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Kategorie: Römisches Recht

Institutionen

Mit Institutionen wird ein Lehrbuch des Privat- und Prozessrechts bezeichnet, dass Kaiser Justininan von 528 bis 534 n. Chr. von den römischen Juristen Tribonian, Theophilus und Dorotheus als Teil des Corpus iuris Civilis C.I.C. hat zusammenstellen lassen. Den Institutionen liegt ein Lehrbuch von Gajus zugrunde die Institutiones Gaius Institutiones des Gaius, dass für den C.I.C. …

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Insinuation

Das Wort Insinuation und das zugehörige Verb insinuieren (lateinisch insinuatio bzw. insinuare) bedeutet wörtlich „an den Busen (sinus) bringen“, also „an das Herz legen“ oder „nahelegen“, ursprünglich sowohl im Sinn einer Schmeichelei als auch einer förmlichen Eingabe. Insinuation (Rhetorik) Die Insinuation steht bildungssprachlich als rhetorisches Mittel für „Unterstellung“, „Verdächtigung“, „Einflüsterung“, „Andeutung“. Wer etwas insinuiert, stellt einen Vorwurf oder eine Anschuldigung absichtlich indirekt in den …

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Manus iniectio

Die manus iniectio lateinisch für Handanlegung ist ein Institut des römisches Recht römischen Rechts der Frühzeit. Sie bezeichnet das rituelle Ergreifen eines Beschuldigten und ist bereits durch das Zwölftafelgesetz belegt. Damit gehört sie zur ältesten fixierten Form des römischen Prozesses, dem Legis actio Legisaktionsverfahren. Hierzu auf Tafel I des Zwölftafelgesetzes: :”Si in ius vocat, ito. …

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Confarreatio

Die Confarreatio (dt. auch konfarreierte Ehe) war eine der drei Möglichkeiten, durch die in der römischen Antike eine Manusehe geschlossen wurde. farreus panis Der Begriff ist abgeleitet vom farreus panis, das die Brautleute während der Hochzeitszeremonie dem Iuppiter farreus opferten. Worum es sich bei dem farreus panis genau handelte, ist nicht ganz klar. Normalerweise bezeichnet far die Getreideart Emmer. Da Emmer aber wegen der Klebeigenschaften zur Brotzubereitung nicht geeignet …

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Pro tempore

Pro tempore, lateinisch für auf Zeit, vorübergehend; wird häufig verwendet, um anzuzeigen, dass eine Person ein Amt nur in Vertretung übernommen hat, bis der eigentliche Amtsinhaber der z. B. durch eine schwere Krankheit auf unbestimmte Zeit verhindert ist seinen Geschäften wieder nachgehen kann. Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Pro_tempore 10.12.2014   Lizenzinformation zu diesem Artikel Dieser Artikel basiert auf …

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Mancipatio

Die mancipatio eingedeutscht “Manzipation” ist eine Form der Übereignung des Römisches Recht Römischen Rechts. Der Begriff leitet sich von den lateinischen Worten ”manus” Hand und ”capere” ergreifen ab. Die ”mancipatio” erfolgt nach einem festgelegten, schon dem Zwölftafelgesetz bekannten Ritual, das eine Art Scheinverkauf darstellt: Das Ritual der mancipatio In Anwesenheit von mindestens fünf Zeugen, die …

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Anthypatos

Anthypatos (griechisch ἀνθύπατος) ist die griechische Übersetzung des lateinischen Proconsul. Im griechisch-sprachigen Ostteil des Römischen Reiches wurde der Titel in römischer und frühbyzantinischer Zeit benutzt, in der Verwaltung blieb es bis zum 9. Jahrhundert bestehen. Danach, bis zum 11. Jahrhundert, war es ein byzantinischer Würdentitel. Geschichte und Funktion In spätantiker und frühbyzantinischer Zeit wurde der Titel Anthypatos an …

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Ius postliminii

Das ius postliminii, auch Postliminium (dt. „Heimkehrrecht“) gewährte dem römischen Bürger im antiken Rom nach Abwesenheit im Ausland den Rückerhalt seiner ursprünglichen Rechte. Diese hatte er aufgrund fremdenrechtlicher Bestimmungen (vorübergehend) verloren. Der status quo ante bellum (dt. „Zustand, in dem die Dinge vor dem Krieg waren“) konnte nur erlangt werden, wenn Abwesenheit und Rückkehr in keinem Zusammenhang von „Ehrlosigkeit“ standen. Überläufer oder Fahnenflüchtige, welche anschließend in …

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Indulgenz

Indulgentia lat. für ”Nachsicht”, ”Gnade” ist ein Straferlass im römischen Rechtswesen. Im Großen ausgeübt wurde die Indulgenz besonders bei feierlichen Anlässen, was etwa einer Amnestie durch spätere Regenten oder Staatsoberhäupter entspricht. Als ”Indulgentia” wurde ferner eine auf Kaisermünzen vorkommende Göttin der Gnade bzw. als die ”Himmlische” bezeichnet. Auf den Denaren wird sie auf einen Löwen …

