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Kategorie: Römisches Recht

Edictum perpetuum

Das Edictum perpetuum war die Bezeichnung für die alljährlich vom praetor urbanus festzulegenden Regelungen für die Rechtsprechung. Diese Regelungen wurden auf dem Forum Romanum vor dem Amtssitz des Prätors zu Beginn seiner Amtszeit auf weißen Holztafeln (album) veröffentlicht. Jeder Magistrat hatte das Recht (ius edicendi), im Rahmen seiner Kompetenzen Verfügungen (Edikte) zu verkünden. Für die Rechtsprechung besonders wichtig war hierbei …

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Contio

Contio (lateinisch; ursprüngliche Form conventio, von convenire, „zusammenkommen“) war in der römischen Republik eine informelle Versammlung des Volkes. Sie wurde von einem Magistrat einberufen, der dem Volk bestimmte Nachrichten mitteilen oder Ankündigungen machen wollte, z. B. über Gesetzesentwürfe. Eine Contio ging in der Regel den Comitia voran. Im Gegensatz zu den Comitia wurde jedoch nicht nach Curien, Centurien …

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Condictio

Die condictio ist eine Klage des Römischen Rechts. Das heutige Bereicherungsrecht geht auf die condictio des Römischen Privatrechts zurück. Allgemein bietet die condictio die Möglichkeit, eine zu Unrecht erlangte Bereicherung von dem Bereicherten zurückzufordern. Lat. für Ansagung. Mit condictio wird eine Klage auf Rückgabe bezeichnet. Siehe für weiteres unter Bereicherungsrecht. Anspruch auf Herausgabe aus ungerechtfertigter …

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Manusehe

Die Manusehe war eine der zahlreichen Formen der Ehe im Römischen Reich. Sie war verbreitet zur Zeit der Könige und in der frühen römischen Republik. Manus bedeutet „Hand“ und das besondere bei dieser Eheform war, dass die Ehefrau aus der Hand ihres Vaters in die ihres Ehemannes, bzw. des Schwiegervaters, wenn der Ehemann noch unter …

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Defensionspflicht

Als Defensionspflicht (defensor absendis) bezeichnet die romanistische Rechtswissenschaft eine spezifische Art der Rechtsmängelhaftung. Bei dieser hatte ein Veräußerer im Falle eines Prozesses die Rechte des Erwerbers gegenüber einem evindizierenden Dritten zu verteidigen. Die Defensionspflicht war ein bis ins Mittelalter üblicher Rechtsbrauch. Römisches Recht Das Verfahren (legis actio sacramento in rem) wurde im römischen Recht begründet und diente ursprünglich dem …

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Adiutor

Adiutor war im Römischen Reich die allgemeine Bezeichnung für den „Helfer“ oder „Beistand“, meist aber umgangssprachlich eher pejorativ für einen „Helfershelfer“ oder die untergeordnete, wenig bedeutende „Hilfskraft“. In der Rechtssprache war der Adjutor der Gehilfe eines Funktionsträgers sowohl bei privatrechtlichen Aufgaben als auch im hoheitlichen Bereich bei Magistraten, später bei hohen Beamten in der Rechtspflege, …

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Institutionensystem

Das Institutionensystem ist ein Gliederungssystem des allgemeinen Privatrechts. Es teilt das Privatrecht in zwei große Sachbereiche ein: in das ”Personenrecht” und das ”Sachenrecht”. Zum ”Personenrecht” gehören das heutige Personen- und Familienrecht, zum ”Sachenrecht” das Sachenrecht im heutigen Sinne, das Erbrecht und das Schuldrecht. Das System geht zurück auf die „institutiones“, ein Schullehrwerk des römischen Juristen …

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Locatio conductio

Als locatio conductio (lat. locare ‚verdingen‘, ‚hinstellen‘; conducere ‚mitnehmen‘) bezeichnet man im Römischen Recht einen der bona fides unterliegenden synallagmatischen Konsensualvertrag. Charakteristisch für ihn ist, dass der locator (Vermieter, Verpächter) etwas „hinstellt“ (locat) und faktische Verfügungsmacht einräumt, während der conductor (Mieter, Pächter) das „Hingestellte“ mitnimmt. Vertragsgegenstand konnte dabei ein Miet- oder Pachtgegenstand (locatio conductio rei) sein, ebenso aber auch eine Dienstleistung (locatio conductio operarum) oder ein auszuführendes Werk (locatio conductio operis). Über das wörtliche Verständnis als Immobiliar- und Mobiliarmietvertrag hinausgehend, umfasst der Begriff Dienst- und Werkverträge. …

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Certiorari

Certiorari ist ein Rechtsterminus (lat. certioro, certiorem facio – etwa bestimmen, zulassen, bestätigen), der auf die Prozesslehre von Ulpian zurückgeht und die Prozesshandlung bezeichnet, mit der ein übergeordnetes Gericht (iudex ad quem) sich an ein untergeordnetes Gericht (iudex a quo) wendet, um dessen Entscheidung zu überprüfen. Heute wird der Terminus frei übersetzt mit „sende die Akten“, in dem allgemeinen Sinne, dass …

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Actio in personam

Die actio in personam ist ein Rechtsinstitut des römischen Privatrechts. Die actio in personam wendet sich als Leistungsklage gegen einen Verpflichteten und macht eine obligatorische Forderung geltend. Nach römisch-rechtlichem Verständnis, das den der actio zugrunde liegenden Anspruch mit der Möglichkeit seiner prozessualen Geltendmachung identifiziert, decken sich in diesem Falle also das geltend gemachte Recht und …

