten das römische Recht in den ersten zwei Jahrhunderten nach Christus und somit auch den Höhepunkt der römischen Rechtskultur. Wirken und Vertreter Die Schule der Prokulianer versuchte Rechtsfälle mit Logik und Innovation zu lösen, während die Sabinianer zu traditionellen und pragmatischen Lösungen tendierten. Grundsätze beider Rechtsschulen Prokulianer: – Restriktive Auslegung aller Texte. – Sätze und …

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Legis actio

Legis actio lat. ”legis actio”: Vorgehen aus Recht, Legisaktion ist im älteren römischen Recht die feierliche Verfahrensform der Rechtsverfolgung, das Handeln nach festen Spruchformeln. Insgesamt sind fünf Formen des Legisaktionenverfahrens bekannt. Das Legisaktionenverfahren fand in seinem ersten Abschnitt vor dem Gerichtsmagistrat ”in iure”, vor Gericht und im zweiten Abschnitt vor dem Geschworenenrichter ”apud iudicem”, vor …

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In iure cessio

Die in iure cessio lat. gerichtliche Abtretung war eine Form der Begründung oder Aufhebung von Herrschaftsrechten an Personen und Sachen im älteren Römisches Recht römischen Recht. Sie spielte sich wie der Beginn eines wirklichen Prozesses ab. Handelte es sich beispielsweise um die Übereignung eines Sklaven, so ergriff der Erwerber den Sklaven und sprach die Formel …

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Legis actio sacramento in rem

Der Eigentumsprozess im älteren Römisches Recht römischen Recht, die legis actio sacramento in rem, ist ein Prätendentenstreit. Kläger und Beklagter behaupten mittels Rede und Gegenrede ein “Mein sein”, meum esse an der Sache. Beide setzen für ihre jeweilige Eigentumsbehauptung eine beträchtliche Geldsumme, das sacramentum Strafsumme, Eid ein. Der Richter entscheidet, welches ‘sacramentum’ richtig sei, ‘cuius …

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Leges Iuliae

Unter Leges Iuliae versteht man Gesetze lateinisch: ”lex”, die von einem Angehörigen des römischen Geschlechts der Julier veranlasst wurden, insbesondere von Gaius Iulius Caesar oder Augustus. ”Lex Iulia” des Lucius Iulius Caesar, Konsul 90 v. Chr., verlieh während des Bundesgenossenkriegs den nicht von Rom abgefallenen Italikern das römische Bürgerrecht. Von Caesar stammen: ”Lex agraria” „Ackergesetz“: …

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Putativtitel

Man spricht von einem Putativtitel, wenn zuerst der derivative Eigentumserwerb scheitert, da der Geschäftspartner keine Geschäftswillen bilden kann. Hier wird ein Titel aufgrund der “Bona Fides” fingiert. In diesem Moment beginnt die Ersitzung (Usucapio); die Bona Fides überbrückt die mangelnde Iusta Causa. Aufgepasst: Eine fehlende Iusta Causa wird nicht ersetzt, es kann immer nur eine …

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Detentor

Ein Detentor ist Fremdbesitzer für den Eigenbesitzer. Beispiel für einen DETENTOR: Mieter, Pächter, Verwahrer, usw. Besitzerwerb SOLO ANIMO TRADITIO BREVI MANU: Detentor kann durch Vereinbarung mit dem Possessor durch TRADITIO BREVI MANU Besitz erwerben Possessor gibt ANIMUS REM SIBI HABENDI auf und Detentor fasst erlaubterweise Eigenbesitzwillen.

Gewaltunterworfen

Gewaltunterworfen sind Hauskinder, sie unterliegen der Familiengewalt des Hausvaters und Frauen wenn sie in einer Manus Ehe sind, da sind sie der Haugewalt des Ehemannes unterworfen. Gewaltunterworfene haben trotzdem den STATUS LIBERTATIS sie sind jedoch vermögensunfähig solange sie unter einem Gewaltverhältnis stehen. Literatur Benke/Meissel Römisches Sachenrecht 9. Auflage  

Actio noxalis

Die actio noxalis ist eine auf das frühe römische Recht zurückgehende Haftung des Gewalthabers für den ”Gewaltunterworfenen”. Sie regelt die Rechtsverhältnisse, wenn der Gewaltunterworfene, etwa ein Sklave oder ein Hauskind, einem Dritten einen Schaden zufügt. Hierbei stellt die Noxalhaftung den Gewalthaber als Anspruchsgegner vor die Wahl, entweder den Schaden auszugleichen, als hätte er selbst ihn …

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Legis actio per manus iniectionem

Das Zwangsvollstreckungsverfahren der legis actio per manus iniectionem hatte die körperliche Haftung einer Person zum Gegenstand, welche aus einem Rechtsgeschäft, oder aber auch aus einer strafbaren Handlung Delikt entstanden war. Die gesetzliche Grundlage für das Verfahren bildete das für römische Bürger geltende Schuldrecht, welches im Zwölftafelgesetz normiert war. Voraussetzung Bevor dem Gläubiger das Zugriffsrecht ”addictio” …

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Protestatio facto contraria non valet

Protestatio facto contraria non valet (lat.: ein Widerspruch entgegen dem (tatsächlichen) Handeln gilt nicht) ist eine Regel aus dem Römischen Recht, wonach ein zum Ausdruck gebrachter Vorbehalt unwirksam ist, der mit dem gleichzeitigen, eigenen Verhalten faktisch in Widerspruch steht. Mit anderen Worten: Eine Verwahrung, die sich gegen eine bestimmte Interpretation des eigenen Verhaltens wendet, ist unbeachtlich, wenn das …

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Actio in rem

Die actio in rem ist ein Rechtsinstitut des römischen Privatrechts. Die actio in rem wendet sich als Leistungsklage gegen die Beeinträchtigung eines Rechts. Das Recht zur Klageerhebung ist in diesem Falle also ein Bestandteil des umfassenden Rechts, welches der erhobenen actio in rem zugrunde liegt. Die Klage dient zur Durchsetzung eines dinglichen Rechts. Das augenfälligste …

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Exegese

Exegese (altgr. ἐξήγησις exēgesis ‚Auslegung‘, ‚Erläuterung‘) ist die Auslegung bzw. Interpretation von Texten. Die zentralen Aussagen, Inhalte und Strukturmerkmale eines Textes sollen für den Leser verdeutlicht und zugänglich gemacht werden. Der Ausdruck ist unter Anderem im Zusammenhang mit der Auslegung juristischer oder anderer Texte anzutreffen. Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Exegese#in_den_Rechtswissenschaften 04.11.2014 Lizenzinformation zu diesem Artikel Dieser Artikel basiert …

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Mutuum

Das mutuum lat., Darlehen ist ein Vertrag des Römisches Recht|römischen Rechts zur Übereignung einer Geldsumme. Beschreibung Das mutuum ist ein Darlehensvertrag, bei welchem jemand der Gläubiger, creditor, mutuo dans dem andern (Schuldner, debitor, mutuo accipiens eine Geld oder eine Quantität anderer vertretbarer Sachen res fungibiles zu Eigentum übergibt gegen die Verbindlichkeit, ihm zur fälligen Zeit …

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