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Possessio civilis

Possessio civilis (wörtlich ”Bürgerlicher Besitz”) ist ein Begriff aus dem Römischen Recht. Diese Bezeichnung kommt in verschiedenen Formen römischen Besitzrechtes vor. So begründet sie beispielsweise bei der res nec mancipi, dass der Erwerb auch durch eine formlose Übergabe, eine sogenannte ”traditio ex iusta causa”, stattfinden kann. Bei der res mancipi sowie in eignen weiteren Fällen …

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Non decipitur, qui scit se decipi

Non decipitur, qui scit se decipi dt.: Es wird nicht getäuscht, wer weiß, dass er getäuscht wird ist eine auf Ulpian zurückgehende römische Rechtsregel. Demnach ist schon der objektive Tatbestand einer Täuschung im Rechtssinne ausgeschlossen, weil es bereits an einem Irrtum fehlt. Die Regel hat auch Bedeutung im Schuldrecht, sofern es auf die Kenntnis eines …

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Ultra posse nemo obligatur

Der Grundsatz ultra posse nemo obligatur lateinisch: Über das Können hinaus wird niemand verpflichtet besagt, dass eine moralische oder rechtliche Verpflichtung zu einer Leistung, die unmöglich ist, nicht bestehen kann. Dies gilt sowohl, wenn die Leistung objektiv  Unmöglichkeit, also für jedermann, als auch wenn die Leistung subjektiv  Unvermögen, also nur für den Schuldner, unmöglich ist. …

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Clementia Caesaris

Unter Clementia Caesaris versteht man die zu seiner Zeit sprichwörtliche Milde und Bereitschaft zur Vergebung Gaius Iulius Caesars. Milde als Herrschertugend wurde auch von seinen Nachfolgern in Anspruch genommen (so von Augustus in seinem Tatenbericht Res Gestae) und zählte von da aus auch zu den Tugenden des idealen christlichen Herrschers im Mittelalter. Der Senat wollte laut Plutarch …

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Falcidisches Gesetz

Das Falcidische Gesetz (Falcidia lex) war ein römisches Gesetz aus dem Jahre 40 v. Chr. das auf den Antrag des Volkstribuns Falcidius erlassen wurde. Es regelte die Höhe eines Pflichtteils im römischen Erbrecht. Das Gesetz verordnete, dass niemand mehr als drei Viertel seines Vermögens zu Legaten verwenden dürfe, damit dem Erben wenigstens ein Viertel des Nachlasses zur Verfügung steht. Für den …

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Aerartribun

Aerartribunen (lateinisch tribuni aerarii) waren in der römischen Republik ursprünglich plebejische Beamte, die dem Quästor zugeordnet und dafür zuständig waren, an Soldaten ihrer tribus den Sold (stipendium) aus dem Staatsschatz, dem aerarium, auszuzahlen. Vielleicht waren sie auch mit der Einziehung der zur Finanzierung des Solds dienenden Steuereinnahmen, des tributum, betraut. In der späten Republik, als …

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Pater familias

Der pater familias lat. wörtlich „Familienvater“ war das Familienoberhaupt bzw. der „Herr im Haus“ – meist der älteste oder „ranghöchste“ Mann im römischen Haushalt. Nur römische Bürger konnten den Status des ”pater familias” besitzen. Regulär dekliniert heißt es eigentlich „pater familiae“. Die altertümliche Genitivform ist nur in diesem einen stehenden Begriff im klassischen Latein und …

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Da mihi factum, dabo tibi ius

da mihi factum, dabo tibi ius (auch: da mihi facta, dabo tibi ius) ist eine römische Rechtsregel. Auf Deutsch bedeutet sie: Gib mir die Tatsache(n), ich werde dir das (daraus folgende) Recht geben. Diese Rechtsregel ist verwandt mit: iura novit curia (auch iura noverit curia) – dt.: Das Gericht kennt das Recht. testis non est iudicare – dt.: Der Zeuge hat nicht …

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Iniuria

Die iniuria bezeichnet im Rechtswesen im antiken Rom römischen Rechtswesen das Unrecht, welches durch ein Delikt in Form einer schuldhaften Tathandlung einem anderen zugefügt wird. Als das Gegenteil einer rechtmäßigen Handlung ‘ius”, wird durch die rechtswidrige Tat ”iniuria” ein Rechtsgut verletzt. Der Generaltatbestand findet sich im Zwölftafelgesetz, das unter dem Schadensersatzrecht die Rechtsfolgen aufführt, welche …

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Audiatur et altera pars

Audiatur et altera pars (lat. für „Gehört werde auch der andere Teil.“ bzw. „Man höre auch die andere Seite.“) ist ein Grundsatz aus dem römischen Recht. Er steht für den Anspruch auf rechtliches Gehör, der in allen modernen Rechtsordnungen ein zentrales Verfahrensgrundrecht ist. Der Grundsatz bedeutet, dass der Richter alle am Prozess Beteiligten zu hören hat, bevor er sein Urteil fällt. Er galt als Rechtsgrundsatz insbesondere des …

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