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Conubium

Das conubium war im römischen Recht der Antike die Fähigkeit, mit einer bestimmten Person eine anerkannte Ehe eingehen zu können. So ermöglichte erst 445 v. Chr. eine lex Canuleia Ehen zwischen Plebejern und Patriziern. Mit der Constitutio Antoniniana von 212 n. Chr., die allen freien Rechtsangehörigen das römische Bürgerrecht ermöglichte, verlor das conubium seine Bedeutung und wurde zu einer Bezeichnung für die Ehe selbst. Literatur M. Guarducci: Il “Conubium” nei …

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Ius gentium

Als Ius gentium, lateinisch für „Recht der Völker“, wurden im römischen Recht die Bestimmungen bezeichnet, welche den Umgang mit Ausländern regelten. Im Gegensatz dazu stand das ”Ius civile”, das als nationales Recht für die Angehörigen des Römischen Reiches mit Bürgerrecht galt. Im gegenwärtigen juristischen Sprachgebrauch steht der Begriff des ”Ius gentium” für diejenigen Grundsätze und …

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Innominatkontrakt

Ein Innominatkontrakt lat.: ”Contractus innominatus” war im Römisches Recht römischen Recht ein sogenannt “unbenannter” Vertrag, welcher dadurch Klage klagbar wurde, dass der eine Vertragspartner leistete und so den anderen Vertragspartner zur Gegenleistung verpflichtete. Er entsprach nicht dem Typenzwang des römischen Rechts. Heutzutage ist jeder Vertrag klagbar. Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Innominatkontrakt 10.12.2014   Lizenzinformation zu diesem Artikel Dieser …

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Lex Sempronia agraria

Die Lex Sempronia agraria wurde vom Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus 133 v. Chr. in der Volksversammlung verabschiedet. Das Gesetz war Kern der geplanten Agrarreform des Tiberius Gracchus, die eine Neuverteilung des ager publicus und die Einhaltung von Obergrenzen für die Okkupation von öffentlichem Staatsland vorschrieb. Zum engsten Reformerkreis des Gracchus, der wohl maßgeblich an der Erstellung des Gesetzes mitgewirkt hatte, gehörten neben seinem …

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Lex Petronia

Die lex Petronia, auch lex Petronia de servis oder nur lex de servis genannt, war ein römisches Gesetz aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., das verbot, Sklaven ohne richterliches Urteil zum Zwecke von Tierhetzen zu verkaufen. Inhalt post legem Petroniam et senatusconsulta ad eam legem pertinentia, dominis potestas ablata est ad bestias depugnandas suo arbitrio servos tradere: oblato tamen iudici servo, si iusta sit …

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Actio Publiciana

Die actio publiciana (§ 372 ABGB) ist die “Klage aus dem rechtlich vermuteten Eigentum”. Sie zielt auf die Herausgabe einer körperlichen Sache oder auf die Abwehr von Störungen und auf die Wiedereinräumung des Besitzes ab. Mit actio publicana wird im römischen Recht die dem Besitzer zustehende Klage auf Unterlassung der Störung bzw. auf Wiedereinräumung seines …

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Condictio certae rei

Die condictio certae rei ist die Klage (Römisches Recht) des Gläubigers auf Verschaffung oder Übertragung von Eigentum oder Besitz an einer bestimmten Sache. Zu dieser Leistung kann sich der Schulder durch Stipulation (stipulatio = formales Versprechen/ Gelöbnis) verpflichtet haben. Vorauszusetzen ist außerdem die Nichterfüllung der Verpflichtung zur Verschaffung/Übertragung von Eigentum/Besitz an der fraglichen Sache bei Fälligkeit.´ Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Condictio_certae_rei 10.12.2014 Lizenzinformation zu …

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Actio rei uxoriae

Die Klage auf Herausgabe der Mitgift (lat. ”’actio rei uxoriae”’) im römischen Recht hatte drei Voraussetzungen: Eine gültig geschlossene Ehe, eine tatsächlich gegebene Mitgift und eine tatsächliche Beendigung der Ehe. Bei der Verurteilung hatte der jeweilige Richter aber stets die ”aequius melius” zu beachten, also die Billigkeit, die ihn dazu veranlasste, den Mann durch die …

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Lex Gabinia

Die Lex Gabinia war ein Gesetz, das im Jahr 67 v. Chr. in der späten römischen Republik auf Antrag des Volkstribunen Aulus Gabinius von der Volksversammlung erlassen wurde. Es ermächtigte Pompeius in Form eines imperium extraordinarium, die Piraten zu bekämpfen, die das Mittelmeer unsicher machten. Störungen des Handels gefährdeten die Getreideversorgung Roms. Für diesen Krieg stattete die Lex Gabinia Pompeius mit einer noch nie dagewesenen Machtfülle aus. Dazu gehörte eine Flotte …

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Besitzschutzinterdikt

Besitzschutzinterdikte (lat. Interdicta possessoria) sind Interdikte des Römischen Rechts, die der Prätor bei Besitzstreitigkeiten auf Antrag einer Partei aussprechen konnte, um den Besitzschutz zu gewährleisten. Besitzschutzinterdikte sind entweder restitutorisch (auf Zurückgabe gerichtet), exhibitorisch (auf Vorlage gerichtet) oder prohibitorisch (auf Verhinderung gerichtet). Sie haben weiters entweder die Erlangung von Besitz, dessen Erhaltung oder Wiedergewinnung zur Folge. Die wichtigsten Interdikte (uti possidetis, utrubi, unde vi) setzen voraus, dass …

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